Mit dem Bau der „Luftmunitionsanstalt 5/IV Oberndorf“ (L-Muna) wurde 1934 begonnen. Zweck der Anlage war eine rein militärische Nutzung. Es gab dort Lager-, Fertigungs- und Wirtschaftsbereiche, die noch während des Krieges erweitert wurden.
Mit der Einlagerung von Munition für die Luftwaffe und auch für die Marine wurde bereits 1936 begonnen. Die MUNA war 1938 voll einsatzfähig. Noch zweimal wurden Erweiterungsbauten errichtet. Zum Schluss bestand sie aus 64 großen, mit Erde überdeckten Bunkern, 80 kleinen Munitionshäusern, sowie getarnten Freilagern. Hier wurden Wurfgranaten, Bordwaffenmunition, 50 Kilogramm schwere Luftbomben sowie Stabbrandbomben für die deutsche Luftwaffe gelagert.
Im 250 ha großem MUNA - Gelände waren Wehrmachtsangehörige, Zivilbeschäftigte und Dienstverpflichtete beschäftigt.

Dieser Splitterschutzbunker ist das einzigste erhaltene Relikt aus der damaligen Zeit.
Er befindet sich ca. 20m von den ersten Häusern der Siedlung entfernt.
Bitte parkt nicht direkt davor, sondern nutzt die Parkmöglichkeit!
Stift und schraubenzieherartiges Werkzeug mitbringen! Der Micro befindet sich im Objekt.
Vom Hauptweg sind es nur zwei Meter bis zum Cache.
Es besteht also keine Gefahr!
Hier muss und sollte niemand durch das Unterholz gehen.
Bitte die Warnschilder beachten!
Information Kampfmittelberäumung
Luftbilder, damals und heute (grüner Pin=Cache)