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Der Kastanienweg

A cache by ptom Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 10/21/2012
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


V1.3

Collage

Der Kastanienweg



Dieser Cache führt dich durch die Schilcherweingegend und entsprechend dem Cachetitel gibt es am Weg viele Edelkastaniebäume, üblicherweise ist die beste Zeit zum Sammeln der Maroni Anfang bis Mitte Oktober. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen Buschenschank am Weg, ein Besuch eines solchen ist ja schon fast Pflicht, wird aber die Gehzeit nicht unbedingt verringern. Der erste Teil der Strecke ist ident mit dem namensgleichen Wanderweg, jedoch wurde bei diesem auf den Rückweg vergessen, daher habe ich mir erlaubt aus den reichlich vorhandenen Wanderwegen etwas zusammenzustellen. Wohlgemerkt die gesamte Strecke befindet sich auf einem offiziellen Wanderweg, d.b. man muss nirgend wo querfeldein gehen oder über private Gärten abkürzen. Zusätzlich zu den Stages gibt es eine Menge von Hilfswegpunkten (H1...H9, HA, HB), die die Orientierung einfach machen sollten. Die gesamte Wegstrecke (Parkplatz - Parkplatz) beträgt ca. 12,5km und es gibt auch einige Höhenmeter zu überwinden, die sich aber ausschließlich auf der ersten Streckenhälfte befinden.

Vom Parkplatz geht es zunächst zu den Headerkoordinaten (N 46° 55.765 E 015° 15.216), dem eigentlichen Startpunkt des Kastanienweges. Nach ein paar Meter durchs Ortsgebiet kommt man bei H1 (N 46° 55.732 E 015° 15.064) auf den Fußpfad und von dort zur

Stage1 (N 46° 55.711 E 015° 14.838): Wegweiser
Zähle hier die gelben Wanderwegschilder. (=A)

Weiter geht es auf dem Wander weg zuerst kaum spürbar bergauf und dann doch merklich bergab zu

Stage2 (N 46° 55.471 E 015° 14.401): Brücke bei der Mühle
Beim überqueren der selbigen, zähle hier die Dielen (Bretter). (=B) Nach dem Bewundern der verfallenen Überreste der alten Mühle sollte man auch noch dem dazugehörigen Tradi einen Besuch abstatten.

Nun geht es zum ersten Mal reell bergauf, zwar nicht wirklich steil, aber die Steigung bleibt auf den nächsten Kilometern ziemlich konstant. Der Weg bis Stage3 ist schön markiert und kann praktisch nicht verfehlt werden. Bei

Stage3 (N 46° 55.460 E 015° 14.022): Baumschild
gibt es eine Hinweistafel zu einer heimischen Baumart. Nimm vom ersten Buchstaben des deutschen Namens den Wert, der der Stellung im Alphabet entspricht. (=C)
Da Anscheinend das Schild verschwunden ist, gibt es als Alternative eine Frage: Bei der gesuchten Baumart handelt es sich um den bei uns häufigsten Laubbaum! (5 Buchstaben, es ist nicht die Kastanie)

Nach ein paar Metern bergauf gabelt sich der Weg - man darf sich aussuchen, welchen man nimmt, beide führen zum Ziel, wobei der rechte etwas direkter ist. Wenn man auf der Asphaltstraße gelandet ist, folgt man dieser zu H2 (N 46° 55.585 E 015° 13.663) und wechselt dort wieder auf den markierten Waldweg. Um zu Stage4 zu gelangen, muss man bei H3 (N 46° 55.643 E 015° 13.531) den linken Weg nehmen, auch wenn der rechte etwas einladender wirkt, da er ja weniger Höhenmeter verspricht.

Stage4 (N 46° 55.646 E 015° 13.333): Micro beim Kastanienbaum
Du solltest dich in einer Linkskehre befinden, an deren Außenseite ein schöner Kastanienbaum steht. Hier ist eine Micro-Dose versteckt, die D enthält. (=D)

Nach weiteren 300m bergauf kommt die erste wirklich große Versuchung in Form der einen oder anderen Buschenschank, auch wir sind ihr erlegen und bei der Buschenschank Achatz eingekehrt.

Greisdorf verlässt man am besten über H4 (N 46° 55.580 E 015° 13.101) und über die Wiese zu H5 (N 46° 55.693 E 015° 12.989). Hier haben wir den offiziellen Kastanienweg verlassen - wir konnten der Versuchung des schönen Hohlwegs einfach nicht widerstehen. Für mich folgt nun der schönste Teilabschnitt der ganzen Wanderung - leicht ansteigend durch einen schönen Mischwald, der immer wieder mit Kastanienbäumen durchsetzt ist. Bei

Stage5 (N 46° 55.813 E 015° 12.759): Wegkreuz
gibt es auf der Rückseite in ca. 2m Höhe einen Hinweis zu E. Alternativ kannst du auch die Schrauben (nicht Nägel!) zählen, mit denen das einzige senkrechte Brett auf der Rückseite befestigt wurde und eins dazuzählen. (=E)

