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This cache has been archived.

GeoawareDE8: Hallo,

leider wurde der Cache nicht wieder aktiviert und auch kein konkretes Aktivierungsdatum genannt. Deshalb erfolgt heute die endgültige Archivierung dieses Caches.

Caches, die auf Grund mangelnder Wartung vom Geocaching HQ oder einem Reviewer archiviert wurden, können nicht mehr aus dem Archiv geholt werden.

Wenn Du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst Du gern ein neues Listing einreichen. Bitte achte darauf, dass es den aktuellen Richtlinien entspricht.

Mit freundlichem Gruß

GeoawareDE8

Hier findest Du Informationen zur Archivierung von Caches und zu den aktuellen Richtlinien für ECs:

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Allander Tropfsteinhöhle

A cache by baerlie Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 03/02/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Höhlen-Earthchcache nahe Wien

Allander Tropfsteinhöhle


 DE
Die Höhle:
Die Höhle hat eine Ganglänge von 177m und ist 19m tief. Das Felsentor etwa 3x2,5m groß. Die Gänge im Inneren der Höhle sind zwischen 1 und 12m hoch. Die Höhle ist die schönste für Besucher erschlossene Tropfsteinhöhle des Wienerwaldes, bei einer Führung durch die Höhle sieht man u.a.:
  • Tropfsteinbildungen
  • Perlsinter
  • Bergmilch
  • Lampenflora
  • von der Decke eindringende Wurzeln einer Buche
  • manchmal unterirdische Lebewesen wie Höhlenheuschrecken, Schmetterlinge und Fledermäuse
  • und ein Braunbärenskelett
Die Höhle wurde 1928 als Schauhöhle eröffnet. Im zweiten Weltkrieg wurden die Anlagen zerstört und erst im Frühjahr 1952 wurde der Führungsbetrieb wieder aufgenommen. Die Höhle diente zu Kriegszeiten als Unterschlupf für die einheimische Bevölkerung. Bei der Führung durch die Höhle erfährt man weitere wissenswerte Details u.a. die Geschichte von den sagenhaften „Weißen Frauen vom Buchberg“. Sie sollen noch heute bei Vollmond in der Nähe der Höhle zu sehen sein.

Die Höhle ist prinzipiell für jeden gesunden Menschen einfach zu begehen, allerdings sollte man bedenken, dass mehrere steile Stiegen und eine niedrige Passage am Führungsweg bewältigt werden müssen. Bis auf den steilen Gang des 'Diebsverstecks' wird die gesamte Höhle bei der Führung durchwandert.



Die Umgebung:
Die Umgebung der Höhle, der Buchberg, war schon zu ur- und frühgeschichtlichen Zeiten besiedelt. Bei Ausgrabungen wurden Gegenstände aus Geweih, Knochen, Stein oder Ton, vereinzelt auch solche aus Bronze und Eisen, gefunden. Nach einem Besuch der Höhle lohnt sich ein kleiner Abstecher zu dem Aussichtspunkt der wenige Minuten oberhalb am Buchberg liegt. Die Besichtigung der Höhle ist auch gut mit M.W.s 'Allandblick' kombinierbar.

Entstehung der Höhle:
Die Allander Tropfsteinhöhle liegt in der sog. "Opponitzer Formation". Diese Formation ist während der Oberen Trias (vor ca. 230–200 mill. Jahren) entstanden und gehört zu den nördlichen Kalkalpen. Sie besteht hauptsächlich aus gut geschichteten Kalken und oft mächtigen, Gips- und Anhydrit führenden, Rauwackenhorizonten. Außerdem finden sich an manchen Orten Dolomite, Mergel und Schiefertone. Entstanden sind diese Gesteine aus schlammigen Sedimenten unter sehr salzigen Bedingungen. Die Gesteine des Opponitzer Kalkes sind relativ arm an Fossilien, denn die stark salzhaltigen Schlämme dürften lebensfeindlich gewesen sein.

