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Joseph Meyers Hermannseck Mystery Cache

This cache has been archived.

Servatius_Sebaldus: Hallo Ilmaran,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Sollten sich neue Umstände ergeben, kontaktiere mich bitte unter Angabe der GC*****-Nummer oder noch besser dem Link zum Cache. Ich kann den Cache innerhalb von 3 Monaten auch wieder aus dem Archiv holen, wenn er den Guidelines entspricht.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.
Viele Grüße

Servatius Sebaldus
Volunteer Reviewer in Deutschland

Tipps & Tricks gibt es auf den Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de/

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Hidden : 6/18/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Ein einfacher kleiner Multicache, der Euch mit einem der weniger bekannten Orte, an denen der Verleger und Publizist Carl Joseph Meyer (1796-1856) seinerzeit oft weilte, vertraut machen soll. Festes Schuhwerk und ein waches Kopfkino sind von Vorteil, um die Stationen erreichen und richtig „genießen“ zu können. Alle Stationen sind auf mehr oder weniger begehbaren Wegen erreichbar, nur zum Finale muss der Weg kurz verlassen werden.

Bild: Ausschnitt der Illustration „Meyer´s Thurm bei Hildburghausen“ in „Meyer´s Universum, 12. Band, Octavausgabe“, Hildburghausen 1862, nach einer Zeichnung von Joseph Meyers Tochter

„Ich sitze auf „Hermannseck“, meinem Lieblingsplätzchen in meinem Garten.“, schrieb Carl Joseph Meyer in „Fragment“ (veröffentlicht 1857 in „Meyer´s Universum, Band 17“) „Hermannseck“ nannte Meyer seinen Berggarten mit eigenem Aussichtsturm an der Ostseite des Hildburghäuser Stadtberges. Dieser Garten war der einzige Luxus, den sich der Gründer des Bibliographischen Instituts je für sich selbst leistete. Das Gelände diente ihm in seinen letzten 14 Lebensjahren vor allem zur Ruhe und Entspannung sowie zur Erholung von seiner oft sehr schweren Arbeit. Außerdem empfing er hier viele Freunde, Bekannte, Mitarbeiter und wichtige Geschäftsleute. Im Lauf der Jahrzehnte nach Meyers Tod verfiel der nun ungenutzte Turm immer mehr, sinnlose Zerstörungswut und Vandalimus taten ihr übriges, so dass man das sehr marode gewordene Bauwerk um das Jahr 1960 herum schließlich abreißen musste. Die Bedeutung, die er für seinen Erbauer Joseph Meyer besessen haben muss, kann man einem Satz seines Enkels Hans Meyer entnehmen, der 1896 bemerkte, der Bergrain und der Turm hätte „...seinem (Joseph Meyers) feurigen Geist die notwendige Ruhe zur Produktion“ geboten.

Wir haben keinerlei Hinweise versteckt (außer dem Final natürlich), sondern bei allen Aufgaben die vor Ort schon vorhandenen Gegenstände bzw. Merkmale der örtlichen Gegebenheiten und ähnliches verwendet. Wegen des Baumbewuchses kann es zuweilen natürlich zu mehr oder weniger großem "Koordinatenspringen" kommen, doch durch die Beschreibung der Stationen schafft eine kleine Umkreissuche da sicher schnell Abhilfe

Die oben stehenden Koordinaten zeigen Euch einen möglichen Parkplatz. Die Koordinaten für Station 1 könnt Ihr errechnen, wenn Ihr folgende kleine Frage beantwortet und die Antwort in die Formel eingebt: Wer zeichnete das obenstehende Bild von „Meyer´s Thurm“? Die Summe der Ordnungszahlen (Buchstabenwerte) des Vornamen jenes Künstlers=A

