Das
heutige „Gilgenbergerland“
umfasst die fünf Gemeinden Nunningen, Zullwil, Fehren, Meltingen und Himmelried. Es ist Teil des
Bezirks Thierstein im Kanton Solothurn.
Alle 5 Dörfer sind politisch selbstständig, arbeiten aber teilweise
in verschiedenen Bereichen zusammen (Schulen, Feuerwehr, Gewerbe,
Kirche…). Das
Gebiet liegt im
nördlichen Solothurner Faltenjura. Umgangssprachlich werden
die Dörfer auch als das
„Gebirge“ des Bezirks Thierstein bezeichnet.
Der
Name Gilgenberg wurde erstmals im Jahre
1312 urkundlich erwähnt. Damals bezeichnete sich Thüring von Ramstein
als „Herre ze Gilienberg“.
Die Burg Gilgenberg selbst wurde um
1300, über einer älteren Anlage von etwa 1200 n.Chr., erbaut. Vom
Wappen der Ramsteiner, welches zwei
gekreuzte Lilienstäbe (Gilgen) zeigt, hatte die Burg Gilgenberg ihren Namen.
Mehr darüber
gibt’s unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Gilgenberg
Zullwil
Zullwil, oder wie die Einheimischen sagen Zubel, liegt auf 592 m ü. M. in einer Längsmulde
des Solothurner Faltenjuras. Das ehemalige Strassenzeilendorf
erstreckt sich auf einer Fläche von 3.63 Quadratkilometern, wobei
die breiteste Stelle der Längsmulde etwas mehr als ein Kilometer
beträgt. Weil es direkt an der Hauptstrasse von Nunningen nach
Laufen liegt, ist Zullwil bestens mit öffentlichen Verkehrsmitteln
erreichbar. Wahrzeichen des Dorfes ist die Ruine Gilgenberg, welche für den Namen des Gilgenbergerlandes, und somit dieser Serie,
verantwortlich ist.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte
1152 unter dem Namen ‚Zolwilre‘. Später erschienen die
Bezeichnungen ‚Zulwilr‘ (1386) und
‚Zullwil‘ (1453). Der
Ortsname geht auf den
althochdeutschen Personennamen „Zullo“
oder „Zollo“ zurück und bedeutet
somit ‚Hofsiedlung
des Zullo/Zollo`. Die offizielle Beschreibung des
Wappens lautet: ‚Geviert von Schwarz und Weiss, belegt mit einem schrägrechten weissen unter schräglinkem schwarzem
Lilienstab‘. Die beiden Lilien (Gilgen) gehen auf das Wappen
der Erbauer der Burg Gilgenberg zurück,
nämlich der Freiherren von Ramstein.
Wer mehr über Zullwil erfahren möchte, kann sich hier
mal umschauen: www.zullwil.ch
Die Strassenzeile
Vom Standort aus, könnt Ihr den Verlauf der
Hauptstrasse gut sehen, bis sie sich um
die Holle herumschlängelt. Danach könnt ihr die Strasse wieder am linken Ende dieses Hübels
entdecken. An dieser Durchgangsstrasse
entstand Zullwil als klassisches Strassenzeilendorf. Mittlerweile hat sich die
bebaute Fläche aber in allen Richtungen stark ausgedehnt. Doch
trotzdem gehört Zullwil mit seinen 611 Einwohnern, immer noch zu
den kleineren Gemeinden des Kantons Solothurn.
Der Geocache
Der Cache befindet sich praktisch vis-à-vis des
Zullwil – Dorfblick. Er kann kombiniert mit der Mystery-Serie „Tradition mit Schwung“
auf einer netten Rundwanderung besucht werden. Bitte betretet
keinen Privatgrund, der Anwohner würde das euch bestimmt danken,
befindet sich der Ausläufer seines Gartens doch ebenerdig mit dem
Standort. Das geübte Cacherauge wird
den Cache bald entdecken. Versteckt und tarnt die Dose bitte wieder
wie vorgefunden, der Nächste dankt es Euch!
HAPPY GEOCACHING!