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Thermalsole – Die Geschichte des Thüringer Beckens EarthCache

Hidden : 10/21/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Thermalsole - Die Geschichte des Thüringer Beckens

Thermal saline - The history of the Thuringian Basin

 

Geschichte:

Bereits im Jahre 1929 wurde durch die Errichtung des St.-Martins-Brunnen im Heinrich – Heine - Kurpark die Möglichkeit erschaffen, dass Salzwasser der Sole für medizinische Heilverfahren zu nutzen. Seit dieser Zeit trägt die Stadt Heiligenstadt den Titel Kneippbad. Im Jahre 1950 beschloss der  Rat des Bezirkes die Umbenennung zum Soleheilbad. Die für ein solches Heilbad übliche Voranstellung des Titels Bad vor dem offiziellen Ortsnamen unterblieb. Noch 1990 lautete die Bezeichnung im offiziellen Stempel der Stadtverwaltung auf „Rat der Stadt Heiligenstadt“.

1990 begann die Stadtverwaltung und voran ihr Bürgermeister damit, den Kurbetrieb auszubauen. Der Bad-Status gewann an Bedeutung.

Zunächst wurde der Stadt der offizielle Status eines Kurortes mangels vorhandener Einrichtungen versagt. So wurden Bäderabteilungen und ähnliches gebaut und vor allem der Titel Heilbad offiziell in den Ortsnamen integriert. Als eineinhalb Jahre später eine Ortsbegehung stattfand, wurde ein Ort präsentiert, der Heilbad Heiligenstadt hieß und ein Kurort war. Die Zulassung wurde erteilt.

Quelle: wikipedia.org

 

History

Through the establishment of St. Martin-Spring in the Heinrich - Heine - park in 1929 was the possibility created  that salt water brine for use of medical therapies.

 In 1990 the name was in the official stamp of the municipality to "City Council of Heiligenstadt."

In 1990 the City Council and promoted its mayor started to expand the spa. The spa status became more important.

First, the city's official status of a spa was denied for lack of equipment. Sun baths and similar departments were built, and especially the title spa officially integrated into the town name. One and a half year later held a site visit, a place has been presented, which was called Heilbad Heiligenstadt and a health resort. The approval was granted.

source: wikipedia.org

 

 

Geologie:

Die abgeteufte Bohrung traf unterhalb einer geringen Quartärbedeckung von etwa 3 m zunächst Schichten des älteren Mittleren Buntsandsteins an. Von etwa 97 bis 391 m unter Geländeoberkante wurde der untere Buntsandstein durchbohrt. Darunter folgten bis zur Endteufe von ca. 530m die Schichten des höheren Perms (=Zechstein). Mit dem Nachweis hochmineralisierter Wässer hatte die Bohrung ihr Ziel erreicht.

Das erschlossene Thermalsole-Vorkommen entstammt stratigraphisch dem Straßfurt-Karbonat (=Hauptdolomit) des Zechsteins 2. Chemische Untersuchungen der durch die Bohrung angetroffenen Tiefenwässer zeigen, dass es sich bei der geförderten Sole um hochmineralisierte Wässer vom Natrium-Chlorid-Typ handelt. Für eine marine Herkunft der Lösungsinhalte sprechen u.a. die hohen Gehalte an Chlorid, Jodid und Bromid.

Die erdgeschichtliche Entwicklung des Thüringer Beckens zeigt, dass im jüngeren Perm weite Teile des Festlands mit terrestrischen Ablagerungen vom Meer überflutet wurden. Von der marinen Überflutung durch das Zechsteinmeer wurden auch Teile von Thüringen und Hessen erfasst, die zur damaligen Zeit Senkungszonen darstellten.

Während der Zechsteinzeit herrschte ein vorwiegend semiardes bis arides Klima, d.h. dass die Verdunstung höher war als der Niederschlag, so dass z.B. vorhandene Flüsse den Weg zum Meer nicht beenden können.

Durch unterschiedliche regionale Faktoren bildeten sich so salinare Abscheidungsfolgen, durch Absenken des Beckenbodens und / oder Ablagerung von Sediment / Gesteinsmaterial. Dies führte zu lokalen bzw. regionalen Unterschieden in der Ausbildung und auch der Mächtigkeitsentwicklung der verschiedenen Schichtenfolgen des Zechsteins.

Die Genese der im Martinsbrunnen gefaßten Mineralwässer steht in einem engen Zusammenhang mit der Schichtenfolge des Zechsteins und der darin eingeschalteten, durch Eindampfen des Meerwassers entstandenen Stein- und Kalisalzen. 

Geology

The drilled hole intersected below a low of about 3 m Quaternary land cover first layers of the older middle moddle sandstone. From about 97 to 391 m below ground level of the lower moddle sandstone  was pierced. Among them were followed until the final depth of approximately 530 m  the higher layers of the Permian ( = deposits of Permian). By demonstrating the highly mineralized waters bore had reached their goal.

The developed thermal brine deposits derived from the stratigraphically Strassfurt carbonate 
(= main dolomite) of the second deposits of Permian. Chemical tests show the hole encountered by the deep waters, that it is highly mineralized waters by the funded brine from the sodium chloride type. For a marine origin of the composition speaks the high levels of chloride, bromide and iodide.
The geological development of the Thuringian basin shows that were in the younger Permian large parts of the mainland floodedwith terrestrial sediments from the sea. Of the marine flooding of the deposits of Permian Sea and parts of Thuringia and Hesse, they representing at that time reduction zones.

