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Die Entstehung der Stadt Halle Mystery Cache

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Anhalto: Hallo Orang-Utan,

Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Viele Grüße,
Anhalto - Volunteer Reviewer in Deutschland

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Hidden : 10/10/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Die Entstehung der Stadt Halle



Wir lieben Sagen und Mythen!
Über Halle und seine Umgebung gibt es sehr viele Sagen und Erzählungen. Heute wollen wir Euch erzählen, wie unsere Stadt entstanden ist.

Die angegebenen Koordinaten sind natürlich nicht richtig! Dies ist ein kombinierter Rätsel-Multi-Cache.

Für das Rätsel müsst Ihr Euch ein wenig mit der Geschichte unserer Stadt beschäftigen und 8 Fragen beantworten. Die Recherche sollte mit Hilfe des Internets leicht möglich sein. Dabei könnt ihr tief in unsere hallesche Geschichte eintauchen. Nach der Lösung des Rätsels gibt es auf dem Weg zum Final noch 2 weitere kleine Aufgaben zu lösen!

Bitte verhaltet Euch am Final unauffällig, da hier mit Fußgängermuggeln zu rechnen ist und macht bitte keine Angaben zum Rätsel in Euren Logs.
ACHTUNG: Der Cache ist NICHT von der neben liegenden Hauptstraße erreichbar! Ihr müsst ihn durch das nördlich gelegene Wohnviertel anfahren!

Viel Spaß beim Rätseln und Suchen wünschen die

Uns wurde die Entstehung unserer Heimatstadt so überliefert!
An einem Sommertag vor undenklichen Zeiten hütete ein Schweinehirt seine Herde auf einer Wiese am Fluss (die Saale). Da es ein heißer Tag war, suhlte sich eine Sau zur Abkühlung in einem Wasserloch am Ufer und ließ sich danach von der Sonne trocknen.

Da bemerkte der Schweinehirt, dass die Sau in der Sonne glitzerte. Die Borsten hingen voller kleiner Kristalle. Der Schweinehirt leckte erstaunt und verwundert an den Borsten und musste feststellen, dass die Kristalle salzig schmeckten! Dann tauchte er seine Finger in eines der Wasserlöcher und leckte erneut. „Das war ja Salzwasser“ wurde ihm plötzlich bewusst und schnell lief er ins Dorf und erzählte von dem Salzwasser. Die Bewohner gruben ein tiefes Loch, aus dem ihnen Sole entgegen sprudelte.

Ob das nun wahr ist, wissen wir natürlich nicht. Auf jeden Fall ist bewiesen, dass die Menschen zu dieser Zeit an der Saale, in etwa dort, wo heute der Hallmarkt liegt, mehrere Salzquellen fanden. Sie bauten daraufhin dort kleine Hütten aus Holz (die so genannten Salzkoten) mit einem großen Herd in der Mitte und kochten das Salzwasser in großen Pfannen.

Durch die Verdampfung blieb das Salz übrig, welches sie anfangs zum Kochen, Braten und Pökeln nutzten. Da die damaligen Menschen (Wie die Hallenser auch heute noch!) tüchtige Leute waren, fingen sie an das Salz für andere Sachen einzutauschen, wie Tonkrüge, Werkzeuge aus Eisen oder Leinenstoff. Sie nannten sich nun Salzsieder oder Halloren. Auch wenn die Halloren dann viel später anfingen das Salz für Geld zu verkaufen, waren sie am Anfang arme Leute. Damals entstand die Siedlung Halla (von „hall“, das ist das keltische Wort für „Salz“)

Jahrhunderte hindurch hatte man in der Ansiedlung nun schon Salz gewonnen, wodurch die Salzsieder zu einem stattlichen Völkchen herangewachsen sind. Damals zur Zeit der großen Eroberungen breitete sich die Kunde aus, dass ein mächtiger Kaiser mit einem riesigen Heer Richtung Halla zog. Es war Karl der Große, welcher das Land an der Saale erobern wollte, um es in das Frankenreich einzubeziehen.
Es wird erzählt, dass sich die tapferen Halloren dem Kaiser zu Fuße warfen und um Gnade baten. Karl der Große der von dem Mut und dem Fleiß der Halloren angetan war, gewährte ihnen die Gnade und so durften sie sich sogar noch etwas ausbitten. Sie baten ihn:

„Erlaube uns eine Mauer um unsere Koten bauen und eine Stadt gründen zu dürfen, Herr! Denn es kommt oft vor, dass uns alles gestohlen wird, was wir mit harter und mühsamer Arbeit erworben haben“

Der Kaiser betrachtete die Salzsieder verwundert, die verlumpte Kleider, keine Socken und keine Schuhe trugen und sprach:

