Neues Forsthaus 1910/1911 Multi-Cache
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Neues Forsthaus 1910/1911
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Neues Forsthaus 1910/1911
Es handelt sich um einen 2 Stationen-Multicache.
Finale:
N51°19.(Gesamtgröße+Privatwald+Hagen+Kreiswald)
E007°22.(10xüber120Jahre+Ennepetal)
Neues Forsthaus und Wildgatter: Deutschland war noch ein Kaiserreich und Gevelsberg erst 13 Jahre Stadt, als der Verschönerungsverein Gevelsberg (vvg) am 20. April 1899 gegründet wurde. Die Mitglieder des Vereins waren in erster Linie betuchte Leute. Jedoch keine Egoisten, die sich materielle Vorteile verschaffen wollten, sondern Freunde ihrer Heimatstadt, die sich bemühten, das umzusetzen, was in der Satzung des Vereins vorgegeben war, nämlich Anlagen und Wege im Weichbild der Stadt Gevelsberg anzuregen oder selbst auszuführen. So wurden die Gevelsberger Berge mit ihren sieben Köpfen wieder ein geschlossenes Erholungsgebiet und zum Anziehungspunkt für Spaziergänger aus Nah und Fern. Es war notwendig, was sich der Verein auch erlauben konnte, einen eigenen Förster anzustellen. Das war August Drenkpohl, seinen Dienstsitz hatte er zunächst im Alten Forsthaus. Deshalb auch die Bezeichnung Forsthaus. 1910/1911 baute der vvg für ihn das Neue Forsthaus im Kirchwinkeltal. Zugleich wurde eine Gartenanlage geschaffen, ein Teich und als besonderer Anziehungspunkt ein Tierpark angelegt. Der erste Rehbock hielt am 28. August 1911 Einzug. 1912 waren es zwei Rehe, zwei Damhirsche und sogar einige Hasen.Vor dem Hintergrund der enormen Futterkosten hatte Vorstandsmitglied Otto Remmert die Idee, die Gevelsberger Schuljugend im Herbst 1950 erstmals zu einer Sammlung von Wildfrüchten (Kastanien und Eicheln) aufzurufen. Es war der Start zu einer Aktion, die im gesamten Bundesgebiet lange Zeit einmalig blieb. Der Erfolg war überwältigend. Viele Kinder beteiligten sich und gaben sich mit bescheidenen Geschenken (Bleistifte, Lineale, Bücher usw.) zufrieden. Über die Kastanien freute sich das Damwild, Eicheln wurden von den Wildschweinen bevorzugt. Nach dem Verzicht auf die Sauen beschränkt sich die Sammlung allein auf Kastanien. Die Aktion wurde bis in die Gegenwart ohne Unterbrechung fortgesetzt und setzt nach wie vor den absoluten Höhepunkt im Jahresablauf des Vereinsgeschehens. Inzwischen sammeln Kinder, auch aus fast allen Nachbarstädten, schon in der zweiten und dritten Generation, was bedeutet, dass Mädchen und Jungen ihre Früchte am Neuen Forsthaus abgeben, deren Mütter und Väter oder sogar Großeltern schon "aktiv" waren. Die in jedem Jahr erzielten Ergebnisse können sich sehen lassen. Den absoluten Rekord hält das Jahr 1982, als 311 Kinder 417 Zentner zusammen trugen. Ein Junge allein brachte es da auf 20 Zentner. Doch nicht nur zur Kastanienzeit herrscht reges Treiben im Forsthaus, es finden dort auch vielfältige Aktionen und erlebnispädagogische Veranstaltungen statt. Quelle: Chronik vv-Gevelsberg (Auszug)
Additional Hints
(Decrypt)
erpugfhagraqehagre
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