Hier steht ihr vor dem Gebäude des Sozialgerichts in Cottbus.
Diese insgesamt noch sieben Gebäude wurden 1937 bis 1938 erbaut
und als Kaserne der Ersatz-Brigade (mot) Großdeutschland bis 1945 genutzt.
Diese Kaserne hieß wie die angrenzende Hauptstrasse „Hermann-Löns-Kaserne“.
1956 wurde das 15. Panzerregiment, der 7.Panzerdivision, gegründet und nach Cottbus verlegt.
Die Namensverleihung für die “Paul-Hornick-Kaserne“ fand am 01.März des Jahres 1967 statt.

Mit dem Befehl Nr. 54/56 des Ministers für Nationale Verteidigung, Willi Stoph, vom 21. Juni 1956 wurde die Aufstellung der 7. Panzerdivision auf Basis der Mechanisierten Bereitschaft Dresden der Kasernierten Volkspolizei in die Wege geleitet.
Am 18. August 1956, einen Tag vor dem Abschluss der Maßnahme, konnte Stoph selbst auf dem Truppenübungsplatz Nochten die neue Truppenfahne übergeben. Die 7. Panzerdivision mit Sitz der Führung in Dresden unterstand fortan dem Kommando des Militärbezirks III. Die Hauptstandorte der einzelnen Truppenteile und Einheiten außerhalb Dresdens befanden sich in Cottbus, Döbeln, Frankenberg, Großenhain, Marienberg, Pirna, Spremberg und Zeithain.

Historische Bedeutung gewann die 7. Panzerdivision in ihrer fast 35-jährigen Geschichte nur im Sommer 1968, als sie für die Zeit vom 27. Juli bis 18. Oktober dem Militärbezirk III ausgegliedert und dem Kommando der 20. Sowjetarmee zugeteilt wurde, um für die Zerschlagung der im Zuge des "Prager Frühlings" aufflammenden Aufstände in der CSSR zur Verfügung zu stehen. Tatsächlich kam es jedoch zu keinem Einsatz.

(26.03.1991 ; 11:00 Uhr Letzter Appell im Panzerregiment 15)
Nach fast 35jähriger Geschichte, (die letzten sechs Monate als Truppenteil der Bundeswehr), wurde dieser Panzerverband im Zuge der planmäßigen Truppenverminderung auf deutschen Boden zum 31.03.1991 aufgelöst.