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Knollenkalk Traditional Cache

Hidden : 6/19/2012
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


 

 

 

        [DEUTSCH]

 

Knollenkalk

 

Knollenkalke oder Knotenkalke sind Kalksteine, die meist als farbige Gesteine ins Auge fallen. Ihre Entstehung durch Diagenese (Verpressung und Zementation) von Kalkschlämmen, die in Meeren abgelagert werden und sich zu knotenartigen Konkretionen verformten, ist eine gängige Erklärung. Der im Kalkschlamm befindliche Ton wurde teilweise an die Knollenrandzonen in Schichten angelagert und verpresst. Diese Vorgänge führen in Meerestiefen ab etwa 300 Metern zur Gesteinsbildung. Die Tonminerallagen umschließen in manchen Knollenkalken die Karbonatansammlungen im Gestein vollständig und verstärken dadurch den optischen Eindruck, der für diese Gesteine namensprägend ist. Bei roten Knollenkalksteinen resultiert die Farbe aus Hämatit. Zahlreiche Knollenkalke entstanden im Devon.

Die Bildung mancher Knollenkalke wird jedoch auch mit metamorphen Vorgängen erklärt. Durch tektonische Beanspruchung bildeten sich über Schieferungsprozesse und unter Drucklösungserscheinungen des Kalkes entsprechende planare Texturen von Tonhäutchen um die verbleibenden Kalkansammlungen.[1] Die Bildung der Knollenkalke ist ein Forschungsgebiet, auf dem sich seit Hanns Bruno Geinitz und Carl Wilhelm von Gümbelzahlreiche Geologen betätigt haben und zu unterschiedlichen Deutungen gekommen sind.

 

Verwendung und Vorkommen

 

Wegen ihrem strukturell wechselhaften und farbig lebendigen Erscheinungsbild sind sie zu dekorativen Zwecken verwendet worden. Je nach Witterungsbeständigkeit können sie außen oder nur innen eingesetzt werden.

In Zentral- und Westeuropa sind Knollenkalke in Franken, Thüringen, Sachsen, Böhmen, Mähren, Ungarn, Norditalien und Südfrankreich für architektonische, bildhauerische Zwecke und die Ebenisterie gewonnen worden. Die Sorten aus Italien wurden im Raum Bayern vornehmlich als Säulen und Balustraden verbaut. In Italien insbesondere am Gardasse werden auch Straßenbordsteine und Bodenbeläge auf Fußgängersteigen daraus gefertigt.

 

 

 

 

[ITALIANO]

 

 

 

Calcari selciferi a entrochi

La presenza di questa formazione è limitata alla sola Unità di S.Maria del Giudice. Si tratta di metacalcilutiti grigio chiare e color avorio, con liste e noduli di selci. Sono caratterizzati dalla presenza di cristalli di calcite scuri, dericati da articoli di crinoidi che ne conferiscono il caratteristico aspetto “picchiettato” (Giannini & Nardi, 1967). Localmente a tetto della formazione, lenti di calciruditi derivate da originarie brecce poligeniche a elementi di calcilutiti, dolomie e radiolatiti. L’età di questa formazione, eteropica con quella successiva dei diaspri, è datata al Titoniano sup.-cretacico inf.

 

 

               [ENGLISH]

 

 

 

 

Nodule

 

nodule in petrology or mineralogy is a secondary structure, generally spherical or irregularly rounded in shape. Nodules are typically solid replacement bodies of chert or iron oxides formed during diagenesis of a sedimentary rock. Nodules may be hollow as geodes or vugs or filled with crystals and intricate geometric shrinkage patterns as in septarian nodules.

There is an important distinction to draw between nodules and concretions; the latter being formed from mineral precipitation around some kind of nucleus while the former is a replacement body.

Manganese nodules are rounded accumulations of manganeseiron and other metal oxides that accumulate on the deep ocean floor.

Chert and flint nodules are commonly found in horizontal layer in limestone and chalk formations respectively. They form from the recrystallisation ofamorphous silica arising from different marine organisms after their death: siliceous spicules of sponges, or debris from radiolariaDiatoms are also a widespread source of biogenic silica in marine sediments.

Silicic volcanic rocks also form nodular segregations during cooling and recrystallization of rhyolitic and obsidian flows. Thundereggs are geode like nodules that form in volcanic ash deposits during diagenesis.

 

 

 

Additional Hints (Decrypt)

[ITA] Cnergr qrfgen. [DEU] Erpugr Jnaq. [ENG] Evtug jnyy.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)