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Blaues Auge

A cache by SiggiAZE Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 12/20/2011
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:


Im Südosten von Halle, in einer lange Zeit durch Braunkohleabbau geprägten Landschaft, entstand 2002 das erste komplett privat finanzierte Messegelände Ostdeutschlands. Damit wurde im Zusammenhang mit früheren Ansiedlungen eine neue zukunftsträchtige Entwicklung für eine in Mitteldeutschland typische Bergbaufolgelandschaft eingeleitet. Bereits seit den 1830er Jahren wurden hier vorkommende Braunkohleflöze, die eine Mächtigkeit von 10 bis 12 Metern erlangten, abgebaut. Das Gebiet um Bruckdorf war über ein Jahrhundert Gegenstand intensiven Bergbaues. Zunächst begann die Bergbaugesellschaft „Alwiner Verein“ in acht Einzelfeldern („Alwine“, „Frischauf“, „Neubescherung“, „Johannes“, „Salina“, „Hallesche Grube“, „Ernst Friedrich“, „Hedwig“) mit dem Abbau im Tage- und Tiefbau.


Ehemaliges Braunkohlenabbaugebiet Halle-Bruckdorf

1855 wurden die Gruben des „Alwiner Vereins“ mit denen „v. d. Heydt“ sowie den Gruben in Nietleben und Dölbau zum „Bruckdorf-Nietlebener Bergbauverein“ vereinigt, wobei die einzelnen Betreiber eigenständig blieben. 1893 begann der Abbau in der „Deutschen Grube“. Nach einem vorübergehenden Stillstand ab 1893 wurde der Grubenbetrieb des „Alwiner Vereins“ 1902 wieder aufgenommen und 1907 ein neuer Tagebau (später Bruckdorf-Nord) aufgeschlossen. Der Tagebaubetrieb „v. d. Heydt“ (später Tagebau Bruckdorf) wurde von 1908 bis 1957/1958 betrieben. Nachdem bereits 1914 der Tiefbau des „Alwiner Vereins“ eingestellt wurde, begann 1929 die Innenverkippung im Tagebau Bruckdorf-Nord, und mit deren Abschluss wurde der Betrieb des Tagebaues am 1. April 1939 eingestellt.


Blaues Auge im Spätherbst

Die ausgedehnten Tief- und später Tagebaufelder hinterließen ihre Spuren; nur teilweise wieder verfüllt entstanden der Hufeisensee im Tagebau Bruckdorf-Nord, der Osendorfer See und der See Blaues Auge im Tagebau Bruckdorf-Süd und nicht zuletzt bewaldete Hochkippen, die bis heute die Landschaft prägen. Das Gebiet um Hufeisensee, Alwinen-, Grubenstraße und Leipziger Chaussee war auch nach dem Ende der Bergbautätigkeit noch Standort Braunkohle verarbeitender Industrie. Eine hier errichtete Brikettfabrik – schon 1858 hatte im nahe gelegenen Ammendorf die erste Brikettfabrik in Deutschland ihren Betrieb aufgenommen – sowie ein Heizwerk (es war bis 1992 noch in Betrieb und hinterließ durch die Spülung der Roste Unmengen an Asche, die zur Verfüllung des Geländes genutzt wurde) sind die „Erbschaft“, die für die Erschließung des zu entwickelnden Gewerbegebiets nicht wenige Probleme brachten.

Davon freilich ist nur noch wenig zu sehen – die bergbauliche Vergangenheit verblasst mehr und mehr. Heute präsentiert sich in der ehemaligen Grube eine herrlich anmutige Landschaft mit lebendiger Flora und Fauna - ein herausragendes Beispiel für die erfolgreiche Umwandlung einer mitteldeutschen Bergbaufolgelandschaft in ein modernes Naherholungszentrum.


Der Cache führt dich an den Waldrand des Blauen Auges.
Du kannst dein Cachermobil an den Parkkoordinaten abstellen und den Rest zu Fuß gehen
oder gleich mit dem Fahrrad kommen.
Weitere Informationen erhälst du an der ersten Station

Du akzeptierst:
ALLES wieder so herzurichten, wie vorgefunden!!!
Absolutes Nachtcaching-Verbot!!! (Jagdgebiet - Verwechslung mit Wild)


Weiterhin wird empfohlen diesen Cache nicht während oder unmittelbar nach Regen absolvieren zu wollen. Ihr werdet sehen warum!!!
Es ist zu beachten, besonders Station 2 im Sommer behutsam und vorsichtig zu heben, da hier eine Gartenanlage angrenzt und wir den Cache nicht durch grobes Auffallen gefährden wollen.
Vielen Dank!

Auf die Erstfinder warten hier wie immer jeweils eine FTF, STF und TTF Urkunde.

Happy Hunting

wünscht



Additional Hints (No hints available.)



 

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