Die Kirche zum heiligen Kreuz
Dieser kleine Multi soll euch die schöne Kirche etwas näher bringen. Bitte lest und rechnet genau, denn auch hier ist Pietät gegeben.
Die Kirche:
Sofern man aus Richtung Liega kommt und den Wald durchfahren hat eröffnet sich einem der Blick in die Ebenen Brandenburgs, ganz rechts in die Lausitz und in der Mitte der kleine Ort Ponickau. Das ist schon eigenartig: Ganz oben auf dem Berg gibt es das meiste Wasser; dafür findet man im Niederdorf Wasser erst in ca. 25 m Tiefe und der Dorfbach endet blind. Das lässt sich geologisch erklären, gab auch dem Dorf seinen Namen: Ponickau (slaw.) = Der Ort, wo das Wasser im Sande versickert / Wasserschwund.
Die Kirche selbst lädt jeden zum Besuch ein und lohnt sich: Der Taufstein stammt aus der Bauzeit der Kirche - ca. 1200 -, auffallend, dass er so tief ausgehauen ist, dass ein neugeborenes Kind bequem untergetaucht werden konnte. Und noch eine Kleinigkeit: Der Grabstein, der gleich daneben steht, ist von den Kindern den Eltern gewidmet worden. Etwa in der Mitte des Steines kann man finden: ""... sie lebten in vergnügter Ehe ...".
Der Turm kann bestiegen werden. Von dort gibt es einen schönen Rundblick: im Westen bis zur Autobahn, nach Norden und Osten weit ins Brandenburgische und in die Lausitz (nach Südost: der Hutberg bei Kamenz), nach Süden noch der Blick auf den "Schießplatz" von dem aus oft Panzer durch das Dorf rollten. Darum die Betonstraße. Der letzte Krieg hat Ponickau schweren Schaden zugefügt, denn in der ersten Maiwoche 1945 überrollte die Front fünf Mal das Dorf. Viele der Soldaten, die erst auf dem Turm eingesetzt waren, liegen in einem Massengrab am Turmeingang. An sie und an weitere Tote erinnert eine Gedenkplatte, entworfen und gestaltet vom Steinmetzmeister Klaus Witschel, Großenhain.
Ebenfalls von ihm stammt eine Stele auf dem Pfarrhof, Rosenbornstr. 1. Sie erinnert an einen "Arbeitsunfall beim Brunnenbau" auf dem Pfarrhof im Jahr 1866, als zwei Brunnenbauer in der Tiefe verschüttet und nach elf Tagen lebend geborgen worden sind. Ein ausführlicher Bericht über das Geschehen 1866 ist im Pfarrhaus erhältlich, dort findet sich auch ein Ölbild vom Geschehen.
Quelle: http://www.kirchenbezirk-grossenhain.de/kirchenbezirk/ponickau/kirche-ponickau.html
Zum Cache:
Im Optimalfall benötigt ihr nur eine Umdrehung um das kleine Rätsel zu folgender Rechnung zu lösen:
N 51° (4*B-D).(C*(C+A+B/2)
E 013° (2*[A+B+D]).(C*(A+B)+20)
Eurer Weg beginnt am Haupteingang – sofort fällt euch ein steinernes Kreuz auf. Notiert euch die Anzahl der genannten Einheimischen (A).
Danach müsst ihr euch schon für eine Richtung entscheiden, solltet ihr die richtige gewählt haben, so findet ihr alsbald zwei silberne Tafel mit Informationen. Wandelt die vier größten Buchstaben in Ziffern um und bildet die Quersumme der Summe (B).

Nach einer halben Umdrehung fällt euch eine alte Treppe mit neuem Überbau auf. Die Anzahl der Stufen zu merken, fällt nicht schwer. (C). Bestimmt ist euch DAS -->
auch schon aufgefallen, aber wieviele davon gibt es eigentlich (D). Fast geschafft! Nun nur noch richtig rechnen und ab zum Final und bitte wieder genauso verstecken wie gefunden.
Und zum Schluss bleibt nur noch zu sagen – wieder keine normale Dose von MuggleMayfarth.
Happy Hunting!
Dynamischer Gruß

