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Die letzten Tage des Klaus Störtebeker Mystery Cache

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heih: Obwohl das Versteck mittlerweile nur schwer erreichbar ist, ist der Schatz samt Dose verschwunden - Zeit für was Neues.

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Hidden : 10/31/2011
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Die letzten Tage des Klaus Störtebeker

Klaus Störtebeker war einer der Anführer der Vitalienbrüder und der wohl bekannteste Seeräuber, der aus den Reihen dieser auch als Likedeeler bezeichneten Männer hervorging. Am 22. April 1401 wurde er vor Helgoland nach erbittertem Kampf gefangen genommen und nach Hamburg gebracht, wo er am 20. Oktober 1401 enthauptet wurde.

Der Legende nach soll Störtebeker vom Bürgermeister der Hansestadt versprochen worden sein, dass all jene Männer überleben dürften, an denen er nach seiner Enthauptung noch vorbeilaufen könne. An elf Männern schritt der Geköpfte vorbei, bevor ihm der Henker den Richtblock vor die Füße warf und ihn damit zu Fall brachte. Anschließend brach der Bürgermeister allerdings sein Versprechen, und alle 73 Seeräuber wurden enthauptet, ihre Beute nie gefunden.

Doch dies ist nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich war Klaus Störtebeker im April 1401 überhaupt nicht auf dem „Roten Teufel“. Er ließ sich vertreten von seinem namenlosen Zwillingsbruder. Dessen Existenz hatten Störtebeker und seine Mutter Zeit ihres Lebens verheimlicht, da die Geburt von Zwillingen in dieser Zeit als Unglückszeichen galt und Mutter und Kinder für gewöhnlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden.

Von Nord- und Ostsee vertrieben, wollte Störtebeker nun ans Mittelmeer auswandern. Auf dem Weg nach Süden wurde er jedoch vom Ritter von Stein zu Steineck erkannt und in dessen Jagdschloss bei Dollbronn gefangen gehalten. Der Ritter, in Geldnöten, weshalb er auch kurz darauf seinen Besitz an Dieter von Gemmingen-Hagenschieß abtreten musste, versprach Störtebeker die Freiheit, wenn der ihm seinen legendären Schatz überließe. Doch da Störtebeker davon ausging, dass elf seiner Gefährten das letzte Abenteuer überlebt hätten und ihm folgen würden, gab er nicht preis, wo er die Beute versteckt hatte. Er wartete auf seine Befreiung, wurde anscheinend fromm und bat seinen Beichtvater, für ihn die Glocke läuten zu dürfen.

Doch so ganz war der alte Seebär wohl nicht mit den katholischen Bräuchen vertraut, denn er läutete zu ganz unterschiedlichen Zeiten, wie aus dem Tagebuch des Beichtvaters hervorgeht, das bei der Renovierung der Schellbronner Nikolauskirche erst kürzlich im Glockenturm entdeckt wurde: an einem Tag läutete er um 02:00 Uhr, um 04:00 Uhr, um 06:00 Uhr, um 08:00 Uhr, um 11:30 Uhr, um 13:00 Uhr und um 15:30 Uhr, am nächsten um 04:00 Uhr, um 06:00 Uhr, um 10:00 Uhr, um 15:30 Uhr, um 18:00 Uhr und um 23:30 Uhr, bis er schließlich starb.

Auf der Suche nach dem sagenhaften Schatz der Likedeeler wurde im Lauf der Jahrhunderte das Dollbronner Jagdschlösschen vollständig abgetragen, doch gefunden hat man bis heute nichts. Es geht die Sage, dass man in Vollmondnächten von dort noch immer das Läuten der Dollbronner Glocke hören könne.

Additional Hints (Decrypt)

Zbefpure Onhzfghzcs

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)