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Ritterstein #288 "Fibsje and Friends" Zwingweiler Traditional Cache

Hidden : 10/4/2012
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:



Was ist ein Ritterstein ?

Als Rittersteine werden Marken aus Sandstein bezeichnet, die im Pfälzerwald, einem Mittelgebirge
in Rheinland-Pfalz, mit eingemeißelten Inschriften auf geschichtlich oder naturkundklich bemerkenswerte
Örtlichkeiten hinweisen. Teilweise wurden zu diesem Zweck eigens Findlinge aufgestellt, teilweise auch
vor Ort vorhandene Felsen oder Mauern genutzt, um die Informationen anzubringen.
Quelle: Wikipedia

Im Jahr 1908 beschloß der Pfälzerwald-Verein Markierungssteine aufzustellen. Namensgeber wurde der
maßgeblich an der Umsetzung beteiligte Karl Albrecht von Ritter (geb. 10.03.1836 - gest. 23.05.1917).
Die Rittersteine befinden sich auf einer Fläche von ca. 1800km².
Meist innerhalb des Pfälzerwaldes gelegen, einige haben es aber auch über die Grenzen hinaus geschafft.
Der nördlichste Ritterstein liegt bei Göllheim,
der südlichste bei St. Germanshof. Im Westen und Osten werden die Steine durch die Orte
Frankweiler und Pirmasens begrenzt. Insgesamt gibt es 306 dokumentierte Rittersteine.
Andere Quellen sprechen von 307 Rittersteinen.
(Falls jemand einen bisher nicht dokumentierten Ritterstein findet...bitte beim PWV und natürlich bei uns melden).


Ritterstein-Serie

Wir haben zusammen mit AndréIsaPaul die ersten zwei Dosen zu dieser neuen "Serie" für
euch versteckt. Zu einer wirklichen Serie kann es aber nur durch eure Mithilfe werden.
Falls ihr auch eine Geopatenschaft für einen Ritterstein übernehmen wollt, meldet euch per PM bei uns.
Teilt uns darin mit, an welchem Ritterstein ihr eine Dose verstecken möchtet.
Wir werden euch dann den html-Banner mit eurem Namen zuschicken, den ihr bitte für das Listing
benutzen solltet...einfach wegen dem Wiedererkennungswert der Serie.


Folgende Anforderungen sollten beim Auslegen eingehalten werden:

Die Guidlines von Geocaching.com sind strikt einzuhalten !
* Dosengröße: KEINE Micros ! Small ist das Minimum !
* Legt bitte möglichst einen Tradi in der Nähe des Steingebildes. Multis nur in Ausnahmen bei Abstandproblemen
* Name des Caches: Ritterstein #Nr. des Steins "Name des Owners"
   z.B. Ritterstein #293 "ClubKOLA"

* D/T - Wertung nicht über 3



Übersichtskarte
Übersichtskarte


+++   N A  C H   D E M   L O G G E N   B I T T E   W I E D E R   T A R N E N   +++   N A C H   D E M   L O G G E N   B I T T E   W I E D E R    T A R N E N   +++

Etwa ½ Stunde talabwärts von Höningen, beim Eingang in die „Große Mulde“ befand sich das Dorf Zwingweiler (ahd.Twincwilre = Herrenhof).

Ein beim „Langental“ beginnender, am Hange der Großen Mulde hinaufziehender und auch „Totenweg“ genannter Waldweg sind stumme Zeugen von dem einst hier gelegenen Dorfe. Dasselbe wird 1245 in einer Bulle Innocenz IV., welche Zehnten zu Zwingweiler aufführt, erstmalig erwähnt.
In dieser Bulle war dem Kloster Höningen das Recht eingeräumt,
innerhalb des Klosters auch für „Nicht-Höninger“Begräbnisplätze anzulegen,
insofern diese dort gegen Entrichtung von Geschenken oder Errichtung von Vermächtnissen die letzte Ruhe finden wollten.
Besonders machten von dieser Vergünstigung die besser bemittelten „Ganerben“ der Vorderhardt Gebrauch.
Die Mönche mussten jede Leiche bis Zwingweiler, bzw. bis zur „Steige“ entgegen gehen und sie dann mit Gesang und Gebet bis Höningen begleiten.
Daher hat der Weg am Hange der Großen Mulde heute noch den Namen "Totenweg".




Zwingweiler war leiningenscher Besitz.
1411 wurde es mit 21 anderen leiningenschen Dörfern an die Kurpfalz verpfändet,
dann aber wieder eingelöst.
1481 ersuchte der Prior des Klosters, Johann von Lippe,
den Grafen Reinhard IV. von Leiningen-Westerburg, der die Vogtei über das Kloster besaß,
um die käufliche Überlassung der Güter von Zwingweiler.
Infolge der Bereitwilligkeit des Grafen kam es zwischen ihm und dem Prior 1483 zu einem Vertrag, nach welchem die leiningenschen Güter bei Zwingweiler gegen anderwärtige Klostergüter vertauscht wurden.
So kam Zwingweiler nach und nach in den Besitz des Klosters.
Auf Anordnung des Priors durften keine neue Häuser mehr angebaut werden;
die alten Häuser verfielen oder wurden niedergelegt und so war der Untergang des Dorfes besiegelt.
1514 stand nur noch ein Häuschen, das sogenannte „Zwinger-Häuschen“.
Diese Maßnahme des Priors hatte darin ihren Grund, dass die Bewohner des Dorfes den Klostergärten fortgesetzt Schaden zufügten und die Mönche bei der Verpflichtung zur Leichenabholung, während der unvermeidlichen Wartezeit oft durch die sich daselbst aufhaltenden, "leichtfertigen Frauen" zu allerlei Ungebühr verleitet worden waren.

Bis zur Aufhebung des Klosters (1569) diente das erwähnte Zwinger-Häuschen zur Abhaltung des alljährlich am St. Andreastage (30.November) stattfindenden Gerichtstages der Ganerben der drei Dörfer Bobenheim am Berg, Weisenheim am Berg und Dackenheim und des Vertreters des Klosters.
Von da an schied Zwingweiler aus dem Märkergericht und die drei Gemeinden hielten nun in der Folge ihre Sitzungen unter freiem Himmel,
am Eingange in das Langental ab, wo ein bloßgelegter Stein die alte „Dingstätte“ bezeichnet. Um das Zwinger-Häuschen bekümmerte sich niemand mehr -  es verfiel und verschwand spurlos.

(Quelle: www.altleiningen.de)

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