Kleinbahn Bossel–Blankenstein Multi-Cache
Kleinbahn Bossel–Blankenstein
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Dieser Multi führt euch zum Teil durch den Obersprockhöveler Abschnitt der Kleinbahn Bossel Blankenstein. Er besteht aus 3 Stationen plus Finale. In den drei Stationen erhaltet ihr die Koordinaten zur nächsten Station und nach und nach zum Finale.
Die Strecke ist für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen nicht geeignet. Ein Fahrrad wird man zum Teil schieben müssen oder gar tragen, je nachdem, wie man an die Stationen herangeht.
Ich empfehle euch bei Station 3 nach dem Hochsitz umzusehen, wenn ihr sie geloggt habt. Dort oben geht ein interessanter, aber nicht ganz ungefährlicher Weg entlang (kleine Kinder besser an die Hand nehmen). Am Ende kommt ihr auf die Sirrenberger Straße. Hier in der Umgebung gibt es einige Dosen von Joe1206 und einen Earthcache, die ihr auf dem Weg zum Finale mitnehmen könnt. So läuft sich die Runde auch schöner und ihr müsst nicht den ganzen Weg zurücklaufen.
Die Kleinbahn Bossel-Blankenstein war eine normalspurige Eisenbahn-Strecke im südlichen Ruhrgebiet. Die nur neun km lange Bahn verband durch das Hammertal die Bahnhöfe Bossel an der Bahnstrecke Hattingen–Wuppertal und Blankenstein an der Ruhrtalbahn und wurde im Zeitraum von 1909 bis 1912 erbaut.

Die Eröffnung fand abschnittsweise statt:
18. Oktober 1910 Blankenstein - Zeche Glückauf Barmen
22. Juli 1911 bis Ibachsmühle
7. Februar 1912 bis Bossel
Die Bahn diente in erster Linie dem Güterverkehr, besonders zum Transport der in der Gegend gewonnenen Bodenschätze Steinkohle und Sandstein. Der Streckenverlauf war der einer Gebirgsbahn mit Steigung von bis zu 2,5 %, 20 m tiefen Einschnitten und 15 m hohen Dämmen. Ein Tunnel von 35 m Länge war ebenfalls vorhanden. Der Höhenunterschied zwischen den beiden Endbahnhöfen betrug 156 m.
Die Initiative zum Bau und Betrieb der Strecke ging von den umgebenden Gemeinden Nieder- und Obersprockhövel, Durchholz, Buchholz und Westerherbede aus und sollte die Kohlekrise zu Beginn des 20. Jahrhunderts überwinden helfen, indem sie durch Verringerung der Transportkosten die in der Nähe abgebauten Kohle wieder konkurrenzfähig machte.
Der Betrieb der Bahn wurde von der Continentale Eisenbahn-Bau- und Betriebs-Gesellschaft von Blankenstein aus durchgeführt, wo sich auch ein umfangreicher Bahnhof und Werkstätten für die elf Eisenbahnwagen und die beiden eigenen Dampflokomotiven befand. Ab 1. April 1921 übernahm die Betriebsgesellschaft für die Kleinbahn Bossel-Blankenstein pachtweise die Anlagen, nachdem die Vorgängergesellschaft schon Ende 1920 die Verträge wegen mangelnder Gewinnaussichten gekündigt hatte. Am 1. September 1950 übertrug die aus den Gemeinden gebildete Kleinbahn Bossel-Blankenstein GmbH die Betriebsführung dem Provinzialverband Westfalen, dem späteren Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Seit etwa 1960 firmierte die Eigentümerin als Eisenbahngesellschaft Bossel-Blankenstein mbH.
Personenzüge befuhren nicht planmäßig die Strecke. Lediglich im Zweiten Weltkrieg und danach (1939–1949) durften Bergleute die Bahn benutzen.
Die wirtschaftliche Situation der Bahn war zunächst wider Erwarten gut. 1912 wurden bereits 111.800 t Güter befördert, 1914 bereits 135.882 t. Es gab auch einen nichtöffentlichen Personenverkehr im Zugführerabteil, 7058 Personen wurden 1912 befördert. Dann machte der Erste Weltkrieg die Hoffnungen zunichte, besonders seine Folgen, die Ruhrbesetzung und die Weltwirtschaftskrise. Erst die wirtschaftliche Scheinblüte während der Herrschaft des Nationalsozialismus sorgte für schwarze Zahlen in den Bilanzen. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs begann der Niedergang der Bahn, an dessen Ende sämtliche Betriebsgüter komplett herunter gewirtschaftet waren. In der Zeit des Wirtschaftswunders wurde die Bahn allerdings wegen der Nähe zu den immer noch wichtigen Zechen wieder gebraucht und saniert. So konnten beispielsweise sämtliche Schienen und Bahnschwellen ausgetauscht werden. Weiterhin wurden die Dampflokomotiven durch Diesellokomotiven ersetzt. Dennoch ließ sich die Stilllegung nicht verhindern, als in den sechziger Jahren das Zechensterben begann, außerdem Teile der Trasse zum Bau der Bundesautobahn 43 benötigt wurden. 1964 wurde die letzte Zeche an der Strecke stillgelegt. Am 1. April 1968 wurde der gesamte Betrieb stillgelegt, nachdem schon ab 17. September 1966 zwischen Bossel und Durchholz keine Züge mehr gefahren waren.
Der Streckenverlauf ist heute zum Teil noch gut zu erkennen, selbst der Sirrenbergtunnel als einer der kürzesten Eisenbahntunnel Deutschlands ist noch vorhanden. Die Trasse wird heute streckenweise als Wald- und Wanderweg genutzt. Ende 2011 wurden die wohl letzten Gleisteile der ehemaligen Strecke aus dem Straßenbelag im Hammertal entfernt. So ist das Bahnübergangsfoto rechts nun auch schon Geschichte.
Die beiden Dampfloks waren dreiachsig. 1954 wurde eine Diesellok bei Deutz und 1963 bei Jung gekauft.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinbahn_Bossel%E2%80%93Blankenstein
Block und Bleistift und etwas Grips können hilfreich sein!
Ich bedanke mich bei meinem Beta-Tester Joyrider86
FTF: turti + ducki
STF: ChuBe, dallidalli
TTF: RS2006
Additional Hints
(Decrypt)
Fgngvba 1: Tebßre Fgrva vz Abeqra
Fgngvba 2: Qn, jb qre Qnhzra yvaxf vfg - va pn. 1,50z Uöur - serv anpu Vaqvnan Wbarf: "Nepuäbybtvr vfg avpug qnf, jnf fvr tynhora: Abpu avr ung rva K vetraqjb, vetraqjnaa rvara orqrhgraqra Chaxg znexvreg." - BQRE QBPU?!?
Fgngvba 3: Genhfg qh qvpu qrvara Nez vaf Qhaxry mh fgrpxra?
Svanyr: avpug hagra va qra genafcbegnoyra Hagrexüasgra, fhpur qvr srfgr Znffr unegra Trfgrvaf
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