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Lost Places - Castle & Cave Multi-Cache

This cache has been locked, but it is available for viewing.
Hidden : 9/27/2011
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Lost Places - Castle & Cave

(de) Es erwarten Dich viele Steine, Düsterkeit und Dunkelheit. Lass Dir beim Erkunden der Stationen Zeit - eine noch leere Fotogalerie wartet schließlich darauf, mit inspirierten Aufnahmen aufgefüllt zu werden :) Ich hoffe, Dir mit diesem Cache einige interessante Momente ermöglichen zu können und wünsche viel Erfolg bei der Suche!
(en) Stones, gloominess and darkness are awaiting you. Take your time for exploring the stages - eventually there is a empty photo gallery here awaiting your inspired art. I hope that I was able to give you some interesting moments and wish you good luck for your search.

Stage 1

Koordinaten: N 46° 43.998 O 14° 32.323

(de) Höhlenburgruine Reinegg - Aufgabe: Notiere die ersten drei Ziffern der gleich bleibenden Zahl.
(en) Castle in a Cave 'Reinegg' - Task: Write down the first three digits of the constant number.

Stage 2

Koordinaten: +46° 45.199', +14° 31.657'

(de) Luftschutzbunker Kettenwerk Brückl 2. Weltkrieg - Aufgabe: Suche den zweiten Eingang.
(en) Air-raid shelter for 'Kettenwerk' (chain manufacturer) in Brückl World War II - Task: Search for the second entrance.

Beachte! Please note!

(de) Bitte Attribute beachten und Taschenlampe nicht vergessen. Das Befahren von Höhlen kann gefährlich sein. Koordinaten markieren Zielgebiet. Keine Spoiler-Bilder hochladen.
(en) Please mind the attributes and don't forget to bring a flashlight. Entering a cave might be dangerous. Coordinates show target area. No Spoiler please.

 

 

(de) Informationen zur Höhlenburgruine Reinegg

Die Koordinaten führen Dich zum einstigen Eingang der Burg Reinegg.

Eine halbe Stunde südöstlich von St. Johann am Brückl [Johannserberg], wo nach der Einmündung des Görtschitzbaches in die größere Gurk sich das Thal längs den südwestlichen Ausläufern der Saualpe gegen die Trixner Schlösser und gegen Völkermarkt zu öffnet, stand einst auf einem hohen und steilen aus dem Schiefergebirge aufragenden Urkalkfelsen am linken Ufer der Gurk die Veste [Burg] Reinek, von welcher nur mehr geringe Mauerreste vorhanden sind. Unterhalb des Burgfelsen liegt zwischen demselben und der brausenden Gurk das Gehöft Reinek [...].

(Zwanziger 1873, S.249)

Zwanziger vermutet, dass die Burg wohl schon im 17. Jahrhundert verfallen und verschollen war.
Bei Kohla finden sich zur Ruine folgende Angaben:

Reinegg (Rainegg)
nördlich der Reinegger Gurkbrücke, südlich von Brückl
Ort Reisdorf, Gemeinde Waisenberg, Gerichtsbezirk, Bezirkshauptmannschaft Völkermarkt.
1973 Grenzänderung [Gemeindestrukturreform Kärnten], Rechtsnachfolger Stadtgemeinde Völkermarkt
Höhlenburg-Ruine, gut erkennbare Befestigung in der Felswand oberhalb der Reinegger Brücke, wahrscheinlich schon in urgeschichtlicher Zeit bewohnt; unterhalb führte die Römerstraße vorbei. Erstmals 1176 als castrum Rinecke genannt;
(Kohla 1973, S. 272f)

castrum Rinecke kann mit 'Eck an der Rein' oder 'an einer flachen Mulde' übersetzt werden, sagt Joachim Eichert vom Landesarchiv Kärtnen der Kleinen Zeitung. Es handelte sich wohl um eine Fluchtburg, die kontinuierlich ausgebaut und baulich verändert wurde:
'Alt,verlassen und längst vergessen'

Um die alten Gemäuer ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden, die von heidnischen Frauen und Schatzsuchern berichten:

Die Sage hat von den wenigen Mauertrümmern der alten Veste Besitz ergriffen und läßt weiße, wilde oder hadische Frauen in den Höhlen dieses Urkalkfelsen hausen. Einst erschien, wie alte Leute erzählen, eine solche wilde Frau beim Gutsbesitzer Reinegger am Fuße des Felsen und bat mit flehentlichen Geberden, es möge doch Jemand mitgehen, da, wie es schien, oben Jemand krank sei. Es wagte dies aber Niemand und sie weinte beim Fortgehen bitterlich über die Hartherzigkeit der Menschen.
Ergötzlicher ist eine Schatzgräbergeschichte, die sich in den alten Ruinen abspielte. Es trieben längere Zeit hindurch Schatzgräber oben ihr Wesen, die sich in der Nacht durch Feuer und Rauch verriethen, worauf der Pfleger von Trixen den Berg umstellte, sie abfassen ließ und nach Klagenfurt einlieferte. Sie kehrten aber bald wieder und setzten ihre beschwerliche Arbeit, zu deren glücklicher Vollendung sie eine Messe lesen ließen, nun öffentlich fort. Ihre Mühe und Ausdauer wurde belohnt, denn sie hoben endlich den schweren Schatz aus beträchtlicher Tiefe in Gestalt eines Mühlsteines, unter dem zwei menschliche Vorderarmknochen kreuzweise lagen. Auch der Stein wurde auseinander geschlagen, ob er nicht in seinem Innern noch Schätze berge; es fand sich aber nichts vor, als eben Steintrümmer und so zogen denn die beutelustigen Schatzgräber enttäuscht wieder ihres Weges fürbaß.
(Zwanziger 1873, S.252)

Eine weitere Sage zur Höhlenburg befasst sich ebenfalls mit den geheimnisvollen Frauen von Reinegg, deren Seelen noch immer umherwandern und auf Erlösung warten. Zu den weißen, wilden Frauen gibt es einen aufschlussreichen Wikipedia-Eintrag: 'Salige Frau'
Die Sage wird von Georg Graber erzählt: 'Die Saligen Frauen von Reinegg'


* Kohla, Franz Xaver / Metnitz, Gustaf Adolf von / Moro, Gotbert (1973): Kärntner Burgenkunde. Ergebnisse und Hinweise in Übersicht. Erster Teil. Kärntens Burgen, Schlösser, Ansitze und wehrhafte Stätten. Ein Beitrag zur Siedlungstopographie. In: Moro, Gotbert (Hrsg.): Aus Forschung und Kunst, (17), S.272f.

* Zwanziger, Gustav Adolf (1873): Mittheilungen aus dem Görtschitzthale. In: Carinthia. Zeitschrift für Vaterlandskunde, Belehrung und Unterhaltung, 63, S.249-252.

Additional Hints (No hints available.)