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Das Meisdorfer Becken EarthCache

Hidden : 09/27/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:

Dort wo die Selke den Harz verlässt, fließt sie durch das so genannte Meisdorfer Becken



Mit der Faltung der Sedimente des Karbon und Devon des Harzes setzte auch gleichzeitig die Abtragung des Faltengebirges ein. Der Abtragungsschutt von Devon- und Karbonsedimenten wurde in der darauf folgenden Epoche, dem Rotliegenden, flächenhaft auch in das Harzvorland transportiert und sedimentiert. Insbesondere an den Rändern des Gebirges blieb das wenig aufbereitete Material liegen. So verwundert es nicht, dass hier Konglomerate, ein relativ grobkörniges Sediment, und Sandsteine überwiegen. In einer Mulde zwischen Meisdorf und Opperode lagerten sich im Rotliegenden Sedimente ab, die noch mit maximal 300 Metern Mächtigkeit erhalten sind. In diesem Rotliegendbecken findet man vor allem Quarzitkon-glomerate, Schluff- und Sandsteine und Tuffe

(vulkanische Asche in Verbindung mit dem Rotliegend-Vulkanismus).

Beachtenswert waren auch Kohlebildungen in diesem Becken. Die aschereiche Steinkohle wurde zwischen 1573 und 1869 im so genannten Duckelabbau mit vielen kleinen Schachten in geringer Tiefe gewonnen. Die Mächtigkeit der Flöze ist gering, sie übersteigt keine 50 Zentimeter. Die Kohle wurde vor allem für die Salinen von Staßfurt und Halle benötigt. Einzelne Halden und Pingen und der Kunstteich (jetzt als Naturbad betrieben) des Ballenstedter Ortsteils Opperode zeugen noch von dem ehemaligen Bergbau.

Stärker verfestigte Sedimente des Rotliegenden erheben sich als Berge in der Landschaft vor dem Harzrand, wie der Kirchberg und der Pastor Hohenberg.

Die Konradsburg bei Emersleben steht ebenfalls auf Rotliegendem. Ihre Krypta und der erhaltene Rest der romanischen Basilika sind zu einem großen Teil aus Sandsteinen und Konglomeraten des Meisdorfer Rotliegenden.

Der Zechstein, der einmal das Rotliegende überlagerte, wurde bereits abgetragen, ist aber als Zechsteinsalinar weiter nördlich in der Tiefe noch vorhanden. So treten vereinzelt noch Salzwässer an Störungszonen des Harzrandes zu Tage, wie die Hubertusquelle in Thale und eine Quelle in Bad Suderode.

Doch zurück zur Aufrichtungszone. Die Steinberge nördlich von Ballenstedt sind bereits Teil der Aufrichtungszone und bestehen aus Kalksteinen des Unteren Muschelkalks. Noch weiter nördlich erheben sich die Gegensteine, die aus Involutussandstein der Oberkreide bestehen.

 

Die Koordinaten führen euch zur Meisdorfer Strulle, dort findet Ihr auch die Antworten auf die Fragen.

 

Die Meisdorfer Strulle wird gespeißt von einer Verwerfungsquelle.. In Hinsicht auf seinen Lösungsinhalt hat das Wasser einen intermediären Charakter. So ist es bei weitem nicht mehr so arm an Mineralstoffen, wie es die Quellwässer im Grundgebirge gewöhnlich sind, andererseits verfügt es aber auch nicht über die höheren Lösungskonzentrationen, wie sie häufig an den zechsteinbürtigen Quellen des nahen Harznordrandes auftreten.


 

Um den Earthcache zu loggen Beantworte uns bitte folgende Fragen:


1. Was befindet sich laut Legende auf der Karte an Punkt 1 und 2?

2. Nenne uns die Landmarkenummer und die Geopunktnummer des Schildes.


3. In welchem Zeitabschnitten ist die Selke Grauwacke entstanden?



Die Antworten sendet ihr an unser Profil und dann dürft ihr sofort loggen, sollten die Antworten nicht richtig sein, melden wir uns.



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