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Geologiegarten Ürzig - geological garden of Ürzig

A cache by Orang-Utan Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 01/16/2012
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


Geologiegarten Ürzig


Deutsche Version

Vielen Dank an eagle1489 für die Übersetzung ins Englische!



Wie lässt sich der Geologiegarten am Besten beschreiben?

Einfach so:
400 Mio. Jahre Erdgeschichte auf engstem Raum. Eine phantastische Welt, erwanderbar auch für den Ungeübten. Himmelhohe Felswände (Felshänge Ürzig), Pflanzen die man selten sieht, Weinbau unter alpinen Bedingungen und 5 verschiedene ausgestellte Gesteinsarten (Geologiegarten Ürzig - Roter Tonschiefer, Hunsrückschiefer, Rhyolith Ignimbrit des Rotliegenden, Konglomerat des Rotliegenden und Feinsandstein). Wir erweitern das noch um Klasse Aussichten aufs Moseltal und viel Ruhe.

In der Umgebung Ürzigs zeigen sich interessante geologische Gesteinsvorkommen, die in dieser Zusammensetzung wohl einmalig auf der Welt sind. Das sogenannte Rotliegende in seinen zahlreichen Ausbildungen trifft bei Ürzig auf den dunklen Hausrückschiefer des Devon. Gerade diese geologische Besonderheit prägt die weinkulturelle Mosellandschaft und ist mitverantwortlich für den weltberühmten Wein der Region.

Der Geologiegarten Ürzig zeigt die verschiedenen Vorkommen und erzählt seine geologische Geschichte.

400 Mio Jahre Hunsrückschiefer Devon Ürzig und die europäische Kontinentalplatte in tropischen Breiten südlich des Äquators. Diese Platte war der südlichste Teil des Kontinents „Laurussia“, dem südlich ein Randmeer vorgelagert war. Dessen landfernen Meerestiefen entstammen die Tonschiefer.

Der graue bis graublaue, teilweise silbrig glänzende so genannte Hunsrückschiefer entstand vor 400 Mio Jahren durch Ablagerungen im flachen, ruhigen Randmeer. Vor 325 Mio Jahren wurde das Rheinische Schiefergebirge aufgefaltet und die bis dahin weichen Ablagerungen verfestigten sich zum Tonschiefer.

300 Mio Jahre Roter Tonschiefer Permokarbon Der Hunsrückschiefer enthält einen hohen Anteil an Eisen. Bei der physischen Verwitterung wird das Gestein zu Sand und Ton zerkleinert. Dadurch oxidiert auch das Eisen zu Eisenoxid und Eisenhydroxid. Bei extremen Regenereignissen bildeten sich so genannte Playa-Seen aus (flache, tonige Seen in der Wüste) in denen der Sand und Ton sedimentiert, der auf Grund des Eisens rot ist.

290 Mio Jahre Rotliegender
und 285 Mio Jahre Konglomerat des Rotliegenden
Trocken-heiße wüstenartige Landschaft der „Wittlicher Senke“ Vulkane beherrschen die Landschaft.

Das hellrote Gestein - Rhyolith-Ignimbrit des Rotliegenden - ist ein vulkanisches Lockergestein, das während eines starken Vulkanausbruches entstand. Es erzählt von einem 400 km schnellen und 800 Grad heißen pyroklastischem Strom (Glutwolke), die von den Hängen der Vulkaneifel bis hierher raste und die gesamte Landschaft unter einer dicken Schicht vulkanischer Asche und Gesteine begrub. Später verwitterte das Gestein. Der Gesteinsschutt wurde von Starkregenfällen in die Wittlicher Senke und bis nach Ürzig gespült. Er bildet das sogenannte Konglomerat des Rotliegenden.

250 Mio Jahre Feinsandstein Mesozoikum Ürzig liegt in einem flachen Hügelland der feucht-warmen Subtropen und Tertiär. Die Geschichte der „Mosel“ beginnt, ein erstes Moselflusssystem entsteht.

Ein damals von Nordosten kommendes Flusssystem führte große Mengen zu Sand zerriebenes älteres Gestein mit und lagert bis zu 200 m hoch an. Durch den enormen Druck der hohen Anschwemmungen verdichtete sich der Sand zu festem Sandstein.

250 Mio Jahre bis 10.000 Jahre Pleistozän Wechsel von Kalt- und Warmzeiten. Die Mosel gräbt sich immer tiefer ein und bildet das Moseltal.

Aufbau Geologiegarten Ürzig

Um diesen Earthcache zu loggen, müsst Ihr folgende Aufgaben erfüllen:

  • Begebt Euch zu den angegebenen Koordinaten des Geologiegarten Ürzig.
  • Teilt uns anhand der großen Infotafel und der 5 kleinen Infotafeln zu den einzelnen Gesteinen vor Ort die Antworten zu folgenden Fragen mit:
1.
Für welche Traube bildet die einmalige Formation der verschiedenen Gesteinsarten bei Ürzig eine geradezu perfekte Grundlage?

2.
Zu wie viel Prozent besteht der unverwitterte Schiefer aus Eisenchlorit?

3.
Zu was trugen extreme Temperaturschwankungen des damals hier herrschenden wüstenartigen Klimas bei?

und

4.
Beschreibt mir Farbe und Struktur des Rhyolit - Ignimbrit des Rotliegenden, welches Ihr vor Ort findet.

Ihr könnt nach dem Zusenden der Antworten sofort loggen. Sollte etwas nicht stimmen, melden wir uns.