Station 1 Die Höhle in der Wolfsschlucht

N 50° 24.977+A E 010° 43.540+A

Vermutlich einer der Lieblingsruheplätze Joseph Meyers. Die herrliche Aussicht, die der Verleger von hier aus gehabt hat (ebenfalls in „Fragment“ beschrieben), kann man heute allerdings nur noch erahnen. Der ziemlich dichte Bewuchs gestattet nur noch ein paar wenige Durchsichten, so zum Beispiel Richtung Gewerbegebiet „Schraube“ oder Wiedersbacher Straße. Gegenüber des Höhleneingangs befindet sich an einer großen Fichte in etwa 4m Höhe ein halbverfallenes Vogelhäuschen. Welche geometrische Form hat seine Grundfläche? (gesucht ist ein Adjektiv mit 4 Buchstaben) Addiere die Ordnungszahlen der Buchstaben jenes Wortes = B

Station 2 Der Berggarten

N 50° 24.879+A+B E 010° 43.492+A+B

1842 erwarb Joseph Meyer das damals völlig kahle Gelände und ließ es durch die Anpflanzung tausender Bäume und das Anlegen zahlreicher in verschiedene Richtungen führender Promenadenwege in eine paradisischen Idylle umgestalteten. Der inzwischen 170 Jahre alte Baumbestand lässt auch heute noch Meyers Vorstellungen von Natur und Ästhetik erkennen, denn er ließ seinen Garten „natürlich und ungezwungen, ohne jeden Schematismus, mit feinem Sinn für das künftige Landschaftsbild und mit gutem Gefühl für die geologischen und klimatischen Bedingungen“ (Wilfriede André) anlegen. Du findets hier, ein Stückchen neben dem Weg, etwas zum Lesen, zähle die Buchstaben der beiden Wörter (ohne Sonderzeichen) = C

Station 3 Der Turm

N 50° 24.892+A+B+C E 010° 43.395+A+B+C

Der Meyerturm muss ein sehr imposantes Gebäude gewesen sein. Im unteren Teil bestand er aus roh behauenen, rund aufgemauerten Sandsteinen, die zusätzlich noch mit einem mächtigen Muschelkalkmantel umpackt waren. Dieser Steinmantel trug auch den Treppenweg, der in den Turm hinein führte. Der obere Turmteil wurde in kantiger Achteckform, versehen mit gotischen Spitzbogenfenstern und gekrönt von einer Vielzahl kleiner Zinnen, aus Ziegelsteinen gemauert. Heute erinnert nur noch ein mächtiger Steinhügel an den Meyerturm, denn das meiste verwendbare Material wurde nach dem Abriss zum Bau von Rinderställen in Wallrabs verwendet. Umrunde diesen Steinhügel und suche zwei verbogene Eisenstangen, die aus den Trümmern herausragen. Am Ende dieser Stangen befindet sich je ein angeschraubter Winkel aus Flacheisen. Wähle den Winkel mit den meisten Bohrungen! Die Anzahl dieser Bohrungen (einschließlich der Löcher, welche mit Bolzen oder Gewindestäben bestückt sind) = D

Finale Die Rotbuchenallee

N 50° 24.824+A+B+C+D E 010° 43.371+A+B+C+D

Hier hat sich vermutlich einer der Hauptwege von Herrmannseck befunden, zumindest könnte man das aus dem alten, in Reih und Glied gepflanzten Baumbestand schließen: Eine kleine Allee, die direkt zum Meyerturm führt und wohl oft dem Herrn des Hauses (bzw. Gartens) mit seinen Gästen zum Spazierengehen diente. In späterer Zeit, vermutlich ab Ende der 1960er Jahre, wurde der breite Weg zu profaneren Zwecken benutzt, wie man an den tiefbaulichen Hinterlassenschaften am dem Berggipfel zugewandten Wegrand noch sehr gut erkennen kann.

Additional Hints (Decrypt)

Fgngvba 1 -> qre xüemrfgr Jrt vfg avpug vzzre qre Orfgr Fgngvba 2 -> va "Hasnyyaäur" Svanyr -> arora rvarz tebßra Ybpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)