Die Dürrhofkapelle (1718) gehört bis nach dem 2. Weltkrieg zum "Areal Dürrhof mit Waldungen" dem Fürstenhaus "Löwenstein" in Kleinheubach. Auf Grund des Kriegsverlaufs muss die Familie Ferdinand Reichsgraf von Magnis und Ehefrau Maria Anna, geb. Prinzessin zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, die im Osten große Besitzungen hatten, die Heimat aufgeben und flüchten. Aufgenommen wird die gräfliche Familie vom Gutspächter Sebastian Huber und dessen Ehefrau Irma, geb. Damm. Nachdem Ferdinand Graf von Magnis aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrt, wird ein größeres Wohnhaus (genannt "Waldhaus") errichtet. Fürst Alois zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg schenkt seiner Tochter Maria Anna die dortigen Waldungen, inbegriffen den Laukenhof, die Waldkapelle und das bei der Kapelle liegende Gelände, auf dem das "Waldhaus" errichtet wird. Neben der Kapelle legt die Familie von Magnis später eine private Begräbnisstätte an. Nach dem Tod des Grafen Ferdinand von Magnis (*1880, + 28. April 1996 in Bonn-Röttgen) geht das Erbe an dessen Sohn Antonius Reichsgraf von Magnis (*1943, + 2 Mai 1999) über. Auch der Laukenhof ist Eigentum der Familie.
Die Kapelle ist in der Regel öffentlich zugänglich. Von hier kann man schöne Spaziergänge durch den Rauenberger Wald oder über die Felder machen. Ein Abstecher zum höchsten Punkt des Maintauberkreises, wo sich der Cache "On The Top" befindet, ist ebenfalls sehr empfehlenswert.
Der Cache selbst ist nicht in oder direkt an der Kapelle versteckt und gleich gar nicht bei den Begräbnisstätten.
Erstausstattung:
Stempelrollerstift
mehrere Spielzeugfiguren
Logbuch, Bleistift
Quelle: Homepage der Stadt Freudenberg