Das Anhängen von Fotos an Euren Log ist inzwischen keine Bedingung mehr für Earthcaches und daher verlangen wir dieses auch nicht! Da wir aber der Meinung sind, dass nur dadurch auch wirklich bewiesen werden kann, dass Ihr tatsächlich vor Ort wart, würden wir uns sehr freuen, wenn Ihr ein Foto von Euch oder Eurem GPS vor einer Gesteinsart Eurer Wahl oder mit der Infotafel (bitte nicht leserlich) Eurem Log anhängt.

Bitte fahrt nicht mit Euren motorisierten Fahrzeugen zum Geologiegarten - dieses ist verboten!

Parken könnt Ihr bei: N 49° 58.446 E 007° 00.133

Zugang zum Geologiegarten bei: N 49° 58.312 E 007° 00.025

Folgt dem Weg Erlebnisgärten bis er sich nach rechts zum Gewürzgarten gabelt! Dort müsst Ihr nach links gehen und kommt so zum Geologiegarten.

Oberhalb des Gewürzgartens kann man auch den Wildrosengarten besuchen (160 Pflanzenarten - Gewürze & Kräuter, 20 Rosensorten, 15.000 Pflanzen).


Vom Parkplatz zum Geologiegarten über den angegebenen Zugang ist es ein Spaziergang von etwa 1,3 km. Die Parkkoordinaten und der Zugang zum Weinberg sind auch als Waypoints angegeben.

Achtung: Einige Informationen auf den Tafeln zur Geologie sind nicht korrekt. Bitte lest die Listing-Informationen zur Geologie bei „300 Mio Jahre Roter Tonschiefer”.
Viel Spaß wünschen die

geological garden of Ürzig


English Version

Thanks for translating to eagle1489!



The easiest way to describe this geological highlight:
400 million years earth history in just few steps. On your way you will experience great walls of rocks, rarely plants, viniculture like at alpine relief and 5 different types of rocks: red argilliaceous shale, Hunsrück-shale, rhyolithic Ignimbrite of the Perm, conglomerate of the Perm and fine sandstone. A great view of the Mosel-valley and some silence in the nature is inclusive.

In the region of Ürzing are crop outs of so different rock types of the earth history, which are nearly unique in the world. The so called “Rotliegend” (earth age of the Perm) is connected to the Devonian Hunsrück-shale. So you have between these two units some million years history.

The rocks produce a quite productive soil for viniculture.

400 million years Hunsrück-shale Devonian Ürzig and the european continental plate are located in the tropical degrees south of the equator at the southern most point of the continent Laurussia. South of this plate existed a marginal sea. In this sea the shale was sedimentated.

The Hunsrück-shale is grey to bluish grey, in some parts silvery shiny. It was build 400 million years ago as sedimentation product of a shallow, calmly sea. 325 million years ago the “Rheinische Schiefergebirge”, a variscian orogen, was developed, so the soft shale was cemented.

300 million years red argilliaceous shale Permokarbon The erosion of the iron rich Hunsrück-shale produces sand and silt. In combination with air oxygen the iron of the shale can be oxidized, so it gets a red color. Under strong wet events the sand and clay was transported in little lakes, which are called Playa-lakes (little shallow lakes). In these areas especially the clay was sedimented and cemented to red shale.

290 million years „Rotliegend“ Ignimbrite and 285 million years conglomerate In this time a desert like landscape under dry and hot conditions dominated the region around Ürzig. This area is called „Wittlicher Senke“with great volcanic eruptions.

The Rhyolith-Ignimbrite (a bright red rock of the “Rotliegend”) is a volcanic unconsolidated rock which was build during great volcanic eruptions. Ignimbrites occur at the flanks of volcanos during a pyroclastic flow, a 400 km/h fast and 800°C hot ash cloud. This event sedimented a huge amount of ash in this whole area. Some million years later this ash-rocks were eroded and transported in the „Wittlicher Senke“, where it builds the conglomerate.

250 million years fine sandstone Mesozoic In this time Ürzig was surrounded by light hills under subtropic conditions. A great river system, the Mosel-system, existed.

The Mosel-river-system transported huge amounts of sand from the older rocks from the hills in the flat regions. Here the sand was deposited up to thickness of 200 m. Under this thickness of rocks the sand was cemented to sandstone.

250 million years to 10.000 years Pleistocene A permanent changing between cold and warm periods dominated the climate. The Mosel flows permanent in its streambed, so this streambed grab quite deep in the underground and builds the Mosel-valley.

the structure of the geological garden of Ürzig

To log this Earthcache, please write a Mail to the Owner with the answers of the following questions:

  • Go to the coordinates!
  • Answer the following questions. You can find the answers at the great information table and at the little tabels to the different rocks.
1.
The rocks are an optimal base for one kind of grape. Which grape is this?

2.
Which content of ironchlorite has the shale?

3.
What are the consequences of the extrem climate changes at the time oft he desert landscape?

and

4.
Please describe the color and structur of the rhyolith ignimbrite. You can find the rock on the place.

you can log this earthcache directly. If there is something wrong with your answers we will contact you.

The log with a photo of you and the location is optional. But we think this photo is also part of an Earthcache as the answers of the questions. So we would be pleased if you take a picture at a rockwall of your choice.

Cars are not allowed in the garden!

Parking place: N 49° 58.446 E 007° 00.133

Entrance to the geological garden: N 49° 58.312 E 007° 00.025

Follow the sign „Erlebnisgärten“ to the way to the „Gewürzgarten”! At this point you have to go the left way.


It will be a nice walk of 1,3 km.

ATTENTION: Some information at the information tables are geological not correct. Please read the listing-information if you like to know something about the geology!!!
Happy Hunting!

Additional Hints (No hints available.)



 

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