(Achtung: Fiktion)
März 1945 - Einsatzflughafen OLGA (OLLHEIM/STRASSFELD)
Die nicht nachlassenden Bombardements der allierten Luftwaffe machen jedweden Flugbetrieb auf der überlangen Start- und Landebahn OLGA unmöglich. An der absoluten Luftüberlegenheit des Gegners können die Deutschen auch mit ihren neuen Strahlflugzeugen, wie der ME 262, nichts mehr ändern. Obwohl die ME 262 neben der Horten H IX eines der technisch fortschrittlichsten Flugzeuge seiner Zeit war, dauerte die Entwicklung zu lange, um sich noch entscheidend auf die Kräfteverhältnisse des europäischen Kriegsschauplatzes auszuwirken. Dennoch beeinflussten diese Flugzeuge die Weiterentwicklung der strahlgetriebenen Kampfflugzeuge nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich.
Den Deutschen Truppen ist die Bedeutung dieser Schlüsseltechnologie nur allzu bewußt. Und der Befehl, dass keine einzige dieser Komponenten dem Feind in die Hände fallen darf, galt bis zum Kriegsende. Was vor dem Ansturm der Aliierten Streitkräfte nicht rechtzeitig abtransportiert werden kann, muss unbedingt zerstört werden!
Die Bombenteppiche der Allierten beschädigen aber zahlreiche, noch am Boden stehende, Maschinen auf OLGA. Die Startbahn ist bereits unbenutzbar, gleiches gilt für die anderen Transportwege. An einen Abzug der verbliebenen Maschinen, sowie ihrer Wartungseinrichtungen ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu denken und die 1. US-Infanteriedivision (Big Red One) steht zwei Tage vor der Einnahme Ollheims...
Somit ergeht am 12. März der Befehl an die Werferabteilung 500 aus ihrer Stellung nördlich von Hellendoorn in den Niederlanden elf V2-Raketen (Aggregat 4), zum einen auf das Flugfeld OLGA und zum anderen auf den Brückenkopf von Remagen, abzuschießen. Beide Hauptziele werden jedoch verfehlt. In Remagen wird ein Haus, 270m abseits der Brücke, zerstört und drei amerikanische Soldaten verlieren ihr Leben. In Ollheim wird lediglich der leerstehende und ohnehin schon leicht marode Kuhstall von Landwirt Horst Piepenkötter voll getroffen und restlos zerstört. Ob und welche Kriegsbeute den Aliierten auf dem Flugplatz OLGA in die Hände fiel, bleibt also bis heute unklar.
Missionsbriefing:
Lage:
Der Cache liegt in einem kleinen Waldstück versteckt. Jäger stellen in diesem Areal gelegentlich Wildfallen auf, diese sind normalerweise als solche zu erkennen. Hunde sollten angeleint werden. Da das Gelände mit Sprengtrichtern und Betonteilen durchzogen ist, sollte man während der Suche insgesamt Vorsicht walten lassen. Jahreszeitabhängig kann auch die wild wuchernde Vegetation Schwierigkeiten bereiten.
Auftrag:
Sucht nach Überresten der "Wunderwaffe" V2 (Aggregat 4) auf dem LOST AIRFIELD. Der Einsatz von Werkzeug und/oder Gewalt ist untersagt! Kleinere TB´s und Tauschgegenstände finden hier gerade so Platz. Bringt die Dose nach dem Loggen wieder VORSICHTIG in die Ausgangsstellung.
Durchführung:
In unmittelbarer Nachbarschaft des Waldstücks arbeiten im Sommer zahlreiche Erntehelfer, ebenso ist mit Hundepatrouillen und Fahrradstreifen zu rechnen. Eine entsprechende Aufklärung (Bester Zugang, etc.) und Absicherung ist also angebracht.
Einsatzunterstützung:
Die normale Grundausstattung ist zum Finden dieses Caches völlig ausreichend. Das Tragen einer langen Hose wird sehr empfohlen. Unter Umständen sollte man etwas mehr Zeit einplanen.
Führungsunterstützung:
Support via Mail.
Und jetzt mal wieder:
"Marsch, Marsch!!!" Viel Spaß beim Suchen!
P.S.: Die Einzelheiten der o.g. Geschichte entsprechen den Tatsachen, wie bspw. der V2-Angriff auf Remagen. Ein Zusammenhang zwischen dem LOST AIRFIELD und der V2 bestand allerdings nicht. Wer mehr wissen will... Tante Google oder ein gutes Geschichtsbuch hilft.
Nachtrag für alle Smartphone-Cacher und notorische Kurzlog-Schreiber:
Euer Listingeintrag ist der Lohn des Owners! Lasst ihn an Euren Erlebnissen teilhaben ohne konkrete Hinweise zu geben (spoilern). Fotos sind immer gern gesehen. Davon lebt das Ganze und motiviert zu neuen Cache-Ideen. Danke