„Wie wollt ihr denn Mauern und Türme für eure Stadt bauen, ohne Geld? Wollt ihr etwa eure Lumpen verkaufen?“

Da antworteten die Halloren in ihrer Mundart:

„Han mer hüte water un holt
Han mer morne Silber und Gold.“

Das hieß:

„Haben wir heute Wasser und Holz,
haben wir morgen Silber und Gold.“

„Wohlan“, sprach der Kaiser. „So baut eure Stadt aus Wasser und Holz!“ Lachend fügte er noch hinzu „Lasst euch Mond und Sterne dabei leuchten.“
Da gingen die Halloren tüchtig an die Arbeit. Am Tage schwitzten sie an ihren Salzpfannen und abends, da bauten sie bis tief in die Nacht hinein an der Stadtmauer mit Türmen und Toren. Der Mond und die Sterne leuchteten ihnen oft bei der Arbeit. Aber sie schafften es eine Stadt zu errichten.

Als endlich in einer Nacht der letzte Stein der Stadtbefestigung gesetzt war, schauten sie voller Freude zum Himmel auf, an dem gerade das erste Viertel des Mondes und die Sterne zu sehe waren. Aus Dankbarkeit für deren Dienst gelobten sie, Mond und Sterne an ihren Stadttoren anzubringen und sie für alle Zeit in das Wappen ihrer Stadt aufzunehmen. So ist unsere Stadt entstanden. Dies ist bis zum heutigen Tag auch so geblieben!

Diese Überlieferung von der Entstehung Halles ist bis heute nicht durch Dokumente belegt. Sie wird sogar durch archäologische Funde und historische Urkunden widerlegt. Auch die nüchterne Erklärung, der Mond sei der Querschnitt der Siedepfanne und die Sterne wären die beim Siedeprozess entstehenden Salzkörner oder -kristalle, klingt nicht sehr wahrscheinlich.

Aber die Erzählung lässt großen Freiraum zum Träumen und klingen tut es auch sehr gut!

Text?

Unser Stadtwappen besteht aus einem liegenden nach oben geöffneten roten Halbmond zwischen zwei roten Sternen auf silbernem (weißem) Grund. Diese Zusammenstellung findet sich zuerst Anfang des 14. Jahrhunderts als Siegel des Talschöffengerichts, dem die Ordnung des Rechtslebens in der Talstadt Halle, dem Ort der Salzgewinnung, oblag. Das Gericht bezeugte damit die Richtigkeit seiner Erlasse und Urteile.

Noch im 14. Jahrhundert wurde das Siegelbild als Beifügung in das Ratssiegel aufgenommen. Dieses zeigte Maria mit Kind, umgeben von drei kleinen Wappenschilden mit Mond und Sternen.

Als man um das Jahr 1450, zur Zeit der höchsten Machtentfaltung des mittelalterlichen Halle, ein offizielles Stadtwappen für nötig hielt, wählte man die bisherige Beifigur des Stadtsiegels. Mond und Sterne tauchten allein auf Siegeln, Münzen und Wappensteinen auf. Die älteste vorhandene Darstellung ist die der Wappensteine über dem Moritztor, die sich heute im Museum der Stiftung Moritzburg befinden.

Seit dem 15. Jahrhundert erscheint dieses Stadtwappen auch in der Stadtverwaltung, so zum Beispiel als Exlibris in Handschriften und Büchern des Stadtarchivs und der Ratsbücherei.

Weiß und Rot waren übrigens auch die Farben der Hanse und so finden sie sich noch heute in vielen Stadtwappen der Hansestädte wieder.

In den Zeiten ihrer größten Ausdehnung waren ca. 200 See- und Binnenstädte Nordeuropas in der Hanse vereint, die sich zu Nordeuropas wirtschaftlich, politisch und kulturell wichtigstem Netzwerk entwickelte.

So gehörte auch unsere Stadt Halle an der Saale zur Hanse. Eine offizielle Beitrittserklärung zum hansischen Städtebund hat es wie auch bei anderen Hansestätten nicht gegeben. Erstmalig erwähnt wird Halles Zugehörigkeit zur Hanse in einem Brief vom 4. März 1281. Am 18. März 1479 endete die Mitgliedschaft Halles in der Hanse. Allerdings wird sie im Jahre 1506 nochmals Hansestadt genannt. 1518 wird Halle, ebenso wie zahlreiche andere Städte, endgültig als „abgedankt und abgeschnitten“ bezeichnet.

Jedoch hat es nie Belege dafür gegeben, dass das Salz unserer Stadt der wichtigste Exportartikel gewesen ist. Viel mehr lässt sich die Teilnahme der halleschen Kaufleute am hansischen Tuchhandel nachweisen.

2001 wurde Halle Mitglied des 1980 neu gegründeten Städtebundes Neue Hanse.

