Skip to content

Der Soleaffe Traditional Cache

This cache has been archived.

Anhalto: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Viele Grüße,
Anhalto - Volunteer Reviewer in Deutschland

More
Hidden : 12/26/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Der Soleaffe

Dies ist mein erste Tradi überhaupt, er liegt in der Nähe zu den Anderen Caches in der Umgebung, also kann man ihn bequem mitnehmen :)

 

Die Sage vom Soleaffen


Es ist schon über 1000 Jahre her, dass der kleine "Saale-Alf" das Licht der Welt erblickte. Er wurde von seinen
Gespielinnen, den "Saale-Elfen" geliebt und verwöhnt. Er wuchs heran, gewann an Kraft und Verstand. Oft
trieb er Schabernack und peinigte die Saale-Elfen. Als er den Elfen beim morgendlichen Tanze auf den mit Tau
bedeckten Wiesen ihr Nebelröckchen hochhob, war das nun doch zuviel und man jagte den Alf wieder in die
Saale, wo er auch hingehörte. Aus Ärger darüber staute er das Wasser der Saale, so dass Wiesen und Teiche
überschwemmten. Die Bauern aus Wengelsdorf, Goddula und Fährendorf fürchteten ihn, denn er
verschlimmerte ihre Armut. Der Bauer Schöppenstedt aus Graslau aber schenkte ihm Federvieh, Wurst, Brot
und Süßigkeiten, worauf sich der Saale-Alf geschmeichelt fühlte und mit dem Hochwasser innehielt.
Jahrhunderte vergingen, dem Saale-Alf war schon ein dickes Fell gewachsen und er trieb noch so manchen Unsinn.

 
Als Borlach unweit der Saale zu graben begann, um Sole zu finden, war das dem Saale-Alf ein Dorn im Auge
und er versuchte, den gerade abgeteuften Schacht zu verwässern. Borlach stellte den Alf zur Rede und drohte
ihm an, dass er bei weiteren Störversuchen quer durch die Saale einen Damm bauen würde, der das Wasser
aufhalte und gleichzeitig große Räder drehe, welche in der Lage seien, das steigende Wasser wieder aus dem
Schacht zu fördern. Das hatte noch kein Mensch gewagt und Borlach baute wirklich einen Damm mitten durch
die Saale. Der Saale-Alf war voller Groll, denn nun konnte er unterhalb des Dammes nicht mehr seine Macht
entfalten. Doch als er das Tun Borlachs verfolgte, gewann Borlach in seinen Augen Anerkennung und
Bewunderung zugleich. Sie kamen dann beide auf dem Wege der Verhandlung überein, dass der Saale-Alf sich
bereit erklärte, seine Störversuche einzustellen, wenn ihn Borlach als verwandelten "Soleaffen" im Schacht einen
ständigen Wohnsitz einräumen würde, war es doch in der Sole bedeutend wärmer als in der Saale. Er hielt sich
immer öfter im Soleschacht auf, ärgerte auch die Bergknappen, rutschte am Förderseil hinab in die Tiefe, sprang
auf die Förderschale und ließ sich wieder nach oben ziehen. Zuweilen tat er sich auch am Frühstück der
Bergmänner gütlich. So fand doch der Jacob Scheibe mal wieder nur noch einen kleinen Rest in seinem Beutel
vor. Als der Affe dazu nun noch hämisch grinste, versetzte ihm der Jacob Scheibe einen kräftigen Tritt. "Das
werde ich dir nicht vergessen, Scheibe!", rief der winselnd weglaufende Affe ihm zu.
Als am 15. September 1763 vier Bergleute im Schacht waren und ihre Arbeit besprachen, war auch der Solaffe
dabei. Er saß in der Ecke und seine feurigen Augen glühten. Die Bergleute störte es nicht, sie waren ja daran
gewöhnt. Sie gingen an die Arbeit und schon nach 1 3/4 Stunden war die anstehende Gipsdecke zerschlagen, die
Solequelle trat brausend und tosend hervor. Die Bergleute Heisch, Wittig und der Steiger Mauff erreichten noch
die Leiter.

Aber Scheibe wurde vom Solestrom erfasst und mit ihm nach oben gehoben, wo ihn dann der Solaffe auf die rettende Bühne zog.
"Hab's dir nicht vergessen", sagte der Solaffe zu Scheibe, "Hab's immer gewusst, du machst das erste Solebad!"

Borlach-Museum

Salz bedeutet Leben. In vielen Kulturen wurde es als heilig angesehen. Es war „weißes Gold“ und wurde als Reichtum eines Landes betrachtet.
Salz hat in Bad Dürrenberg die Geschichte der Stadt und die Region geprägt.
Das Museum im Borlachturm würdigt die Leistungen Borlach`s.

Weiterhin wird die Geschichte der Salzgewinnung gezeigt, die Verarbeitung der Dürrenberger Sole zu Siedespeisesalz und die Entwicklung Dürrenbergs zum Badeort.
Modelle der alten Wasserkunst, die Darstellung des Weges der Sole zum Salz, aber auch alte Werkzeuge wie Salzkrücken, Siedekörbe, Salzschaufeln erinnern an die teilweise schwere Arbeit der Salzsieder.


Der Borlachturm
Bereits wenige Tage nach dem Soledurchbruch am 15. September 1763 wurde der Bau der ersten Aufkonzentrationsanlage
(Gradierwerk) begonnen. Um diese mit Sole versorgen zu können, waren Pumpen notwendig. Daher musste ein Pumpenhaus gebaut
werden. Der über dem Schacht stehende Kunst- oder Förderturm wurde im Wesentlichen bis Ende 1764 errichtet und umschloss
für das Gradierwerk 20 neunzöllige Pumpen, die in 5 Sätzen übereinander angeordnet waren. Mit diesen Pumpen wurde die
Sole bis zur Spitze des Turmes gefördert und floss von dort durch Fall- und Steigrohre auf das Gradierwerk. Die Pumpen bewegte,
durch ein Kunstgestänge vermittelt, ein von Borlach angelegtes unterschlächtiges Wasserrad mit ca. 7 m Durchmesser.
 

Der Witzlebenturm
Der Förder- oder Kunstturm, benannt nach dem Dürrenberger geheimen Finanzrat und Salinedirektor Georg Hartmann Witzleben,
wurde über dem zeitgleich errichteten Beischacht in den Jahren 1811 – 1816 errichtet. Der 30 m hohe Förderturm beherbergte bis
zur Einstellung der Salzproduktion die zum Heben und Fortleiten der Sole notwendigen Pumpen. Diese Pumpen wurden bis zur
Einführung der Elektrizität im Jahr 1906 durch zwei unterschlächtige Wasserräder, Feldgestänge, Kunstkreuze und Hubstangen
angetrieben.

Dieser Cache ist sehr gut zu erreichen und kann als Startpunkt für einen schönen Saalespaziergang genutzt werden. Der Besuch im Museum lohnt sich auf jeden Fall und gibt einen Einblick in die Salzgewinnung.

 

Viel Spaß beim Suchen wünscht

Additional Hints (Decrypt)

Vpu tynhor, qvr Jryyra irefpuyvatra Nz Raqr Fpuvssre haq Xnua; Haq qnf ung zvg vuerz Fvatra Qvr kkkk-Yrl trgna.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)