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Bendestorfer Sanddüne

A cache by siggibär Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 01/25/2012
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


Bendestorfer Sanddüne nahe der Infotafel


Die Bendestorfer Sanddüne liegt relativ zentral im Dorf Bendestorf zwischen Hittfeld und Jesteburg. Bendestorf blickt auf eine über 1.000-jährige Geschichte zurück und wurde erstmals 970 urkundlich erwähnt. Es liegt in einem kleinen Tal, das sich zur Seeve hinunter erstreckt.


Die Seeve

Heute ist die Seeve ein 41km langer Nebenfluss der Elbe. Mit einer ganzjährig konstanten Temperatur von 6-8° C gehört die Seeve zu den kältesten Flüssen in Deutschland. Die Quelle liegt in der Nähe des Ortsteils Wehlen südöstlich von Undeloh in der Lüneburger Heide. In der Nähe von Over mündet die Seeve durch das Seevesiel am “Seevehaus” in die Elbe.


Geologische Entwicklung

Vor ca. 100.000 Jahren war die heute nur wenige Meter breite Seeve ein riesiges Urstromtal. Am Ende der 3. Kaltzeit (Saale-Kaltzeit) - ca. 160.000 bis 100.000 Jahre v. Chr. - bildeten sich an den Rändern der Seeve aus Gletschersanden die heute 50 bis 85m hohen Erhebungen. Eine dieser Gletscherablagerungen ist auch die Bendestorfer Sanddüne. Aufgrund ihrer schönen Lage mit Südausrichtung wird diese Erhebung heute Sonnenberg genannt.


Urstromtäler

Urstromtäler sind breite Talniederungen im nördlichen Mitteleuropa, die in den Eiszeiten beziehungsweise in den einzelnen Stadien einer Eiszeit am Rande des skandinavischen Inlandeises gebildet wurden und durch das mehr oder weniger eisrandparallele Abfließen der Schmelzwasser entstanden sind. Sie zählen zur Glazialen Serie.


Saale-Kaltzeit

In einem Zeitraum von ca. 300.000 bis 130.000 Jahren vor heute war Nord- und Mitteleuropa von Inlandeisschilden der skandinavischen Gletscher bedeckt. Benannt wurde die Saale-Kaltzeit von der Saale, die eine der Grenzen der Ausbreitung des Eises bildete. Am Ende der Vereisung bildeten sich durch Schmelzwasser und Ablagerungen (Moränen) Flüsse und Erhebungen in der norddeutschen Tiefebene, die bis heute noch bestehen und bekannt sind.


Zu diesem Earthcache:

Das Gebiet zwischen den beiden Wegpunkten zeigt einen Teil der Ausdehnung der Sanddüne - große Teile in westlicher Richtung sind bebaut. An mehreren Stellen ist der Aufbau der Sanddüne und die Beschaffenheit sehr gut zu erkennen. Witterungseinflüsse lassen an manchen Stellen die Sande abrutschen oder diese werden vom Wind abgetragen.

Seid bitte beim Betreten der Sanddüne vorsichtig! An einigen Stellen gibt es Abbruchkanten, an denen man abrutschen kann.


An den Listingkoordinaten findet Ihr eine Infotafel, mittels derer Ihr einen Teil der Aufgaben lösen könnt. Mit Hilfe der drei Wegpunkte werden die weiteren Aufgaben gelöst!


Quellen: Teile des Listings umgeschrieben aus www.wikipedia.de oder formuliert aus Informationen der Infotafel - Foto selbst aufgenommen am: 15.01.2012


Aufgaben zum Loggen dieses Earthcaches:

  1. Wie mächtig war die Vereisung in diesem Gebiet in der Saale-Eiszeit (3. Kaltzeit)?
  2. Wie breit war das Urstromtal der Seeve damals?
  3. Ermittle an den Wegpunkten "S1" und "S2" jeweils die Höhe über NN und teile mir den Höhenunterschied der Sanddüne mit!
  4. An Wegpunkt "S3" hast Du einen guten Blick auf den Aufbau der Sanddüne! Welcher Grund wird u.a. dafür gesorgt haben, dass die Seeve heute ein sehr schmales Flussbett hat?
  5. Freiwillig: In der Nähe der Infotafel findest Du an Wegpunkt "S3" ein Dünengebiet, das auf dem obigen Foto abgebildet ist. Mache dort von Dir und/oder Deinem GPSr ein Foto mit der Düne im Hintergrund und lade es freiwillig mit Deinem Log hoch

Sende Deine Lösungen bitte über mein Profil oder an die Adresse Holger.Sick[add]GMX.de. Nach Absenden der Lösungen kannst Du gleich loggen - sollte etwas falsch sein melde ich mich bei Dir!

Und nun viel Spaß auf der Bendestorfer Sanddüne und Happy hunting!


English version on request!


Additional Hints (No hints available.)



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