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Magnetismus Mystery Cache

This cache has been archived.

Darkpommes: Irgendwie hab ich hin und her überlegt, ob dieser Cache noch mal wieder repariert werden soll. Leider sind in der Vergangenheit zu viele komische Dinge passiert, sodass ich mich entscheide diese Dose zu zu machen.

Also ab ins Archiv damit... Danke für die netten logs und Grüße
Darkpommes

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Hidden : 7/15/2012
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Wann genau das Phänomen des Magnetismus entdeckt wurde, ist nicht bekannt. Bereits die Griechen kannten jedoch den natürlich vorkommenden Magnetstein oder Magnetit, der eine anziehende Wirkung auf Eisen ausübt. Das erste Mal erwähnt wird die Verwendung von Magneten in der Navigation bereits im 12. Jahrhundert. Die Wissenschaft vom Magnetismus wurde durch eine kurze Abhandlung von Pierre de Maricourt im Jahre 1269 begründet. Er hatte entdeckt, dass eine Nadel, die man auf einen oder in der Nähe eines kugelformigen Magneten legt, sich entlang von Linien ausrichtet, die an sich gegenüberliegenden Punkten des Magneten zusammenlaufen. Diese Endpunkte nannte er Pole. In der Folgezeit befassten sich viele Experimentatoren mit dem Magnetismus und erkannten, dass jeder Magnet zwei Pole, einen Nord- und einen Südpol hat, an denen die magnetische Kraft am größten ist, und sich gleichnamigen Pole abstoßen und ungleichnamige anziehen.

Im Jahre 1600 stellte William Gilbert fest, dass die Erde selbst ein natürlicher Magnet ist, dessen magnetische Pole in der Nähe der geografischen Pole liegen. Da der Nordpol einer Kompassnadel nach Norden zeigt (diese Konvention gilt seit dem Mittelalter), muss es sich im Norden der Erde um einen magnetischen Südpol handeln. Die erste quantitative Untersuchung der magnetischen Krafteinwirkung wurde von John Mitchell im Jahre 1750 mit einer Torsionswaage durchgeführt. Er beobachtete, dass die Kraft umgekehrt proportional zum Quadrat des Abstandes zwischen zwei Magneten ist. Dieses Ergebnis wurde wenige Jahre später (1784-1785) von Coulomb bestätigt.

 

Was die Abstandsabhängigkeit angeht, so ähneln sich magnetische und elektrische Kräfte zwar sehr, es gibt aber einen wesentlichen Unterschied zwischen elektrischer Ladung und magnetischen Polen: Im Gegensatz zu elektrischen Ladungen treten magnetische Pole nur paarweise auf. Teilt man einen Magneten in zwei Hälften, so entstehen an den Enden sofort wieder entgegengesetzte Pole. Magnetische Monopole, über deren Existenz immer wieder spekuliert wird, konnten auch in einer vielzahl von Experimenten in jüngerer Zeit bisher nicht nachgewiesen werden. Der Zusammenhang zwischen elektrischen und magnetischen Krafteinwirkungen war lange Zeit nicht bekannt, bis Hans Christian Oersted 1820 entdeckte, dass ein elektrischer Strom eine Kraftwirkung auf eine Kompassnadel hat, wodurche diese ihrer Orientierung ändert. Nachfolgende Experimente unter anderem von André-Marie Ampère ergaben, dass elektrische Ströme magnetische Kräfte aufeinander ausüben. Er schlug daraufhin ein Modell zur Erklärung des Magnetismus vor, das bis heute gültig ist und dessen Kernaussage lautet: Elektrische Ströme sind die alleinige Quelle der magnetischen Kräfte.

Ferner führte er den Magnetismus von Permanetmagneten auf molekulare Ringströme im Material zurück. Wir wissen heute, dass diese Annahme in der Tat stimmt und dass die molekularen Ringströme einerseits von der Bewegung der Elektronen um den Atomkern und andererseits vom Elektronenspin (einer rein quantenmechanischen Größe) herrühren. Die fundamentale magnetische Wechselwirkung besteht also in der Kraft, die eine bewegte Ladung auf eine andere bewegte Ladung ausübt. Genau wie beim elektrischen Feld gehen wir davon aus, dass diese Wechselwirkung durch ein Feld vermittelt wird, das sogenannte Magnetfeld. Da eine bewegte Ladung nichts anderes als einen elektrischen Strom repräsentiert, kann man sich die magnetische Wechselwirkung als Wechselwirkung zwischen elektrischen Strömen vorstellen. Zu Beginn der dreißiger Jahre des 19. Jahrhunderts konnten Michael Faraday und Joseph Henry unabhängig von einander zeigen, dass ein elektrisches Feld, das sich zeitlich ändert, ein magnetisches Feld hervorruft. Drei Jahrzente später stellte James Clerk Maxwell eine vollständige Theorie der elektrischen und magnetischen Felder, die Elektrodynamik auf. (Quelle: "Paul A. Tipler: Physik")

 

Und was lernen wir jetzt daraus?

Du solltest Dir die Informationen dieses Listings zu nutze machen um die Finalkoordinaten zu erlangen. Zusätzlich solltest Du Dir über die Wechselwirkung von Permanentmagneten bewusst sein und das hier gelernte Wissen praktisch vor Ort anwenden...

 

Bitte den Cache wieder sorgfältig tarnen und verschließen, damit er lange hält.

Grüße und happy hunting wünscht Darkpommes.

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