Weiter geht es zu den Schweinderln beim Jagawirt'n. Da kamen wir zur Erkenntnis, dass diese auch Kastanien fressen - eh logisch. Hier ist der höchste Punkt der Runde erreicht, ab sofort geht es (fast) nur mehr bergab. Dass es beim Jagawirt'n auch was zum Konsumieren gibt, muss ich wohl nicht erwähnen. Wer es über's Herz bringt, kann auch was Schweinernes essen. Mit dem Zusatzgewicht sollte es eigentlich bei H6 (N 46° 56.160 E 015° 12.141) gut hinunter rollen. Nur rechtzeitig bremsen um nicht

Stage6 (N 46° 56.275 E 015° 12.313): Stilleben
zu übersehen. Nach dem genießen der Aussicht solltest du dich umdrehen und die Bank und den Hochstand betrachten, befindet sich
- die Bank rechts vom Hochstand (F=8)
- die Bank links vom Hochstand (F=9)
- die Bank unterm Hochstand (F=10)
- die Bank vorm Hochstand (F=11)
- die Bank hinterm Hochstand (keine Option, so dumm sind nicht einmal die ...)

Ist das erledigt, geht es weiter bergab, bei H7 (N 46° 56.343 E 015° 12.325) allerdings links in den Wald - bitte nicht rechts und durch den Hof gehen. Nun folgt ein schneller flacher Kilometer auf einer wenig befahrenen Privatstraße. Nur aufgepasst und rechtzeitig zum Linksabbiegen bei H8 bremsen, falls man diese Abbiegung versäumt, kann es passieren, dass man keine 50m weiter beim Weingut Friedrich landet. Wie der Name schon sagt, gibt es hier nichts zum Essen sondern nur zum Trinken! Nämlich das Beste von der Wildbachertraube in allen möglichen Varianten. Wer es bis hierher geschafft hat, keiner der Versuchungen zu erliegen, darf sich glücklich schätzen - es wird keine weitere mehr geben. Eigentlich waren wir ja bei H8 (N 46° 56.210 E 015° 13.161) von dort noch ein paar Meter bis H9 (N 46° 56.282 E 015° 13.124) auf Asphalt und schon geht es wieder auf dem gut markierten Waldpfad zum eigentlichen Thema dieser Wanderung:

Stage7 (N 46° 56.336 E 015° 13.293): Stämmiger Kastanienbaum
Dieser stattliche Baum hat ein etwas gespaltenes Verhältnis zu seinen Wurzeln - wie viele Stämme strecken sich da in die Höhe (=G). Das dürre Asterl nicht mitzählen und den Blick immer schön am Boden belassen!

Beim sehr schönen Wegweiser HA (N 46° 56.389 E 015° 13.502) nimmt man den rechten Weg (no na ned) und kommt zur Lemsitz (=Bach) und zu

Stage8 (N 46° 56.320 E 015° 13.754): Lemsitzbrücke
Hier gilt es wieder, wie bei Stage2 schön geübt, die Bretter zu zählen (=H). In Anbetracht des zunehmenden physischen Verfalls - damit ist nicht die Brücke gemeint - sind es dieses Mal auch ein paar weniger.
Zu meiner großen Schande muss ich eingestehen, dass ich leider mit keinem Rechenbankerl aufwarten kann. Die folgende Rechnung

xxx=C*(C+F)*(G+H)+C
yyy=A*(B-D-G)*(E+G)
N 46° 5x.xx5 E 015° 1y.yy4



muss daher nur im Stehen bewerkstelligt werden. Weiter geht es das Tal auswärts, wie man annehmen sollte stets leicht bergab, wenn da nicht die unnötigen 20 Höhenmeter in Form einer Wildbachverbauung wären. Die feuchte Abkürzung ist hier wohl keine Alternative. Nach einem kurzen Asphaltstück geht es bei HB (N 46° 56.011 E 015° 14.460) wieder links Richtung Bach. Nun ist es fast geschafft, knapp bevor man wieder in die "Zivilisation" entlassen wird, geht es noch einmal (auf einem offiziellen Wanderweg) quer durch einen Privatgarten. Hier gilt immer schön brav grüßen, falls sich die Gelegenheit ergibt.

Die letzten Meter sind angeblich immer die anstrengendsten, das trifft wohl auch hier zu. Obgleich man sich bei der Konditorei Ebner (in der Nähe der Headerkoordinaten) auch diese etwas versüßen kann. Sollte dir beim Auto auffallen, dass du zu diesem Zeitpunkt noch keinen Plastikbehälter in der Hand gehabt hast, dann ist es wohl etwas zu spät. Bleiben sollte dir auf alle Fälle der eine oder andere schöne Eindruck, den diese Gegend hinterlassen hat. Hast du jedoch alles richtig gezählt, gerechnet und eingegeben, so wartet das Objekt der Begierde mit einer kleinen Geschicklichkeitsübung auf. Wie üblich alles wieder so hinterlassen, wie man es vorgefunden hat!

Lass' es dir schmecken (keine Angst in der Dose ist nichts Essbares)! ptom.

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