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SLK03 Katalytischer Diwasserstoffmonoxid-Reaktor

A cache by SiggisBande Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 12/18/2012
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:

Kleiner Mini-Multi mit einer Station und Final. Besonderen Dank an die Kollegen vom SLK Glandorf, insbesondere an Potthoff4.

Der katalytische Diwasserstoffmonooxid-Spaltreaktor

16:44

Ich parke mein Cachemobil direkt am Seitenstreifen vor dem Glandorfer Wasserwerk. Hier stehen schon die Autos meiner Cacher-Kollegen vom Such(t)- und Lege-Kommando, die hier mit mir den Leiter des Wasserwerks für eine Werksführung treffen wollen. Ich stapfe durch das trübe neblige Wetter auf das Eingangsportal zu, während meine Kippe auf der nassen Straße zischend verglimmt.

16:50

Der Werksleiter erwartet uns an der Schaltzentrale vor einer Wand mit lauter blinkenden Lampen. Er erzählt, dass Gewinnung und Verteilung des Trinkwassers in der ganzen Region von einem sogenannten “Beschaffungsverband“ organisiert werden. Was für eine komplexe Technik, was für ein Wahnsinnsaufwand denke ich stumm. Da stößt mich Potthoff 4 an: „Alles HighTech hier, aber an der Schautafel gucken gleich 4 Schrauben raus, die könnte man ja mal wieder `reindrehen.“

17:03

Bevor wir die Schaltzentrale verlassen, erwähnt der Werksleiter, scheinbar ganz beiläufig, dass unweit vom Wasserwerk im frühen 19. Jahrhundert ein obskurer Wissenschaftler namens Hüdroken seine geheimnisvollen Experimente durchgeführt haben soll. Man erzählt sich, er habe einen Weg gefunden, Diwasserstoffmonooxid zu spalten. „Diwasser-was?“ frage ich und scheine nicht der einzige zu sein, der in Chemie Nachholbedarf hat. „Wasser, oder auch H2O!“ erklärt der Werksleiter. Brunnellie gibt seinen Senf dazu: „Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten ist ja nun nicht die große Kunst, das funktioniert grundsätzlich unter Energiezugabe, z. B. elektrolytisch oder auch photolytisch.“ Mein Kopf fängt langsam an zu dampfen. „Ja schon“, gibt der Werksleiter zu, „aber Doktor Hüdroken hat das ohne zusätzliche Energie geschafft. Katalytisch.“

17:15

Wir sind im Maschinenraum. Brunnellie schüttelt immer noch den Kopf. „Katalytisch! Was für ein Schwachsinn! Das wäre ja eine unerschöpfliche Energiequelle, die Lösung aller Energieprobleme. Das wäre ein Mehrfachtreffer ins Schwarze!“ Bevor ich antworten kann, schaltet sich der Wasserwerksleiter wieder ein: „Hüdrokens letztes Experiment soll übrigens in einer Katastrophe geendet sein. Eine ungeheure Explosion. Doktor Hüdroken ist danach zumindest nie wieder gesehen worden. Es soll aber noch irgendwo dort, wo sein Labor gestanden hat, ein Model des Spaltreaktors geben, in dem er die Pläne und Formeln versteckt hat. Das hat nach den Erzählungen zumindest sein Assistent behauptet, den Hüdroken allerdings längst entlassen hatte, bevor seine Experimente wirklich, wirklich gefährlich wurden.“

17:20

Wir schlurfen von einem in den nächsten Raum. Ich lasse mich von den Erklärungen des Werksleiters zu den Wasser-Aufbereitungsverfahren berieseln. Meine Gedanken schwirren um den Reaktor. Was, wenn irgendwo tatsächlich dieses Modell existiert? Was, wenn es nur darauf wartet, gehoben zu werden? Was, wenn Brunnellie recht haben sollte und man mit diesen Plänen die Welt verändern könnte?

17:52

Der Werksleiter bringt uns zur Tür. Während die anderen SLKler über den Termin für unser nächstes Treffen diskutieren, flüstere ich dem Werksleiter zu, so dass die anderen davon nichts mitbekommen: „Äähm,…, sagen Sie mal, wo genau soll dieses Labor denn gestanden haben?“. „Ja, also, angeblich nicht weit von hier. Kann ich dir auf der Karte zeigen“.

Kurz darauf stehen wir beide wieder in der Schaltzentrale, wo er eine zerknitterte Karte aus seinem Schreibtisch kramt. Mir fallen die vielen Schaltknöpfe an seinem Pult ins Auge. Was wohl passiert, wenn man die alle der Reihe nach drückt? „Hier!“ sagt er und deutet auf einen Punkt unweit vom Wasserwerk. „Hier soll ein riesiger Krater gewesen sein, der im Laufe der Zeit zugeschüttet wurde. Von dem ist heute jedenfalls nichts mehr zu sehen. Wenn da überhaupt mal einer war. Ich habe jedenfalls kein Reaktormodell gefunden. Geschweige denn einen Richtigen.“ Er zwinkert mir zu und schiebt mich langsam Richtung Ausgang. Der Zettel mit den Koordinaten verschwindet in meiner Jackentasche.

18:02

Die Debatte über das nächste Treffen ist längst beendet, die Tür des Wasserwerks geschlossen. Die SLK-Kollegen sitzen in ihren Autos und rauschen der Reihe nach davon. Ich stehe allein an meinem Kombi. Hmmmm. Irgendetwas hat mich gepackt. Jagdfieber?

18:15

Ich parke mein Auto wieder am Straßenrand. Mein Garmin quittiert piepsend die Eingabe der Koordinaten. Ich will nur mal schnell gucken, wie es dort aussieht, wo einst der Krater gewesen sein soll.

18:22

Meine Schuhe saugen die Nässe des Bodens auf, während meine Hose langsam die Farbe des Waldes annimmt. Aber… was ist das? Was hat das denn hier zu suchen? Das gehört doch auf keinen Fall zu dem Brunnen, oder… .

19:15

Meine Finger umklammern das Lenkrad meines Kombis, wahrscheinlich damit ich nicht sehen muss, wie sehr sie zittern. Ich habe Glandorf längst hinter mir gelassen. Die Dämmerung geht gerade in rabenschwarze Nacht über, während ich über die A30 Richtung Niederlande brause. Was ich dort will? In der Nähe von Den Hag liegt laut Google das nächste Europäische Patentamt. Ich hoffe, dort kann jemand die altdeutsche Schrift auf den Zeichnungen und Notizen entziffern. Wenn das so läuft, wie ich mir das vorstelle, wird die Welt spätestens morgen Abend nicht mehr dieselbe sein. Es war gar nicht so leicht, dieses Metallkonstrukt zu knacken. Aber schließlich gab das Versteck seinen Inhalt preis. Jetzt liegt dort nur noch ein leerer Notizblock. Wer auch immer nach mir den Reaktor findet, kann sich ja gerne dort verewigen.

Noch knapp 260 Kilometer.

Additional Hints (Decrypt)

Fgngvba 1: Mjvyyvatfgüezr.

Svany: Frfnzf Fpuyüffry svaqrg Vue na qre Hagrefrvgr.
Jrvgrer Uvajrvfr fvrur Yvfgvat. Ovggr xrvar Trjnyg najraqra, nyyrf vfg yrvpug mh össara/orqvrara, rf xbzzg nhs qvr Grpuavx na.
Npughat: Yrvqre shaxgvbavreg vfg qvr Ryrxgebavx orvz Svany avpug. Vfg nore mhz ybttra avpug Abgjravt .

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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