Das blaue Wunder Traditional Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
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Das blaue Wunder von Bergisch Born
Ihren Anfang nahm die Wippertalbahn am 13. Mai 1876 mit der Eröffnung des ersten Streckenabschnitts vom Eisenbahnknotenpunkt Lennep. Am gleichen Tag wurde auch die in Bergisch Born abzweigende Bahnstrecke von Lennep nach Wermelskirchen eingeweiht, die später bis nach Opladen weiterführte. Der erste Streckenabschnitt der Wippertalbahn hatte Anschlüsse von Köln, Barmen-Elberfeld und Solingen nach Hückeswagen. Er wurde noch zum 22. Dezember des gleichen Jahres für den Güterverkehr und am 2. Januar 1877 für den Personenverkehr bis nach Wipperfürth verlängert. Grund für den Bau waren die gestiegenen Anforderungen an einer brauchbaren Transportinfrastruktur der wachsenden Industrie an der Wupper.
1893 baute die Bahn den Abschnitt zwischen Lennep und Bergisch Born zweigleisig aus, gleichzeitig wurden der Bahnhof in Winterhagen und die Haltestelle in Hämmern (mit Empfangsgebäude) errichtet.
Die letzten Jahre bis zur Stilllegung [Bearbeiten]
212 265-3 mit N6073 in Hückeswagen 1986
212 265-3 mit N6073 in Hückeswagen 1986
1975 gab es eine große Stückgutreform, welcher im ganzen Oberbergischen Kreis die Verladestellen zum Opfer fielen, so auch in Marienheide, Wipperfürth und Hückeswagen. Als Folge dessen ging das Güteraufkommen noch weiter zurück. Wagenladungen wurden danach nur noch einmal pro Tag verladen. Hinzu kam eine Wochenendruhe. Zwischen Samstagnachmittag und Montag morgen wurden alle Züge gestrichen. Der Busverkehr in der Region wurde ausgeweitet und fuhr auf Konkurrenz zur gleichen Zeit wie die Bahnen. Allerdings waren die Omnibusse auch etwas länger unterwegs als die Schienenbusse auf den Gleisen. 1980 wurden die bis dahin dominierenden Schienenbusse der Baureihen 798 und 795 wieder durch lokbespannte Züge ersetzt. Diese hatten aber durch vier, später zwei oder drei Wagen ein wesentlich größeres Angebot an Sitzplätzen.
Zudem fuhren die Züge nur noch zwischen Lennep und Marienheide und nicht darüber hinaus wie vorher. Mit der Umstellung auf Lokbespannte Züge wurde der Haltepunkt Klaswipper aufgegeben. Kurz danach, 1982, führte die Bundesbahn den Zugleitbetrieb zwischen Bergisch-Born und Marienheide ein. Am 23. Mai 1982 wurden die Haltepunkte Gogarten und Egerpohl geschlossen, der Bahnhof Hückeswagen zur Haltestelle degradiert.
Am 1. Juni 1985 wurde der Güter- und Personenverkehr zwischen Wipperfürth-Ost und Marienheide eingestellt.
Am 22.04.2012 wird nun auf den Gleisen der alten Strecke ein Radweg eröffnet. Der Radweg führt nun über eine neue Brücke,
das " Blaue Wunder" von Bergisch Born.
Quelle: Wikipedia
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(No hints available.)
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