UNESCO Geopark – Eine Flut in der Wüste? EarthCache
UNESCO Geopark – Eine Flut in der Wüste?
-
Difficulty:
-
-
Terrain:
-
Size:
 (not chosen)
Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions
in our disclaimer.
Eine Flut in der Wüste? - Was Struckturen im Sandstein verraten
Heute geht es in den stillgelegten Steinbruch von Litzelbach , hier gibt es einige informative und hilfreiche Ablagerungen von Buntsandstein die Einblicke in weit vergangene Tage aufweist
-
In der Buntsandstein-Felswand neben der Tafel sind Ablagerungen zu erkennen. Diese Lagen wurden vor etwa 250 Millionen Jahren nacheinander während einzelner Überflutungsereignisse abgelagert. Bei den seltenen starken Niederschlagsereignissen wurde sehr viel Sand abgespült und umgelagert. Feinkörnige Tonablagerungen enstehen normalerweise nur in Bereichen mit sehr geringer Strömungsgeschwindigkeit. Diese Schicht im Aufschluss besteht jedoch aus einzelnen, rundlichen Toneinschüssen in einer eher grobkörnigen sandigen Grundmasse. Tatsächlich wurde hier während einer Schichtflut eine ältere Tonschicht abgetragen. Nach dem Höhepunkt der Flut wurden über die Lage feinere Sande abgelagert.(Infotafel)
-
Definition & Nutzung
Die Untergrenze des Buntsandsteins (und damit auch der Grenze der Germanischen Trias-Supergruppe) wird im Beckenzentrum mit dem Einsetzen der Calvörde-Folge festgelegt. Im Spessart und Odenwald wird die Untergrenze des Buntsandsteins mit der Untergrenze des Heigenbrücken-Sandsteins definiert. Im Schwarzwald wird die Untergrenze des Buntsandsteins an die Basis des sog. (Unteren) Eck’schen Konglomerates gelegt. Die Obergrenze (und damit gleichzeitig die Untergrenze des Muschelkalks) ist die Basis des sog. Grenzgelbkalkes. Die Untergrenze des Buntsandstein ist in den Gebieten mit sehr früh beginnender Sedimentation bereits in das oberste Changhsingium, der obersten chronostratigraphischen Stufe des Perms zu datieren. Die Obergrenze (und damit die Untergrenze des Muschelkalk) fällt in das untere Anisium, der untersten chronostratigraphischen Stufe der Mitteltrias.
Die Gesteine des Buntsandsteins bestehen überwiegend aus kontinentalen Ablagerungen, wie roten Konglomeraten, Sand- und Tonsteinen. Kennzeichnend für den oberen Buntsandstein ist in den norddeutschen Erdgasprovinzen das Rötsalinar mit mehreren Zehnern von Metern Mächtigkeit. Diese Evaporite zeugen von einem verbreiteten marinen Einfluss. Die Buntsandsteinabfolge in Mitteleuropa erstreckt sich von Frankreich (Elsass) und Luxemburg (Gutland) im Westen bis nach Polen und Weißrussland im Osten, sowie vom Süden der Schweiz bis nach Skandinavien im Norden. Im Südwestdeutschen Schichtstufenland tritt der Buntsandstein an der Ostflanke des Schwarzwaldes und im östlichen Odenwald zutage. Im Beckenzentrum in Südniedersachsen und Nordhessen werden Mächtigkeiten bis zu über 1000 m erreicht.
Die Gesteine des Buntsandsteins, insbesondere die aus der mittleren Schicht, wurden aufgrund ihrer günstigen Eigenschaften (z. B. leichte Spaltbarkeit) häufig als Baumaterial für Bauwerke verwendet (z. B. Kirchen, Burgen, Brücken)
Die Komponenten des Odenwälder Buntsandsteins sind: 56 Prozent Quarz, 26 Prozent Gesteinsbruchstücke, 15 Prozent Feldspat, 3 Prozent opake Minerale und weniger als 1 Prozent Akzessorien. Das Bindemittel ist hauptsächlich kieselig (Kieselsäure) und teilweise tonig-ferritisch (Ton-Eisen). Es ist ein feldspatführender feinsandiger Sandstein mit zahlreichen Gesteinstrümmern. Der Odenwälder Sandstein ist schwachrot bis blassrot; kann weiße oder rötlichbraune kreisrunde Flecken im Millimeterbereich bis zu maximal einem Zentimeter aufweisen. Diese Stellen weisen wenig Bindemittel auf und verwittern leicht aus.(Wikipedia)
Um diesen Earthcache zu loggen müsst ihr folgende Fragen beantworten , und die Antworten per Email an mich senden (Bitte nicht in den Log schreiben). Wenn es Probleme mit den Antworten gibt , melde ich mich bei euch.
1. Wie wird der Materialwechsel der Schichten definiert und wie verlaufen die Lagen?
2. Welche Komponenten wurde mit eingebettet als sich die Rinne wieder mit Sand füllte ?
3. Wie dick sind im durchschnitt die einzelnen Gesteinsschichten
4.optional mache ein Bild von deinem GPS im Steibruch ,du darfst auch auf dem Bild sein (würde mich sehr freuen)
-Logs ohne Vorherige Email an mich werden gelöscht.
Und nun viel Spaß und frohes Schaffen ,
Chris aus dem NC-Team
Additional Hints
(No hints available.)
Treasures
You'll collect a digital Treasure from one of these collections when you find and log this geocache:

Loading Treasures