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Der alte Hafen Horumersiel Traditional Cache

This cache has been archived.

Kanne und Siki: Dieser Cache ist nun schon relativ lange "temporär nicht verfügbar". Auf die Bitte, den Cache zu warten, wurde leider nicht reagiert. Deshalb erfolgt heute die Archivierung dieses Caches, d.h. er wird nicht länger auf den Listen auffindbarer Geocaches geführt.

Sollten sich neue Aspekte ergeben, nimm bitte Verbindung mit einem Reviewer auf. Die Archivierung läßt sich innerhalb von drei Monaten wieder rückgängig machen, wobei jedoch nochmals die Abstandsprüfung ausgeführt wird. Das kann im Extremfall heißen, daß es inzwischen einen neueren Cache in unmittelbarer Nähe gibt und dein Cache deshalb nicht wieder freigegeben werden kann.

Gruß,

Sanne

Kanne und Siki
(Official Geocaching.com Volunteer Reviewer)

Die Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de

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Hidden : 4/6/2012
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Dies ist mein erster Cache in meinem Heimatort Horumersiel.

Horumersiel ist ein Nordseeheilbad in der Gemeinde Wangerland im niedersächsischen Landkreis Friesland.
Horumersiel liegt etwa 2 km südlich der äußersten Nordost-Spitze der ostfriesischen Halbinsel, im Oldenburger Teil.
Der Ort liegt an der Innenjade, etwa 20 km nördlich von Wilhelmshaven, 2 km südlich von Schillig und 4 km östlich von Minsen.
Vorgelagert sind die Inseln Mellum und Minsener Oog, die man sehr gut sehen kann.

Geschichte:

Name:

Der Ortsname Horumersiel, früher auch Horumer Syhl genannt, setzt sich aus den Worten "Horum" und "Siel" zusammen.
Horum steht im Sinnzusammenhang mit Horn, womit die Lage an der Landecke gemeint ist, an der der Ort liegt.
Mit Siel ist hier der Deichdurchlass eines Flusses in das Meer gemeint.

Entwicklung:

Der Ort entstand etwa um 1542. Damals siedelten sich Menschen an diesem Ort an, als das Kastensiel von der Stumpenser Mühle zum Horumer-Siel verlegt wurde. Daraus entstand ein Sielort mit einem Küstenhafen.
Mit den von Schiffen angelandeten Waren wurde das Hinterland versorgt. Trotz des Hafens gab es in Horumersiel keine Fischereiflotte. Ursache war das zu geringe Absatzgebiet im Hinterland, außerdem verfügten die Nachbarhäfen Carolinensiel und Hooksiel über Fischereirechte.
Die Blütezeit des Sielhafens hielt nur bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts an. Danach ging der Schiffsverkehr zurück, da die Weservertiefung andere Häfen für größere Schiffe attraktiver machte. Konkurrenz beim Warenverkehr entstand auch durch den Straßen- und den Eisenbahnbau. 1889 entstand eine Eisenbahnlinie nach Carolinensiel, 1914 eine nach Schillig, die an Horumersiel vorbeiführte.
Um 1900 fanden auf dem Meer vor Horumersiel und Schillig Flottenparaden der kaiserlichen Marine statt. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg war der Ort Marinestützpunkt zur Verteidigung der Schifffahrtsrinne zum südlich gelegenen Kriegshafen Wilhelmshaven.

Sturmfluten:

Durch seine Lage nahe der nord-östlichen Ecke der ostfriesischen Halbinsel war Horumersiel bei Sturmfluten stark gefährdet. Seit dem 15. Jahrhundert gingen dadurch mehrere Deiche und Ländereien verloren, die später wieder zurückgewonnen wurden.
Die Weihnachtsflut 1717 riss in den Seedeich zwischen Schillig und Horumersiel einen Kolk von 82 m Breite und 7 m Tiefe, der heute in die Kuranlagen einbezogen ist.
Die Orkanflut 1962 vernichtete fast die gesamten Strandanlagen.

Hafen und Seenotrettung:

Zwischen 1960 und 1965 kam es im Ort zu einer grundlegenden Umgestaltung von Siel und Hafen. Dabei wurde der Hafen aus dem Ort nach außen verlegt, das Siel entstand an anderer Stelle neu als Wangersiel und das Gewässer Horumertief wurde verlegt.

Im Hafen von Horumersiel gibt es eine Seenotrettungsstation der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Sie unterhält das 8,5 m lange Leichtmetall-Seenotrettungsboot "Baltrum".
Die Seenotrettung begann in Horumersiel 1866 mit einem Ruderrettungsboot. Bis 1928 wurde gerudert, dann kam ein Motorrettungsboot zum Einsatz. Zur Unterstellung entstand ein Rettungsschuppen. 15 verschiedene Boote gab es in der rund 140-jährigen Geschichte.

Interessant hieru ist der Rettungsschuppen am Außenhafen, wo ein kleines Museum zu finden ist. Information gibt es bei der örtlichen Rettungsstation oder der Kurverwaltung.

Good Hunting

Additional Hints (Decrypt)

Rf urvßg: "Qre nygre Unsra Ubehzrefvry". (zntargvfpu)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)