Nun aber zu den Fragen!
  • 1.
    Die erste urkundliche Erwähnung unserer Stadt erfolgte als „Halla“. Aus welchem Jahr stammt die Erwähnung?
    A = Quersumme des Jahres!
  • 2.
    Halle erhielt im 14. Jahrhundert das Stadtrecht. In welchem Jahr genau?
    B = Die Stelle der Hunderterziffer!
  • 3.
    Aus dem Jahre 1258 gibt es eine Urkunde zum Streit um die Mühle des Klosters Neuwerk. Diese Urkunde ist das erste Zeugnis über das Bestehen eines Rates der Stadt.
    C = der Monat, aus dem diese Urkunde stammt!
  • 4.
    Die Salzarbeiter der Stadt schließen sich im 16. Jahrhundert zur „Salzwirkerbrüderschaft im Thale zu Halle“ zusammen.
    D = die Einerstelle der Jahreszahl in dem die Salzwirkerbrüderschaft gegründet wurde?
  • 5.
    Seit 1680 ist der Kurfürst von Brandenburg der Landesherr über Halle. Dieser erlässt eine Anordnung, die fortan den Haushaltsetat der Stadt Halle regelt.
    E = die Zehnerstelle des Jahres, in dem er diese Anordnung erlassen hat.
  • 6.
    Im 18. Jahrhundert nimmt die Saline, auf einer kleinen Halbinsel gelegen, als zweite Salzproduktionsstätte den Betrieb auf? Die Saline, ist heute ein beliebtes Museum bei Jung und Alt, in dem man die Geschichte der Stadt Halle im Zusammenhang mit der Salzgewinnung nachempfinden kann.
    F = die einstellige Quersumme der Jahreszahl der Betriebsaufnahme der königlichen Saline!
  • 7.
    Da die seit Jahrhunderten genutzten Salzquellen auf dem Hallmarkt allmählich erschöpft waren, wurde es im Jahr 1925 notwendig, dass auf dem Holzplatz zwischen dem heutigen Karstadt-Kaufhaus und der Saale eine neue Solequelle erbohrt wurde.
    G = die Quersumme der Tiefe, in der die Solequelle erbohrt wurde!
  • 8.
    Da die Produktion des Salzes in Halle als wirtschaftlich nicht mehr tragbar erschien, wurde die Salzproduktion im 20. Jahrhundert endgültig eingestellt. In welchem Jahr geschah dies?
    H = die Zehnerstelle der Jahreszahl!
Nun habt ihr alle Variablen für die Berechnung zusammen.

N A*D-C° B*E+H.(E/F-D) (G-B) (B-F)

und

E B*E-F*H° (A/G-F) (F*B-H).A*G*B-B*E

Ob Ihr Euch beim Recherchieren über unsere Stadt richtig erkundigt habt, könnt Ihr hier überprüfen: Geochecker.com

Wie am Anfang schon geschrieben, ist der Cache NICHT von der neben liegenden Hauptstraße erreichbar! Zugang zu den Koordinaten erhaltet ihr durch das Wohnviertel nördlich vom Cache! Wenn Ihr mit dem PKW an die Koordinaten fahrt, haltet Euch bitte an die Geschwindigkeitsbegrenzung in dem Wohnviertel. Lasst bitte Euer Fahrzeug bei den Zielkoordinaten stehen und geht den Rest zum Final zu Fuß!

An den Zielkoordinaten steht ihr vor einem Objekt mit dem Wappen unserer Stadt. Nehmt die Variablen mit, da ihr einige noch einmal für die Finalberechnung benötigt! Vor Ort müsst ihr noch 2 kleine Aufgaben erfüllen, um die Berechnung des Finals vornehmen zu können.

  • 1.
    I = Die Breite des vor Ort stehenden Objektes! Rundet dabei auf den vollen Meter auf!
  • 2.
    Ebenfalls vor Ort könnt ihr mehrere Länderflaggen erkennen.
    J = die Anzahl der aufgeführten Länder!
Da das Objekt momentan auf Grund einer Baustelle nicht vor Ort ist, geben wir die beiden Variablen hier an: I = 2 J = 8
Den Final findet ihr nun von dem Objekt in (D+H)*J-I° und I(J+I) Meter Entfernung.

Additional Hints (Decrypt)

Eägfry: DF qre Inevnoyra N ovf U = 49 Orv T vfg qvr DF avpug 11! Crvyhat: Ahe qvr zngurzngvfpura Mrvpura irejraqra, qvr nhpu mh frura fvaq! Orv qre Ragsreahat fgrug xrva Zhygvcyvxngvbafmrvpura! Svany: Nz Obqra uvagre qbccryfgäzzvtra Onhz!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)