Bei dieser Runde handelt es sich um ein Geburtstagsgeschenk für ein Mitglied von: "DieEicherscheider". Es sind 6 Stationen im Ort ausgelegt, welche jeweils einen Hinweis zum Lösen der 7. Station enthalten.
Die komplette Runde inklusive Bonus dauert ca. 1,5 Stunden und die Strecke beträgt weniger als 4 KM.
Bitte einen STIFT und einen SCHRAUBENDREHER (Schlitz) mitbringen!
Hier ist eine Menge Platz für Reisende vorhanden.
Zur Örtlichkeit:
Hier steht ein altes, kleines Fachwerkhäuschen aus dem 15. Jahrhundert.
Folgende Geschichte zum Haus ist garnichtmal so Erfunden:
>> Es war einmal ein kleines Fachwerkhaus im späten Mittelalter. Für seine Erbauer war es sowohl Lebensmittelpunkt der kleinen Familie, als auch Lebensgrundlage durch den kleinen Pferdehof. Dieser stellte wundervolle Fuhrwerkpferde für eine naheliegende Brauerei. Das kleine Haus liebte das bunte Treiben, wenn täglich die großen Wagen mit den Bierfässern vorrollten, die Pferde im Stall schnaubten und die gesellige Familie sich abends mit den Kindern um den großen Kamin in der kleinen Wohnstube versammelte, um sich gegenseitig Geschichten erzählte. So vergingen die Jahre, die Kinder wurden groß und zogen weiter, und irgendwann wurde auch der Bauer alt und gab das Haus auf, um seinen Lebensabend im Hause der Kinder zu verbringen.
Das Haus fühlte sich sehr einsam und seinem Sinn beraubt, als es so kalt und leer dastand. Es vergingen Wochen und Monate bis das kleine Haus irgendwann den Entschluss traf: „Nein das kann ja nicht das Ende sein. Es muss doch ein Wunder geschehen! Ich möchte wieder von warmem Lachen und Leben erfüllt sein!“.
Dieses Wunder wurde schneller wahr als erwartet, denn zufällig kam in diesen Tagen ein neuer Lehrer in das Dorf, der eine Schule aufbauen wollte. Da erblickte er das kleine Haus, welches in diesem Moment von der Sonne erleuchtet wurde und beschloss, dass dies der richtige Ort für seine Idee ist. Es erfreute das Haus sehr als es mitbekam, dass die Familie des Bauern dem Vorschlag zustimmte und das Haus zu einer Schule werden sollte. Es bekam einen neuen Anstrich und ein strahlendes Schild über der Eingangstüre. Und schon bald war das Haus von unbeschwertem Kinderlachen der fleißigen Schüler erfüllt. Besonders liebte es den Duft der Bücher und die täglichen Gesangsstunden, welche bei dem kleinen Haus den Wunsch weckten sich im Takt zu wiegen.
Es vergingen viele Jahre in denen es beobachten konnte, wie aus kleinen Kindern erfahrene Schüler und reife Erwachsene wurden, die wiederum ihre eigenen Kinder zum kleinen Haus brachten. Doch irgendwann entschied der Bürgermeister, dass das kleine Haus einfach zu wenig Platz hat, um die ständig steigenden Zahlen der Kinder unterzubringen. Und so wurde im Dorf eine neue, größere Schule gebaut und das kleine Haus blieb erneut verlassen zurück. Da diese nur unweit vom kleinen Haus erbaut wurde konnte das kleine Haus die Kinder jeden Tag zur Schule laufen sehen und ihr Lachen auf dem Schulhof hören. Das machte das kleine Haus besonders traurig.
Es vergingen dieses Mal viele Jahre, langsam blätterte die Farbe ab und das Haus dachte schon es wäre vergessen worden und müsse zerfallen. Um es herum entstanden viele neue und moderne Häuser, die die Sorgen des kleinen Hauses noch verstärkten.
Bis eines Tages ein junger Schreiner vorbeikam der ein trockenes und zentral gelegenes Lager für sein Holz und seine Kunstwerke brauchte. Und so verwandelte sich das kleine Haus in ein warmes, kuscheliges Lagerhaus. Es war erfüllt von den verschiedenen Düften des Holzes. Besonders genoss das Haus es, wenn der kreative Schreiner sich an manchen Sonntagen in die tiefen seines Fundus zurückzog, dort bedacht verschiedene Bretter auswählte und daraus ein neues Werk erschuf.
Und noch etwas schaffte er. Er nahm dem kleinen Haus seine Sorgen einmal sinnlos zu sein und zu zerfallen, denn er stellte es unter Denkmalschutz. Dafür wurde dem kleinen Haus sogar eine funkelnde, neue Plakette angebracht und der Schreiner bekam eine Urkunde. Jetzt erstrahlte das kleine Haus besonders, denn von diesem Tag an würde es nie wieder Angst um seine weitere Existenz zu haben und es würde auch immer einen Sinn haben als Zeichen der Geschichte. <<
Heute wird das Haus von Grund auf saniert. In der Stallung / Scheune ist ein Kostümverleih untergebracht und bei gutem Wetter nutzt die Gaststätte "Zur Post" den Innenhof als Biergarten.