Skip to content

KZ Burgau (LP) Multi-Cache

This cache has been archived.

Sabbelwasser: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Danke und Gruß,

Sabbelwasser
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

More
Hidden : 4/13/2012
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Kurzmulti mit 1 Stage + Final (Dauer ca. 10 - 15 Min.)

 
Konzentrationslager Burgau



Das KZ Burgau war ein Außenlager des KZ Dachau.

Es entstand erst in der Schlussphase des zweiten Weltkrieges, um den Flugzeugbau von Militärflugzeugen der Firma Messerschmitt kriegsbedingt zu verlagern und dezentral zu organisieren.

Noch im Februar 1945 wurde hier ein Männerlager und am 3. März ein Frauenlager errichtet. Die über 1.000 Häftlinge, darunter 500 jüdische Frauen und Mädchen aus Polen und Ungarn, wurden hierher aus den Konzentrationslagern Dachau, Bergen-Belsen und Ravensbrück verlegt.

Sie wurden nackt und kahlgeschoren in Viehwaggons zusammengepfercht. Bereits auf dem bis zu 16 Tage und 700 Kilometer langen Transport hierher starben viele der Häftlinge.





Die Häftlinge des KZ Burgau wurden in den getarnten Produktionsstätten des Düsenjägers "Messerschmitt ME 262" eingesetzt.

Ganz in der Nähe - im Scheppacher Forst - befand sich das versteckte Waldwerk "Kuno 2".
Im Dickicht des Waldes befanden sich zu dieser Zeit Fertigungshallen, Montagekräne und Baracken, verdeckt von Tarnnetzen.









Die Arbeits- und Lebensbedingungen in den Kuno-Werken im Scheppacher Forst beim Flugzeugbau und im KZ waren unmenschlich. Als größtes Problem schilderten Häftlinge das Hungern und das Schlafen unter einem Dach ohne Wände.

Die meisten der, nach der Räumung des Lagers vor den heranrückenden amerikanischen Truppen, verbliebenen Häftlinge, vor allem die jüdischen Frauen, wurden im März und am 24. April 1945 über das KZ-Kommando Kaufering VI in Richtung Allach abtransportiert, wo die Überlebenden schließlich befreit wurden. Auf dem Todesmarsch dorthin kamen jedoch mindestens 60 der Häftlinge um.

18 Tote wurden auf dem jüdischen Friedhof in Ichenhausen begraben.

Weitere ME 262 - Produktionsstätten, in denen auch Häftlinge aus dem KZ Burgau eingesetzt wurden, befanden sich in Leipheim und in Horgau. Die Wartungshalle für die Düsenjäger befand sich ebenfalls in der Nähe von Leipheim und der Bombenabwurfplatz, wo Übungsbomben zielgenau abgeworfen werden mussten, war in Waldheim zwischen Kemnat und Ried.


Einige der Relikte aus dieser schrecklichen Zeit gibt es für Geocacher heute noch zu erkunden:
 
Die Reste des Waldwerkes im Scheppacher Forst bei Burgau:
 
Die Reste des Waldwerkes bei Leipheim:
 
Die Reste des Waldwerkes bei Horgau:
 
Die Reste der Flugzeug-Wartungshalle bei Bubesheim:
 
Die Reste des Bombenabwurfplatzes bei Ried:
 
Der jüdische Friedhof in Ichenhausen:
 
Mahnmal am ehemaligen Zwangsarbeiterlager Schnuttenbach:



-----------------------------------------------------------------------------------------------------
 
Augenzeugenbericht und mehr Informationen zum KZ Burgau
 
Ich möchte euch an dieser Stelle ein Buch ans Herz legen:
 
Es handelt sich dabei um das Tagebuch der Eva Dános, einer jungen ungarischen Frau, das die sechzehn grauenerfüllten Tage und Nächte der Deportation vom Konzentrationslager Ravensbrück im Norden Berlins ins Außenlager Burgau im Jahre 1945 beschreibt.
Es handelt sich um ein unmittelbares Gedächtnisprotokoll einer Überlebenden, das auf eindrückliche Art und Weise den erbitterten Überlebenskampf der Häftlinge beschreibt.
 
