Vor fast 130 Jahren fuhr der
erste "Teckel" von Hagen nach Altenvoerde. Diese 13 200 Meter
sollten sich schnell zur erfolgreichsten Eisenbahnstrecke
Deutschlands entwickeln.
Die Eröffnung der 9,48 km
langen Teilstrecke von Hagen bis Gevelsberg-Haufe erfolgte für den
Güterverkehr am 12.5.1876, drei Tage später wurde sie auch für den
Personenverkehr freigegeben.
Die so genannte
“Ennepetalbahn” im Volksmund kurz „Teckel”
oder auch „Täckel“ genannt, konnte erst 1882 als
komplette Strecke bis zur Endstation Ennepetal-Altenvoerde in
Betrieb genommen werden. Nachdem die Gevelsberger Stadtverordneten
im Jahr 1892 die Zustimmung zur Anlegung einer „Haltestelle
am Marktplatz“ (Nirgena) signalisiert hatten, hielt hier der
erste Zug am 26.10.1893.
Haltpunkt
Nirgena
Schon kurz nach Inbetriebnahme
erwies sich die Talbahn als sehr lukrativ. Die günstige
Verkehrslage in den Gemeinden Hagen, Haspe, Gevelsberg, Milspe und
Altenvoerde ließ den Güterumschlag, sowie den Personenverkehr
derart anschnellen, dass die Talbahn zur rentabelsten Strecke - pro
Zugkilometer - der Königlich-Preußischen- Eisenbahn wurde. Die
Talbahn war DAS Hauptverkehrsmittel für Arbeiter, Schüler und
Einkäufer - auch für den Besuch der lieben Verwandtschaft wurde der
Teckel genutzt, denn er brachte die Fahrgäste innerhalb von 35
Minuten von Hagen über Gevelsberg nach Altenvoerde.

Haltestelle Gevelsberg
Poeten
Dieser Trend wurde leider in
den 20er Jahren durch das immer stärker werdende Aufkommen der
Automobile stark gebremst. Außerdem rutschte die Bilanz des Teckels
(bedingt durch die Schließung vieler Betriebe wie Wittmann, Hoesch
und die Hasper Hütte) in den 60er Jahren, tief in die roten
Zahlen.
Bahnhof Hasper
Hütte
Nicht zuletzt beschleunigte
die aufkommende Straßenbahn den Untergang der kurzen Strecke. Die
offizielle Stilllegung des Personenverkehrs auf der Talbahnstrecke
erfolgte – von der Direktion Wuppertal verordnet – zum
Fahrplanwechsel am 29.05.1967.
Im Westen Richtung Gevelsberg
liegen die Gleise heute noch und werden für Güterverkehr in
Richtung Ennepetal genutzt. Dabei durchfährt der Zug bei Bedarf den
kombinierten Schienen-/Straßentunnel (Kruiner Tunnel), überquerte
zahlreiche Bahnübergänge und schlängelte sich im Tal der Ennepe so
bis zum Endpunkt. Seit einigen Jahren werden in den Sommermonaten
auch so genannte „Historische Eisenbahnfahrten“
angeboten.
Die oben genannten Koordinaten
sind natürlich rein fiktiv! Da die Lösung des Rätsels
eindeutig ist, erübrigt sich der Geochecker.
An der gesuchten Stelle findet
Ihr diese Beschriftung. Peilt von dort 333° und 22
Meter.
Von der Dose aus habt Ihr in
vier Metern Höhe einen schönen Blick auf die
Location.

Bahngleise müssen nicht
betreten werden!!!