Habirl -Lies Traditional Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Eine kleine Geschichte:
Auch am "Habirl" (Haagbigerl), einem Hügel an der Bundesstraße 22 (Ostmarkstraße), zwischen Rötz und Schönthal gibt es Scharzellöcher. So deutet sie der Volksmund. Noch nach weit über tausend Jahren haftet auf dem Hügel ein schauriger Nimbus. Großmutter und Großvater erzählten einem immer von der Habirl-Lies, die dort als "Waiz" umgeht. Die den nächtlichen Wanderer auflauert, ihm auf den Rücken springt und sich bis zum nächsten Wegkreuz mittragen lässt. Dort springt sie unter schaurigem Hohngelächter ab und verschwindet in der Finsternis. Keiner hat es je gewagt, die verwunschene Seele anzusprechen oder abzuschütteln. Gesehen hat sie niemand, nur gefühlt und gehört.
Der nach Süden abfallende Hang zum Schwarzachfluss hin war uraltes Siedlungsgebiet. Stein und Bronzebeilfunde in der Flur Berndorf, in unmittelbarer Nähe des "Habirl" geben Zeugnis davon. Die Überlieferung berichtet: Eremitenbürger vom Orden des hl. Wilhelm lebten um 1150 auf dem Steinhügel (in colle lapidum) oder "Steinbühl", von dem angenommen wird, dass er sich auf der Anhöhe beim "Habirl", ungefähr 2 Km vom jetzigen Schönthal entfernt, nördlich der alten Straße nach Rötz gelegen befand, bevor sie um 1200 mit dem Bau des Klosters Schönthal begannen. Beim Ausbau der B22 von Rötz nach Cham im Jahre 1980/81 wurde der Hang abgegraben und heute durchschneidet die Straße den "Habirl."
Additional Hints
(Decrypt)
hagre Äfgra
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