Die Höhle selbst ist erst später entstanden, denn sie ist eine sog. "Sekundär-Höhle". Sekundär-Höhlen sind Höhlen, die erst nach der Bildung des umgebenden Gesteins entstanden sind, z.B. durch Erosion und Verwitterung unter der Erdoberfläche. Diese Verwitterung passiert vorwiegend durch Lösen des Gesteins durch Wasser.

Das Wasser fließt entlang von Trennflächen im Gestein Richtung Quelle. So entsteht zunächst ein Netz aus winzigen Klüften. Diese werden durch mit Kohlendioxid angereicherte Wässer stetig erweitert. Sind diese Klüfte groß genug, dass sie von Menschen befahren werden können, spricht man von Höhlen.

Vereinfacht kann daher eine Karsthöhle als Entwässerungskanal betrachtet werden, der das Wasser der Karstoberfläche durch das innere des Gebirges zu der Quelle führt.

Allgemeines zu Tropfsteinen:
Das kohlensäurehaltige Wasser, das durch den Karst fließt, löst Kalkstein bis zur Kalksättigung auf. Wenn es auf einen Hohlraum trifft, bildet es Tropfen. Dabei gibt das Wasser CO2 ab, das zum Ausfall von CaCO3 führt. Dieser Sinter-Kalk bildet dann den von der Decke herabhängenden Tropfstein. Da der Tropfen, der dann auf den Boden fällt, noch etwas gelösten Kalk enthält, wird beim Aufprall noch einmal CO2 freigesetzt und Kalk fällt erneut aus. Dadurch bildet sich ein weiterer Tropfstein, diesmal vom Boden in die Höhe. Wenn der von der Decke herabhängende Stalaktit mit dem am Boden wachsenden Stalagmit zusammenwächst, bilden die beiden eine Tropfsteinsäule (Stalagnat). Durch zusätzliche im Wasser gelöste Mineralien können die Tropfsteine unterschiedliche Färbungen aufweisen.

Es gibt verschiedene Arten von Tropfsteinen, je nach Form und Lage:
  
© chris - Wikipedia
A - Stalaktit
B - Sinterröhrchen
C - Stalagmit
D - kegelförmiger Stalagmit
E - Stalagnat
F - Sinterfahne
G - Sintervorhang
H - Excentrique
I - Bergmilch (oder auch Nix genannt)
J - Sinterbecken
K - Kalzitkristalle
L - Sinterterassen
M - Klüfte im Gestein
N - Höhlengewässer



Logbedingungen:
Beantworte uns bitte eine gc.com Nachricht mit den Antworten auf folgende Fragen:
  • Beschreibe das Gangprofil der Allander Tropfsteinhöhle und warum glaubst du, dass es sich so gebildet hat?
  • Wie alt ist das Bärenskelett in der Allander Tropfsteinhöhle?
  • Warum sollte man Tropfsteine nicht berühren?
  • Lade ein Bild von einer Formation in der Höhle zu deinem Log hoch (optional).
Du brauchst die Logfreigabe nicht abzuwarten. Sollte eine Antwort nicht stimmen, dann melden wir uns.

Öffnungszeiten
Von Ostern bzw. 1. April bis 31. Oktober:
an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 10.00-17.00 Uhr

In den Monaten Juli und August:
zusätzlich auch an Wochentagen von 13.00-17.00 Uhr

Eintrittspreise (Stand April 2017)
Erwachsene: € 8,00
Kinder bis 15 Jahren: € 5,00

Parkmöglichkeit
Einen großen Parkplatz finden Sie am Ende der Buchberggasse, erreichbar über die Hauptstraße bzw. Groisbacher Straße. Vom Parkplatz bis zum Höhleneingang benötigt man ca. 10 Minuten Gehzeit - die Führung durch die Höhle dauert 25 Minuten. Zeitbedarf insgesamt für den Besuch der Höhle: 1 Stunde.

Additional Hints (No hints available.)