Nicht weit von der Zeddenbachmühle und dem Saale-Unstrut-Radweg findest du den “Aufschluss Zeddenbach“.
Bei Wanderungen rund um Zeddenbach (Freyburg an der Unstrut) kommen Technik-, Geschichts- und Naturfreunde voll auf ihre Kosten. In Zeddenbach findet man eine Wassermühle, die noch heute betrieben wird und wo man nicht nur gut essen kann, sondern es auch Schauvorführungen gibt. Nicht weit davon befindet sich die ehemalige Burg und das spätere Kloster Zscheiplitz, in deren Nähe sich ein alter Kalkbrennofen befindet. Bei Wanderungen kann man das ganze Jahr über viele seltene Pflanzen und Tiere entdecken.
Der geologische “Aufschluss Zeddenbach“ ist ein Schaufenster ins Meer des Erdmittelalters und war früher eine Abbaufläche, die wegen der senkrechten, glatten Wand einen guten Überblick über die Schichtfolgen gibt. Zwischen Freyburg und Laucha verbindet sich der Untere Muschelkalk der Naumburger Mulde mit dem der Querfurter Mulde (auch Freyburg-Querfurter Mulde genannt). Auf zwei neuen Schautafeln kann man sich über diesen Aufschluss informieren.
In diesem Anschnitt sind Hartsteinbänke mit Zwischenmitteln aufgeschlossen. Die schaumkalkähnlich entwickelte untere Bank zeigt die typischen Merkmale der Region mit Schrägschichtung, Fossilanreicherungen und Hartgründen. Direkt über der Bank folgt eine Lage mit Querplattung. Sie entstand vermutlich durch kurze horizontale Bewegungen, die ausreichten, das Gefüge des noch nicht verfestigten Sedimentes aufzureißen, ohne dass es transportiert wurde.
Darüber folgt Wellenkalkmittel (ca.3,5 Meter). Dieser ist von einer 0,75 Meter mächtigen gelblichen Schicht überlagert. Auf das Wellenkalkmittel (0,5 m; durch wellig knolliges Aussehen zu erkennen) folgt eine feinschichtige bis feste Schicht von ca. 1,3 Meter Mächtigkeit und im Anschluss daran ein Hartgrund, auf dem ca. 0,65 Meter schaumkalkähnlicher Kalkstein aufliegt.
Die Abfolge der oberen Bank liegt im Bereich der Oberkante des Aufschlusses und ist nicht zugänglich. Solch ein komplettes geologisches Profil ist nur noch an wenigen Stellen im Geopark Triasland zu betrachten. Der Kalkstein ist für den Bau von Wegen (Lockergesteine) und für den Bau von Mauern und Gebäuden (Hartsteine)verwendet worden.
aus Geopark Triasland
ZumCache:
Die Antworten zu den Fragen findet ihr auf zwei Tafeln am Rand des Geopfades.
Beantwortet nun folgende Fragen:
1. Wie hieß der Ozean, der vor 240 Millionen Jahren mehrmals Teile des heutigen Mitteleuropas bedeckte?
2. Wie hoch ist der Steilanschnitt, in dem beide Hartsteinbänke aufgeschlossen sind?
3. Welche Schichten fehlen oft im Unstrutgebiet, sind aber hier vorhanden (1 Wort)?
Über ein Foto von Euch vor dem Aufschluss würde ich mich freuen was aber keine Logbedingung ist.
Sendet mir bitte eure Antwort hier über das Massagecenter von Geocaching, ihr dürft dann auch sofort Loggen, ich melde mich bei euch wenn etwas mit der Antwort nicht stimmen sollte.
Die Koordinaten für diesen Cache wurden mit einem „Falk-GPS“, einem „Garmin GPS eTrex Venture HC“ und einem „Garmin GPS eTrex Vista HC“ genommen.
Bei manchem können die Koordinaten abweichen aber für einen richtigen Cacher sollte dies kein Problem dastellen!
Viel Spaß wünscht Maik380