During the deposits of Permian ruled a predominantly arid climate semiardes up, that evaporation was higher than the rainfall.

By different regional factors were so saline deposition effects by lowering the pelvic floor and / or deposition of sediment / rock material. This led to local and regional differences in training and development of the thickness of the different layers of the deposits of Permian sequences.

 The genesis of the St.-Martin-Spring well conceived mineral waters is closely related to the sequence of layers of the deposits of Permian and is poweredby evaporation of sea water resulting rock and potassium salts.



Hydrogeologie

Der Heiligenstädter Martinsbrunnen erschließt das dritte, in den Dolomiten des Staßfurt-Karbonates bzw. Hauptdolomits gelegene Grundwasserstockwerk (GWS III).

Dieses ist vor allem durch die relativ dichten, grundwasserhemmenden Tonsteinschichten des Bröckelschiefers (Fulda-Folge) sowie den tonigen Abfolgen zwischen Leine-Anhydrit und Friesland-Folge abgetrennt.

Eine Vermischung des Salinengrundwassers ist somit stark begrenzt und fast ausgeschlossen.

Hydrogeology

The St.-Martin-spring reveals the third well, in the Dolomites of “Stassfurt Main Dolomite carbonates” or condominium locatedgroundwater (GWS III).
This is separated mainly by the relatively dense, ground water resistant mudstone layers the crumbling shale (Fulda-sequence) and sequences between the clay and anhydrite-leash “Friesland sequence”.
A mixture of saline ground water is thus greatly limited.

 

 

Mineralisation der Wässer

Nach den „Begriffsbestimmungen für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen“ sind für Heilwässer folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

-       Die Zusammensetzung, die Temperatur und die übrigen Merkmale müssen im Rahmen natürlicher Schwankungen konstant bleiben.

-       Bei den das Wasser charakterisierenden gelösten festen Bestandteilen bzw. dem Äquivalentanteil der Kationen und Anionen über 20% werden als natürliche Schwankungen Änderungen von 20 %, bei CO2 von 50 % toleriert.

Quelle: Röhling, Nolte: „Die Bohrung Heiligenstädter Martinsbrunnen – Geologie des Deckgebirges und hydrogeologische Ergebnisse

 

Mineralization of the waters

After the "Definitions for spas, resorts and healing fountain" healing waters for the following conditions are met:

- The composition, temperature and other characteristics must remain constant in the limits of natural fluctuations.

- When the water characterizing the dissolved solids or the equivalent proportion of the cations and anions over 20% as natural fluctuations changes of 20%, with CO2 tolerated by 50%.

 

 

  

 

Zusammensetzung der Thermalsole:

Die Sole wird aus einer Tiefe von ca. 530 m im Heiligenstädter Kurpark gefördert und enthält 275g feste Stoffe in 1Liter Lösung in folgender Zusammensetzung:

• Natrium 100,8 g/l

• Chlorid 163,6 g/l

• Kalium 1,34 g/l

• Magnesium 0,16 g/l

• Calcium 1,59 g/l

• Schwefel insges. 7,0 g/l

• Fluorid 4,40 mg/l

• Bromid 96,5 mg/l

Quelle: http://www.vitalpark-heiligenstadt.de/index.php?id=132

 

Composition of the Thermal saline:

The brine is pumped from a depth of approximately 530 m in the “Heinrich Heine park” and contains 275g solids in 1 liter of solution in the following composition:

• sodium 100.8 g / l

• chloride 163.6 g / l

• potassium 1.34 g / l

• magnesium 0.16 g / l

• calcium 1.59 g / l

• sulphur 7.0 g / l

• fluoride 4.40 mg / l

• bromide 96.5 mg / l




 Begebt euch an die angegebenen Koordinaten, beantwortet die folgenden Fragen und schickt uns hier die Antworten.
Ihr dürft gleich loggen, wenn es Probleme gibt dann melden wir uns.

Schön wäre es, wenn ihr auch ein Bild von euch / eurem GPS und und der Thermalsole hochladen würdet.

 

Fragen:

 

1. Am Schaubrunnen befindet sich die genaue Angabe über einen bestimmten Wert, der darauf schließen lässt, das in der Erdgeschichte hier Meeresgrund war. Wie lautet dieser Wert und  wie hoch ist dieser?

2. Aus welcher Tiefe wird die Thermalsole gefördert?

3. Mit welcher Temperatur tritt das Wasser hier an die Oberfläche? Eine ungefähre Schätzung genügt. Warum ist diese Temperatur konstant und warum ist sie genau so hoch, wie sie ist?



Make your way to the specified coordinates, answer the questions below and send us your answers here.

You can log immediately, if there are problems we will contact you.

It would be nice if you could upload a picture of you/your GPS along and the brine water.

 

Questions:

 

1. Look at the fountain, the specification is above a certain value, which makes it close, while the earth was in the bottom of the sea here. What is the value and how much is this?

2. From what depth the Thermal saline will be funded?

3. At what temperature does the water here to the surface? A rough estimate is sufficient. Why is this constant temperature and why it is just as high as it is?

 

Happy Hunting wünschen

 Alternativtext

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