Die kleine Seenkette Hirschfenn, Sägekute, Kleiner Rotpfuhl und Großer Rotpfuhl bildete eine natürliche Grenze (die Sägekute ist zumindest künstlich vertieft, wenn nicht sogar angelegt worden) zum Bergfelder Wald, die schließlich auch zur östlichen Ortsgrenze wurde. Allen Seen war jedoch ein unrühmliches Ende beschieden. Mit dem Bahnbau um 1960 wurde die Sägekute zugeschüttet. Vermutlich wurde hier der Sand der Ausschachtungen westlich von Bergfelde abgekippt. Heute wächst an dieser Stelle Kiefernwald. Das Hirschfenn, für das noch 1946 eine Badestelle geplant war, trocknete schon in den 70er Jahren aus, und wurde zur wilden Müllkippe. Letzteres blieb dem Großen Rotpfuhl auf Grund der Aufmerksamkeit und den Arbeitseinsätzen des Anglervereins erspart. Aber ihm setzten nährstoffhaltige Abwässer zu, gleichzeitig mit dem Ausbleiben des Zuflusses vom Kleinen Rotpfuhl, dessen Wasserstand ebenfalls gesunken war. Um 1990 war das Wasser über scheinbar grundlosem Schlamm nur noch 50 cm tief. Das Schilf bedeckte bald den ganzen See. Im Sommer 1997 konnte der Große Rotpfuhl erstmals (wieder) trockenen Fußes durchquert werden. Im selben Jahr gingen Weiden und Erlen auf, womit die Entwicklung unumkehrbar wurde.
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