Im Mai 1741 verließen die Vorfahren der Pfalzdorfer mit drei Schiffen ihre Hunsrücker Heimat, um den kriegerischen Verwüstungen und der religiösen Unterdrückung zu entgehen. Ihr Ziel war Amerika. Dort hofften sie, in Ruhe leben zu können und in Freiheit ihre Religion ausüben zu dürfen.
Ihre Pläne wurden aber schon in Schenkenschanz durch die Holländer zerstört. Man verweigerte ihnen die Durchreise nach Rotterdam, von wo aus die Pfälzer nach Amerika segeln wollten.
Nach längeren Verhandlungen mit der Klever Kammer und dem Magistrat der Stadt Goch überließ man ihnen im Herbst 1741 die etwa 10.000 Morgen große Gocher Heide zur Urbarmachung und Besiedlung.
Am 30. April 1743 erließ Friedrich II. einen Spezialbefehl an die Klever Regierung und die Stadt Goch, in dem er den Pfälzern die Ansiedlung auf der Gocher Heide genehmigte.
Nach Überwindung der ersten Elendjahre folgte in den nächsten drei Jahrzehnten ein derartiger Emigrantenstrom, dass die Kolonistenstellen auf der Heide bald vergeben waren. Um 1770 lebten über 100 Pfälzerfamilien mit 568 Personen auf der Gocher Heide.
Da die bestehenden Erbpachtverträge sowohl eine Veräußerung als auch eine Teilung der Höfe nicht zuließen, mussten weichende Erben und die weiteren noch nachkommenden Pfälzer sich anderenorts Land suchen.
Einige Familien konnten sich auf der Asperdener Heide oder in der Bönninghardt niederlassen, andere wandten sich seit 1777 nach Ostfriesland (bei Aurich). Dort standen noch weitere Heide- und Moorgebiete zur Ansiedlung zur Verfügung. Hier wurde als erste pfälzische Kolonisation in Ostfriesland Plaggenburg gegründet.
Die ersten Jahre waren entbehrungsreich, getreu der alten Kolonistenweisheit: "Den Ersten der Tod - den Zweiten die Not - den Dritten das Brot". Weitere Siedler aus der Pfalz zogen zu. 1803 kam eine ganze Gruppe vom Niederrhein, die den Ort Pfalzdorf gründete.
Um den Cache zu finden, ist eine Berechnung der Koordinaten erforderlich.
Hierzu benötigt ihr die Postleitzahlen und Telefonvorwahlen von Pfalzdorf (Goch) Niederrhein und Pfalzdorf (Aurich) Ostfriesland.
N 51° AB . CDE
E 006° 0F . GHI
A B C D E = PLZ Ndrh – TVW1 Ostfr + 275
F G H I = (PLZ Ostfr + TVW1 Ndrh) / 3 + 109
1 Telefonvorwahl ohne führende 0
***Die Formel wurde am 29.07.2012 geändert***
Links:
http://www.heimat-verein-pfalzdorf.de/pfalz.htm
http://www.genealogie-meiering.de/die_geschichte_von_pfalzdorf.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Pfalzdorf
http://www.genealogie-forum.de/sued/rheinland/geschichte.htm