Lößnitzer Schieferloch Traditional Cache
ApproV: Da es hier seit Monaten keinen Cache zu finden gibt, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Lößnitzer Schieferloch
Das Schieferloch im Lößnitzer Ortsteil Dreihansen erinnert noch heute an den Schieferabbau in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Schon im Mittelalter wurde Lößnitzer Schiefer abgebaut. Im 15. Jahrhundert wurde damit das Dach der Klosterkirche zu Grünhain eingedeckt. Erst 1856 mit der Gründung der "Sächsischen Schieferbruch-Compagnie" begann man mit dem industriemäßigen Abbau von Dachschiefer. Dabei war das Lößnitzer Schieferloch einer der größten Schieferbrüche der Compagnie. Zeitweilig waren hier bis zu 500 Arbeiter beschäftigt. Der hier gebrochene Schiefer hatte die größte Härte. Ließ sich jedoch schlechter Spalten. Der Schieferbruch war auch einer der Gründe, warum die Bahnstrecke aus Aue Richtung Chemnitz gebaut wurde. Starke thüringische Konkurrenz brachte den Abbau letztenendes zum Erliegen.
In den 20er und 30er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde das Schieferloch als Naturtheater genutzt. (siehe Foto)
Heute ist das Schieferloch mit Wasser geflutet. Es ist ein beliebter Treff der Lößnitzer Jugendlichen, aber auch bei dem Rest der Lößnitzer Bürger, um sich, vor allem in den Sommermonaten, abzukühlen und dort zu entspannen. Oft wird es als eine kurze Station, während einer Wanderung in der schönen Landschaft rings um das Schieferloch, genutzt.
Direkt an das Schieferloch angrenzend nutzten die Anwohner den Abbauschutt der Halden, welche heute noch zu sehen sind, um die "Hängenden Gärten von Dreihansen" zu errichten, welche sich an einer stufenweise begradigten und mit Mutterboden aufgefüllten ehemaligen Halde befinden. (vom Parkplatz aus teilweise sichtbar)
Quelle: Buch "Lößnitz - Geschichte einer Stadt in
Wort und Bildern"
Hinweise zum Cache:
Entweder Kniehohe Gummistiefel mitnehmen oder ihr benutzt gleich einfach ein Handtuch. An sehr warmen Tagen oder für die ganz hartgrsottenen ist auch eine Badehose kein schlechtes Utensil.
Parkplatz ist direkt am Schieferloch vorhanden. Könnt ihr nicht verfehlen. Vom Parkplatz aus könnt ihr in beide Richtungen nach unten gehen. Ich empfehle allerdings den Weg nach rechts (wenn man vom Parkplatz Richtung Wasser schaut). Der linke ist ziemlich steil, steinig und rutschig.
Wer sich weiterhin für den Abbau von Gestein bei uns interessiert, dem sei eine Wanderung durch den Bärengrund nahegelegt. Dieser lässt sich gut erreichen, indem man dem Weg weiter nach oben folgt, über den höchsten Punkt von Lößnitz (die Blitzepla), den alten "Russenschießplatz" (Cache: Es alte Russenbad) und durch den Kuttengrund Richtung Aue wandert. So mancher Cache wartet auf dieser sehr schönen, mit historischen Berg- und Bauwerken gespickten, Wanderung. Ich kann es nur empfehlen, diese interessante Strecke einmal zu bewandern.
!!! ACHTET BITTE AUF MUGGELS DA IHR BEIM SUCHEN UND LOGGEN "AUF DEM PRÄSENTIERTELLER" SITZT!!!
Additional Hints
(Decrypt)
Yvrtr nz öfgyvpura Hsre. Orvz svaqra fvaq qvr Süßr/ Fgvrsry anff :-)
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