Die Flucht des Efraim Rosenthal
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Die Flucht des Efraim
Rosenthal
Die Headerkoordinaten zeigen auf eine Parkmöglichkeit. Der
Cache befindet sich außerhalb des KZ, ein bisschen weiter
weg.
Dienstag, 15. April 1942
Liebste Mutter, lieber Vater, ich hoffe, dass dieser Brief den Weg
zu euch finden wird. Seit nun mehr als drei Monaten bin ich ein
verdammter Gefangener des Arbeitslagers in Mauthausen(Entschuldigt
bitte meine Ausdrucksweise). Trotz extremer
Sicherheitsüberwachungen habe ich einen Vertrauten gefunden, der
euch diesen Brief überbringen wird. Ich hoffe, dies war kein
Fehler, denn niemand darf euer Versteck erfahren. Liebste Eltern,
wie sehr wünschte ich, bei euch zu sein!
Im Steinbruch zwingt man uns Häftlinge dazu,
bis zu ?? kg schwere Steine zu schleppen!! (Das gesuchte Gewicht
=A)
Es ist einfach nur unmenschlich, uns solche Arbeiten verrichten zu
lassen. Wir können uns kaum auf den Beinen halten, so schwach sind
unsere Muskeln, besonders die der Älteren. Der Hunger nagt
ununterbrochen an uns, es ist kaum möglich, diesen Gedanken
auszublenden und uns auf die Schritte zu konzentrieren. Mein Freund
Jakuuv, ihr erinnert euch an ihn, muss dieses Schicksal heute nicht
mehr länger erleiden. Er wählte seinen Tod freiwillig, um seinen
Qualen ein Ende zu bereiten. Ich musste mitansehen, wie Jakuuv den
Sprung in den Abgrund wagte und grausam am Fuße der Felswand
zerschellte.
"Scherzhaft" nennt man uns ???, die sich vor
lauter Qualen vom Steinbruch in die Tiefe stürzen...(Anzahl der
Buchstaben des gesuchten Wortes =B)
Das Schlimmste jedoch sind diese ewigen, nicht-enden-wollenden
Stufen. Verdammt, wenn es doch wenigstens normale, gleichmäßige
Stufen wären! Aber warum rege ich mich eigentlich auf, am Ende
werfen sie mich auch noch vom Steinbruch. Ich spiele mit dem
Gedanken, es Jakuuv gleichzumachen. Dann wäre das alles hier
vorbei.
Einmal habe ich versucht, die Stufen bis nach
oben zu zählen. Ist es der Geisteswahn? Jedenfalls waren es ???
Stufen. =C
(Verzählt euch nicht!^^)
Wenn wir die Treppe nach unten gehen, haben wir immer
einen grausamen Gedanken im Hinterkopf. Inzwischen kennen wir die
"Spielchen" der Männer, die uns begleiten. Und diese enden meist
tötlich.
Fußtritte und ??? der SS führen zum Sturz von
uns Gefangenen, somit wir die Stufen nach unten kollern und dabei
unsere Vordermänner mitreißen.
(Anzahl der Buchstaben des gesuchten Wortes =D)
Aber jetzt ist es genug! Mir reichts! Ich mach das nicht
mehr länger mit! Heute Nacht werde ich von hier abhauen! Und wenn
es das letzte ist, was ich tue! Mutter, Vater, ich liebe euch von
ganzen Herzen. Bitte wartet nicht auf mich, denn wer weiß, wie
diese Nacht für mich enden wird. Gebt meiner kleinen Schwester
einen Kuss von mir! In Liebe, euer Efraim.
N 48° 15.(C*2)+(A*2)+7
E 014° 29.(B/3)(D*8)-6
16.April,
1942
Ausbruch aus dem Gefangenenlager
In der Nacht zum 16. April wurde ein Fluchtversuch gemeldet. Roland
Mayer, ein Bediensteter des Lagers Mauthausen, erwischte den
Flüchtling (Rosenthal Efraim, Häftling #2207) im Außenbereich des
Lagers. Wie er aus dem Gelände fliehen konnte, ist unklar. Mayer
stelle eine schwarze Munitionsbox sicher, die Rosenthal bei der
Flucht bei sich trug. Der Inhalt dieser Box bestand aus diversen
Wertgegenständen, die der Häftling vor seinem Ausbruch gestohlen
hatte. Auch diese Tat ist uns völlig unklar, da die
Sicherheitsüberwachungen im Lager sehr hoch sind. Mayer nahm
Rosenthal noch vor Ort das Leben. Seine Leiche wurde in den Fluss
geworfen, der sich in der Nähe des Orts des Geschehens befindet.
Rosenthal wurde aus dem Verzeichnis des Gefangenenlagers
gestrichen.
Weiters wurden zwei Juden eingeliefert.
Rosenthal Deborah, Kennnummer #54082
Rosenthal Jonathan, Kennnummer #54083
Die Tochter, Mirjam Rosenthal, wurde aufgrund einer Verweigerung
der Festnahme im Haus der Familie
erschossen.
Additional Hints
(Decrypt)
bora, nz Raqr qre Znhre