Das
heutige „Gilgenbergerland“
umfasst die fünf Gemeinden Nunningen, Zullwil, Fehren, Meltingen und Himmelried. Es ist Teil des
Bezirks Thierstein im Kanton Solothurn.
Alle 5 Dörfer sind politisch selbstständig, arbeiten aber teilweise
in verschiedenen Bereichen zusammen (Schulen, Feuerwehr, Gewerbe,
Kirche…). Das
Gebiet liegt im
nördlichen Solothurner Faltenjura. Umgangssprachlich werden
die Dörfer auch als das
„Gebirge“ des Bezirks Thierstein bezeichnet.
Der
Name Gilgenberg wurde erstmals im Jahre
1312 urkundlich erwähnt. Damals bezeichnete sich Thüring von Ramstein
als „Herre ze Gilienberg“.
Die Burg Gilgenberg selbst wurde um
1300, über einer älteren Anlage von etwa 1200 n.Chr., erbaut. Vom
Wappen der Ramsteiner, welches zwei
gekreuzte Lilienstäbe (Gilgen) zeigt, hatte die Burg Gilgenberg ihren Namen.
Mehr darüber
gibt’s unter http://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Gilgenberg
Fehren
Fehren,
das auf 587 m ü. M. liegt, befindet sich auf einer Anhöhe des
Mettenbergs und an dessen, zum Laufener
Becken, abfallenden Hanges. Mit einer Fläche von 1.5
Quadratkilometern, ist das Dorf das kleinste des Gilgenbergerlandes. Von Laufen/Breitenbach her,
dient es jedoch als Tor zu diesen fünf Dörfern. Ähnlich wie Zullwil
entstand auch Fehren hauptsächlich an
der Hauptstrasse von Nunningen nach Laufen. Weil im Dorfkern jedoch
die Strasse nach Büsserach abzweigt,
ist es kein Strassenzeilendorf im eigentlichen Sinne. Da die
Bevölkerung bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts
überwiegend von Landwirtschaft und Obstbau lebte, gibt es nur wenig
einheimisches Kleingewerbe. Fehren ist
für seine wunderbare Aussicht in Richtung Laufen bekannt, und hat
schon so manchem einen tollen Sonnenuntergang beschert.
Als ‚der Hofe in Ferren‘
wurde der Ort 1371 zum ersten mal urkundlich erwähnt. Als spätere
Schreibweisen folgten ‚Ferrer‘ und ‚Feren‘. Der heutige Name wurde ab 1623
gebräuchlich. In Gelb auf grünem Zweiberg je eine grüne Föhre; der Schildfuss belegt mit einem weissen Haus mit drei schwarzen Fenstern, einer
schwarzen Türe und rotem Walmdach. So wird das Gemeindewappen
offiziell beschrieben. Der Name stammt vom althochdeutschen Wort
‚fer‘ ab, was soviel wie fern bedeutet. Abgeleitet von der Lage
des Dorfes von Breitenbach und Büsserach her gesehen.
Das Postmuseum
Das Postmuseum in Fehren
befindet sich in den ehemaligen Räumen der örtlichen Poststelle.
Die Exponate wiederspiegeln die Geschichte der Post in ländlichen
Gebieten. Das Museum erhält in den Augen vieler das Prädikat
‚klein aber fein‘. Leider sind Besichtigungen nur noch
in Gruppen, und das nur nach Voranmeldung, möglich.
Der Geocache
Der Cache befindet sich vor dem Museum an der
Hauptstrasse. Diese muss bei der Suche
jedoch nicht betreten werden. Das geübte Cacherauge, wird bald den richtigen Ort finden, und
so vom heben bis zum loggen, alles sitzend bewältigen.
HAPPY GEOCACHING!