Die Quelle der Lütter liegt auf 769 m Höhe am Südosthang des Pferdskopf im Goldloch.
Die Quellenfassung wurde bereits 1949 geschaffen, wobei die eigentliche Quelle der Lütter ca. 50 m weiter oben am Hang liegt. Die Quellenfassung ist daher eher eine „Durchlaufstation“.
Auf ihrem Weg durch das Goldloch durchfließt die Lütter den Guckaisee, führt die Reise Richtung Poppenhausen fort und mündet schließlich nach 17 km bei Eichenzell in die Fulda.
Das Goldloch ist der von drei Seiten umschlossene kraterartige Talkessel zwischen Eube (814 m) und Pferdskopf (875 m) und Heimat des Guckaisees und der Lütterquelle.
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Im Goldloch hier entspring ich,
den Namen Lütter empfing ich,
im Guckaisee da bad ich,
viel Mensch und Tiere lab ich,
durch Poppenhausen eil ich,
im Lüttertal verweil ich,
manch kleines Bächlein erb ich,
im Schoß der Fulda sterb ich.
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Mehr Informationen zur Lütterquelle gibt es auf der Webseite des Rhönklubs.
Geschichtliche Informationen zum Goldloch
Die Entstehung des Goldlochs hat vor gut zweihundert Jahren eine gewisse Rolle bei der noch jungen geologischen Wissenschaft gespielt. 1787, als die meisten Geologen den Basalt noch als eine Meeresbildung ansahen, besuchte der Weimarer Geologe Johann Carl Wilhelm Voigt (ein Freund Johann Wolfgang von Goethes) das Guckaigebiet und erkannte die vulkanische Natur des Basalts. Dadurch wurde die Rhön den geologisch Interessierten erstmals bekannt. Voigt trug dazu bei, den „Basaltstreit“ zwischen den Anhängern der Meerestheorie zugunsten den Anhängern der Vulkantheorie zu entscheiden.
ACHTUNG!:
Eigentlich selbstverständlich, aber wir möchten an dieser Stelle dennoch draufhinweisen: Der Cache liegt in einem Naturschutzgebiet, bitte bleibt auf den gekennzeichneten Wegen ihr werdet auch so problemlos zur Lütterquelle gelangen.