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Kemtau Mystery Cache

This cache has been archived.

Susi Sonnenschein: Hallo AR88,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit sonnigen Grüßen

Susi Sonnenschein
(Volunteer Geocaching.com Reviewer)

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Hidden : 1/15/2012
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

An den angegebenen Koordinaten wirst du (natürlich) nicht fündig werden. Erst musst du ein kleines Rätsel lösen um an die richtigen Koordinaten zu kommen.



Kemtau wurde erstmal im Jahre 1455 als „Kempnate“ erwähnt. Über die Namensgebung liegen verschiedene Deutungen vor. Der Name „Kemtau“ wurde als „steiniger Ort“ oder „Steinheim“ gedeutet. Dabei nahm man an dass der Ort slawischen Ursprungs sei was allerdings nicht zu traf. Auch der nahe gelegene „Burgstein“ führte zu Fehldeutungen. Auf dem Felsen soll angeblich eine Burg gestanden haben. Dies konnte allerdings nie bewiesen werden. Weder Überreste noch eine Einzeichnung in alten Karten wurden gefunden. Auch eine Höhle unter dem Burgstein mit einem Gangsystem ins benachbarte Rittergut Dittersdorf erwies sich als eine Erfindung. Am wahrscheinlichsten ist da die Deutung dass der Name „Kemtau“ mit dem ursprünglichen Gebiet in Zusammenhang gebracht wird aus der die ersten Siedler stammten.

Auch die Schreibweisen von „Kemtau“ waren verschieden. Mal sprach man von „Kempnate“ (1455), von „Kempnath“ (1542) und auch von Kemptau (1693). Seit 1730 wurde allerdings die heutige Schreibweise gebräuchlich. Kurz gesagt: Die Kemt (Kembd) ist ein schönes Fleckchen Erde.

Kemtau gehörte ursprünglich zur Herrschaft der Herren von Einsiedel. Scharfenstein wurde dann ihr Stammsitz. Durch Teilungen innerhalb der Familie führte es seit 1535 zu Zersplitterungen des Familienbesitzes. Dabei splitterte sich auch Kemtau 1680 ab.

(…)

Mit der Verfassungsurkunde 1831 begannen vielfätige Reformen (z.B. die kommunale Selbstverwaltung). Die Landgemeindeverordnung trat am 7. November 1838 in Kraft. Dabei wurde u.A. auch die Selbstverwaltung den Gemeinden übertragen.

(…)

Seit dem 1880er Jahren kam es auch in Kemtau zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Dadurch entstand auch der „Wahlverein der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands“. Ebenfalls entstanden mehrere Arbeitervereine wie z.B. der „Turnverein Kemtau e.V.“.

Nach dem Anschluss an die Eisenbahnstrecke Chemnitz-Aue und dem Anschluss an das Stromnetz 1908 setzte eine rege Bautätigkeit in Kemtau ein. Innerhalb von nur 5 Jahren entstanden 11 Wohnhäuser.

Nach dem ersten Weltkrieg verhinderte der Bürgermeister (Willy Gerschler) das planlose Bauen durch Förderung der Bebauung auf gemeindeeigenen Grund. Ebenfalls wurden seine Bemühungen eine Spar- und Girokasse und ein Standesamt in Kemtau zu haben verwirklicht. Des Weiteren zeichnete sich die fortschrittliche Entwicklung von Kemtau 1924 durch eine eigene zentrale Wasserversorgung und der Anschluss an das Verbandsgaswerk Siegmar aus. Bis 1935 war das Gemeindeamt, die Spar- und Girokasse und das Standesamt in der heutigen Gelenauer Straße 33 untergebracht gewesen. Danach erfolgte der Umzug in das Gebäude von „Vetters Hof“. Nachdem 1933 die NSDAP die Reichstagswahlen für sich entschied nahm sie auch verstärkt Einfluss auf die Entwicklung von Kemtau.

Am 1. Oktober 1935 wurden die Gemeinden „Kemtau“ und „Eibenberg“ zu der Gemeinde „Kemtau“ vereinigt. In der Gemeinde war die Strumpfindustrie vorherrschend. Durch den zweiten Weltkrieg mussten einige Textilbetriebe die Produktion auf Rüstungsgüter umstellen. Von den Bombenangriffen in den letzten Kriegsmonaten war auch Kemtau nicht verschont geblieben. Kemtau lag in der Einflugsschneise der Stadt Chemnitz. Dadurch richteten am 14. Februar 1945 Spreng- und Brandbomben erhebliche Schäden in Kemtau an. Zehn Häuser wurden komplett zerstört wovon 4 bis heute nicht wieder aufgebaut wurden - unter anderem auch die „Pfau-Fabrik“. Im März 1945 hatte auch Eibenberg Schäden zu beklagen. Die Bäckerei Graube, Wohngebäude und die Kappelle der Kirche in Eibenberg erlitten beträchtliche Schäden. Von den einberufenen Soldaten kehrten 120 Mann nicht mehr zurück. Ein Kreuz und ein Grabstein auf den Friedhöfen erinnern heute noch an die Opfer.

Nachdem 2. Weltkrieg war im benachbarten Burkhardtsdorf die sowjetische Millitärkommandantur untergebracht gewesen. Auch war der Flüchtlingsstrom ein großes Problem nach dem Krieg gewesen da es an allen Nötigen mangelte. Zeitweise mussten in Kemtau annähernd 600 Flüchtlinge aufgenommen werden.

Nach dem Krieg hat sich die Struktur der Betriebe in Kemtau von der Strumpfindustrie zur Garnveredelung gewandelt gehabt. Im April 1972 wurden alle Betriebe verstaatlicht. Aufgrund der geringen örtlichen Industrie arbeiteten nur ca. ein Viertel der Einwohner im Ort. Andere fanden ihr Lohn und Brot in Karl-Marx-Stadt, Zwönitz, Thalheim und Burkhardtsdorf.

1985 zählte die Gemeinde 326 Wohngebäude. Davon waren 140 älter als 90 Jahre gewesen. Die Gebäude der Gemeinde wurden aus dem öffentlichen Wassernetz gespeist. Die Versorgung in Eibenberg war stabil gewesen aber in Kemtau kam es immer wieder zu Ausfällen der Wasserversorgung da das Rohrnetz sehr veraltet war. Zwischenzeitlich musste die Versorgung sogar per Wasserwagen gesichert werden.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands betrug 1990 die Arbeitslosenquote 42% durch die vielen Firmenschließungen. Heute liegt die Arbeitslosenquote in ganz Sachsen auf nur noch rund 13%.


(Quelle: Buch „Fünfhundertfünfzig Jahre Dörfliches Leben Kemtau/Eibenberg“)



So, nun aber zur Lösung des Rätsels:

Nordkoordinate (N50°??.???): X : 17 x 20 + 105
Ostkoordinate (E012°??.???): X :17 x 26 + 629

Ob du wirklich richtig stehst siehst du wenn das Licht an geht. Aber allzu viele Versuche wirst du sicherlich nicht brauchen. ;-)

Das letzte Stückchen zum Final könnte nach Regen/Schneefall etwas matschig werden. Also zieht nicht die feinste Sonntagsgarderobe an.

Additional Hints (Decrypt)

Eägfry: "Fhzzn Fhzznehz..." // Svany: va Obqraaäur na rvarz rgjnf "naqrera" Onhz

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)