Die stromlose Zwölf
Sprachliches über die Zwölf
Ähnlich wie das Wort elf ist das Zahlwort für zwölf im Deutschen entstanden. Die althochdeutsche Bildung „zwelif“ mit der Bedeutung „zwei bleibt (übrig)“, also „zwei über zehn“ (vgl. englisch to leave - (übrig) lassen) zeigt, wie sich bei der Bildung der Zahlwörter das Dezimalsystem der Indogermanen mit einem zuvor maßgeblichen Duodezimalsystem vermischt hat.
Die Zwölf in der Mathematik
Die Zahl Zwölf ist eine Zahl mit vielen Teilern: 1, 2, 3, 4, 6 und 12. Keine Zahl kleiner als Zwölf hat so viele Teiler. Die 18 hat ebenso viele (1, 2, 3, 6, 9, 18) und erst die 24 hat mehr Teiler (1, 2, 3, 4, 6, 8, 12, 24). Die Zwölf wird vermutlich deshalb gerne als Basis für Zahlen- und Maßsysteme verwendet.
Grund genug, die Zwölf mit einem Cache zu würdigen. Und wie könnte es passender kaum sein, startet dieser Cache am 12.12.12.
Der Cache befindet sich zwischen dem Maulbeerkamp 12 und Haus Erprath, einem ehemaligen Rittersitz in Xanten. Die erste urkundliche Erwähnung des Namens war im 12. Jahrhundert, als die Brüder Bernherus und Godefridus de Erprathe als Namensgeber des als Wasserburg angelegten Gebäudes genannt wurden. Im Zweiten Weltkrieg wurde das inzwischen zu einem barocken Herrenhaus umgebaute Anwesen völlig zerstört. Das Gebäude wurde aus den alten Steinen wieder aufgebaut und befindet sich heute in privater Nutzung.
In unmittelbarer Nähe des Caches befindet sich das Umspannwerk Xanten, das die Stromversorgung der Stadt regelt. Der Cache ist leicht zugänglich, das eingezäunte Gelände mit den hohen Volt-Zahlen ist natürlich tabu.
An den Koordinaten N 51° 39.702 E 006° 26.378 solltet ihr hinter einer Zwölf den Mikro finden. Wer dann noch auf der Suche nach dem Logbuch ist, sollte sich fragen, ob er es nicht schon in Händen hält... Bitte rollt es nachher sorgfältig auf und steckt es zuerst in den Deckel. Viel Spaß!
Quelle: de.wikipedia.org