Am 29. August 2002 ereignete sich in Trier-Ehrang ein
folgenschweres Zugunglück, bei dem die giftige Chemikalie
Cumol
austrat und die Bahnbrücke über die Kyll irreparabel beschädigt
und
später durch eine Hilfsbrücke ersetzt wurde.
Ursache war ein offenbar zu schnell fahrender Zug, der in der Nähe
des
Marienkrankenhauses Trier-Ehrang entgleiste.Kesselwagen mit
der
giftigen Chemikalie Cumol gerieten in Brand, die Flüssigkeit
gelangte in Erde und Gewässer und eine riesige dunkle
Rauchwolke
zog über Ehrang. 100 Menschen wurden evakuiert - der
Stadtteil
schrammte haarscharf an einer Katastrophe vorbei. In der
Folgezeit
stand die Unglücksstelle beim Laacher Weg häufig im medialen
Focus.
Anwohner klagten über körperliche Beschwerden und hatten Sorge,
ob
ihre Gartenerzeugnisse belastet waren.
Auf den Abschluss des Kapitels "Zugunglück und seine Folgen"
dürfen
sich die Ehranger nun freuen. Nach über sechsjähriger
Bautätigkeit
wurde im November 2008 eine neue Brücke über die Kyll
eingesetzt.
Dafür kam Spezialgerät zum Einsatz: Ein 1250-Tonnen-Raupenkran,
der
zusammen mit einem 400-Tonnen-Kran die 44 Meter lange und und
440
Tonnen schwere Stahl-Fachwerkbrücke einsetzte.
(Quelle: Volksfreund.de)
Weitere Informationen und Berichte zu diesem Zugunglück bietet
die
Website der Freiwilligen Feuerwehr Trier-Ehrang
Beim Abriss der zerstörten Eisenbahnbrücke fand man an einem
Stahlträger rätselhafte Zahlen- kombinationen. Woher sie stammen
und was sie bedeuten ist bisher unbekannt. Die Ehranger munkeln,
dass diese Zahlen einem den Weg zu einem Schatz weisen können:

Zwar befindet sich das Final nicht an den Ausgangskoordinaten
dieses Mystery-Caches, doch wird der Besuch dieser Koordiante
empfohlen. (Das Rätsel kann aber auch von zu Hause aus gelöst
werden.)
Bei Bedarf:
Geochecker.com