Lost Places - Castle &
Cave
(de) Es erwarten Dich viele Steine,
Düsterkeit und Dunkelheit. Lass Dir beim Erkunden der Stationen
Zeit - eine noch leere Fotogalerie wartet schließlich darauf, mit
inspirierten Aufnahmen aufgefüllt zu werden :) Ich hoffe, Dir mit
diesem Cache einige interessante Momente ermöglichen zu können und
wünsche viel Erfolg bei der Suche!
(en) Stones, gloominess and darkness are awaiting you. Take your
time for exploring the stages - eventually there is a empty photo
gallery here awaiting your inspired art. I hope that I was able to
give you some interesting moments and wish you good luck for your
search.
Stage 1
Koordinaten: N 46° 43.998 O 14°
32.323
(de) Höhlenburgruine Reinegg - Aufgabe: Notiere die ersten drei
Ziffern der gleich bleibenden Zahl.
(en) Castle in a Cave 'Reinegg' - Task: Write down the first three
digits of the constant number.
Stage 2
Koordinaten: +46° 45.199', +14°
31.657'
(de) Luftschutzbunker Kettenwerk Brückl 2. Weltkrieg - Aufgabe:
Suche den zweiten Eingang.
(en) Air-raid shelter for 'Kettenwerk' (chain manufacturer) in
Brückl World War II - Task: Search for the second
entrance.
Beachte! Please note!
(de) Bitte Attribute beachten und
Taschenlampe nicht vergessen. Das Befahren von Höhlen kann
gefährlich sein. Koordinaten markieren Zielgebiet. Keine
Spoiler-Bilder hochladen.
(en) Please mind the attributes and don't forget to bring a
flashlight. Entering a cave might be dangerous. Coordinates show
target area. No Spoiler please.
(de) Informationen zur
Höhlenburgruine Reinegg
Die Koordinaten führen Dich zum
einstigen Eingang der Burg Reinegg.
Eine halbe Stunde
südöstlich von St. Johann am Brückl [Johannserberg], wo nach der
Einmündung des Görtschitzbaches in die größere Gurk sich das Thal
längs den südwestlichen Ausläufern der Saualpe gegen die Trixner
Schlösser und gegen Völkermarkt zu öffnet, stand einst auf einem
hohen und steilen aus dem Schiefergebirge aufragenden Urkalkfelsen
am linken Ufer der Gurk die Veste [Burg] Reinek, von welcher nur
mehr geringe Mauerreste vorhanden sind. Unterhalb des Burgfelsen
liegt zwischen demselben und der brausenden Gurk das Gehöft Reinek
[...].
(Zwanziger 1873, S.249)
Zwanziger vermutet, dass die Burg
wohl schon im 17. Jahrhundert verfallen und verschollen war.
Bei Kohla finden sich zur Ruine folgende Angaben:
Reinegg (Rainegg)
nördlich der Reinegger Gurkbrücke, südlich von Brückl
Ort Reisdorf, Gemeinde Waisenberg, Gerichtsbezirk,
Bezirkshauptmannschaft Völkermarkt.
1973 Grenzänderung [Gemeindestrukturreform Kärnten],
Rechtsnachfolger Stadtgemeinde Völkermarkt
Höhlenburg-Ruine, gut erkennbare Befestigung in der Felswand
oberhalb der Reinegger Brücke, wahrscheinlich schon in
urgeschichtlicher Zeit bewohnt; unterhalb führte die Römerstraße
vorbei. Erstmals 1176 als castrum Rinecke genannt;
(Kohla 1973, S. 272f)
castrum Rinecke kann mit 'Eck an der
Rein' oder 'an einer flachen Mulde' übersetzt werden, sagt Joachim
Eichert vom Landesarchiv Kärtnen der Kleinen Zeitung. Es handelte
sich wohl um eine Fluchtburg, die kontinuierlich ausgebaut und
baulich verändert wurde:
'Alt,verlassen
und längst vergessen'
Um die alten Gemäuer ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden,
die von heidnischen Frauen und Schatzsuchern berichten:
Die Sage hat von den
wenigen Mauertrümmern der alten Veste Besitz ergriffen und läßt
weiße, wilde oder hadische Frauen in den Höhlen dieses Urkalkfelsen
hausen. Einst erschien, wie alte Leute erzählen, eine solche wilde
Frau beim Gutsbesitzer Reinegger am Fuße des Felsen und bat mit
flehentlichen Geberden, es möge doch Jemand mitgehen, da, wie es
schien, oben Jemand krank sei. Es wagte dies aber Niemand und sie
weinte beim Fortgehen bitterlich über die Hartherzigkeit der
Menschen.
Ergötzlicher ist eine
Schatzgräbergeschichte, die sich in den alten Ruinen abspielte. Es
trieben längere Zeit hindurch Schatzgräber oben ihr Wesen, die sich
in der Nacht durch Feuer und Rauch verriethen, worauf der Pfleger
von Trixen den Berg umstellte, sie abfassen ließ und nach
Klagenfurt einlieferte. Sie kehrten aber bald wieder und setzten
ihre beschwerliche Arbeit, zu deren glücklicher Vollendung sie eine
Messe lesen ließen, nun öffentlich fort. Ihre Mühe und Ausdauer
wurde belohnt, denn sie hoben endlich den schweren Schatz aus
beträchtlicher Tiefe in Gestalt eines Mühlsteines, unter dem zwei
menschliche Vorderarmknochen kreuzweise lagen. Auch der Stein wurde
auseinander geschlagen, ob er nicht in seinem Innern noch Schätze
berge; es fand sich aber nichts vor, als eben Steintrümmer und so
zogen denn die beutelustigen Schatzgräber enttäuscht wieder ihres
Weges fürbaß.
(Zwanziger 1873, S.252)
Eine weitere Sage zur Höhlenburg
befasst sich ebenfalls mit den geheimnisvollen Frauen von Reinegg,
deren Seelen noch immer umherwandern und auf Erlösung warten. Zu
den weißen, wilden Frauen gibt es einen aufschlussreichen
Wikipedia-Eintrag: 'Salige Frau'
Die Sage wird von Georg Graber erzählt:
'Die Saligen Frauen von Reinegg'
* Kohla, Franz Xaver / Metnitz, Gustaf Adolf von / Moro, Gotbert
(1973): Kärntner Burgenkunde. Ergebnisse und Hinweise in Übersicht.
Erster Teil. Kärntens Burgen, Schlösser, Ansitze und wehrhafte
Stätten. Ein Beitrag zur Siedlungstopographie. In: Moro, Gotbert
(Hrsg.): Aus Forschung und Kunst, (17), S.272f.
* Zwanziger, Gustav Adolf (1873): Mittheilungen aus dem
Görtschitzthale. In: Carinthia. Zeitschrift für Vaterlandskunde,
Belehrung und Unterhaltung, 63, S.249-252.