Das Buch ist unter dem Namen "Zug ins Verderben - Von Ravensbrück nach Burgau" im Jahre 2000 im Daimon Verlag erschienen (ISBN: 3-85630-594-7) und kostet als Taschenbuch 24,- € bzw. als E-Book 9,99 €.
 
 
 
Falls ihr noch mehr zur grauenhaften Geschichte des KZ Außenlager erfahren möchtet, dann empfehle ich euch einen Besuch im Stadtmuseum im Schloß der Stadt Burgau.
Dieses hat jeden Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet (August geschlossen) und kostet für Erwachsene 2 Euro, für Kinder/Schüler 1 Euro Eintritt.
 
Mehr Informationen findet ihr auf der Internetseite der Stadt Burgau: Museum der Stadt Burgau
 

-----------------------------------------------------------------------------------------------------
 
 

Geschichte des Caches:
 
Dieser Cache war urprünglich ein Tradi (GC2QQC0), der direkt an den Überresten des KZ platziert war. Dummerweise hat sich der Ort jedoch zu einem Treffpunkt für einige Liebhaber alkoholischer Kaltgetränke entwickelt, die den Cache gefunden und zerstört haben. Daher habe ich ihn verlegt und als Kurzmulti wieder aufleben lassen.... Hoffen wir, dass er diesmal eine längere Haltbarkeit hat, zumal das Final nun einige Meter weit entfernt liegt!
 
Der neue Cache hat nun zwar den direkten Bezug zu den - noch herumliegenden - Resttrümmern verloren, dafür dürft ihr euch nun ein klein wenig mit der Geschichte und den Geschehnissen an diesem Ort beschäftigen. Wer möchte kann die Trümmerteile dennoch besuchen - mehr dazu ein paar Zeilen weiter unten! ;-)
 
 
Zum Cache:
 
An den Startkoordinaten befindet sich ein Mahnmal mit dem die Stadt Burgau der Menschen gedenken möchte, die im KZ-Außenlager Burgau gelitten haben oder ums Leben gekommen sind. Wenige Meter neben dem Mahnmal findet ihr ein Schild, das alle Informationen beinhaltet, die ihr benötigt!
 
Aus gegebenem Anlass: Bitte vergewissert euch unbedingt, dass ihr bei der Bergung des Finals nicht beobachtet werdet!
Ihr könnt wahlweise von Stage 1 her den direkten Weg nehmen, oder aber ihr haltet euch rechts, geht um den Zaun herum und nehmt den Weg über's Wehr und über's Wasser ;-)

Die hier ersichtlichen Überreste sind das Einzige, was (abgesehen von dem Denkmal) noch daran erinnert, was sich hier einmal befunden hat.

Bitte den Cache unbedingt wieder gut verstecken und tarnen!!
 
 
An Stage 1 benötigt ihr folgende Informationen, um die Finalkoordinaten berechnen zu können:
 

Wann wurde das obere Foto des KZ Burgau aufgenommen? (A)

A = ___  ___  ___  ___

 

Wie viele Jüdinnen kamen mit den beiden Zügen am 4. März 1945 hier an? (B)

  • Bitte die Infos aus dem Originaldokument am linken Rand der Tafel verwenden!

B = ___  ___  ___  ___

 

Wie viele der frisch eingetroffenen Jüdinnen verstarben noch am selben Tag bzw. einen Tag später? (C)

C = ___

 

Wie lautet die Nummer der Nebenstelle von Obersturmführer Volkmann? (D)

D = ___  ___  ___

 

Die Gebäude des KZ waren mit Buchstaben nummeriert. Welches ist der höchste Buchstabe? (Zahlenwert=E)

E = ___  ___

 

Wie lautet die Telefonnummer des 2. Bürgermeisters der Stadt Ichenhausen? (F)

F = ___  ___

(Alternativ könnt ihr euch das angehängte Foto ausdrucken, welches die Berechnungsanweisungen ebenfalls enthält)


-----------------------------------------------------------------------------------------------------


Viel Spaß beim Suchen wünscht


teamFux

 

 

free counters

Additional Hints (Decrypt)

Snfg nz Jnffre hagra. Hagre Onhz mjvfpura Geüzzregrvyra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)