Karpfen Nr. 5 Traditional Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Lobo-Cache # 81
Karpfen # 5 Gfillmoosweiher in Rothrist
Den Zisterzienser-Mönchen war es nicht erlaubt, Fleisch von Warmblütlern zu essen. Damit sie ihren Eiweissbedarf trotzdem decken konnten, betrieben sie im weiten Umkreis des Klosters St. Urban Teichwirtschaft.
Die Zucht der Karpfen erfolgte in Dutzenden, meist mehrere Hektaren grossen Teichen. So entstand hier im Mittelalter die vermutlich grösste Teichlandschaft der Schweiz, welche leider mit der Aufhebung des Klosters 1848 verloren ging! Nachdem das Wissen um die Karpfenteichwirtschaft über lange Zeit verloren gegangen war, soll sie nun möglichst wieder nach dem Vorbild der neu gewonnenen historischen Erkenntnisse betrieben werden.(http://www.karpfenpurnatur.ch/)
Die Familie der Karpfenfische (2500 Arten) umfasst recht kleine (unter 2 cm Länge), jedoch auch sehr große (2 m) Arten. Die Fische aus dieser Familie haben zahnlose Kiefer; auf den Schlundknochen befinden sich allerdings angewachsene Zähne, die man zur Bestimmung der Arten benutzen kann. Die Schlundzähne stehen in einer, zwei oder drei Reihen und werden meist gegen eine Hornplatte an der Schädelunterseite, den sogenannten Karpfen- oder Mahlstein, bewegt. Ferner besitzen die Karpfenartigen keinen ausgebildeten Magen, die Speiseröhre geht direkt in den Mitteldarm über. Die Schwimmblase ist zwei- bis mehrteilig und über eine Reihe von acht kleinen Knochen (Weberscher Apparat) mit dem Innenohr verbunden, so dass eine gute Schallwellenübertragung ermöglicht ist. Charakteristisch für die Cyprinidae ist ferner der Laichausschlag und der Schreckstoff (Alarmsubstanz in besonderen Hautzellen), der Schwarmfische warnt, wenn einer von ihnen durch einen Räuber (Hecht, Reiher) gepackt wurde.
5 Gfillmoosweiher in Rothrist
Der Gfillmoosweiher wurde im Jahr 2011 erbaut und befindet sich auf der Parzelle 508 der Gemeinde Rothrist (AG) auf 425 m.ü.M.
Der Zugang zum Teich befindet sich auf der Ostseite des Areals. Vom Parkplatz am Waldrand Gländ-Moos (Kanalweg) läuft man Richtung Westen überquert nach der Rechtsabzweigung das Steinbächli auf dem Philosophenweg. Danach geht links ein ausgeschilderter Trampelfpad zum Teich.
Besonderheiten: Bereits während der Bauphase trat das Warnstorfs und das Öländische Sternlebermoos auf, welche in der Schweiz gefährdet sind. Beim letzteren gab es damals nur zwei andere aktuelle Nachweise dieser Art in der ganzen Schweiz. Sehr selten ist der in der Schweiz vom Aussterben bedrohte Kleinling, der hier ebenfalls sporadisch auftritt. Auch die gefährdete Moorbinse ist am Weiherufer anzutreffen. Hier können mit etwas Glück Biber, Iltis und Eisvogel bei der Futtersuche beobachtet werden. Zu den bisher beobachteten Amphibien der Gewässer zählen: Erdkröte, Grasfrosch, Wasserfrosch, Fadenmolch Bergmolch und Feuersalamander. .
Additional Hints
(No hints available.)
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