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Speyerer Altpörtel Multi-Cache

This cache has been archived.

utmi: Hier gibt es Platz für neues.
Danke für die interessanten Einträge.

Team utmi

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Hidden : 1/7/2013
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Achtung: Merkt Euch die Lage der Dose genau, denn nur an dieser Stelle bleibt sie hängen
Bitte einen Stift mitbringen.

12.11.2013 Finalberechnung geändert und das Final hat einen neuen Platz.

Stage 1 - N 49° 19.049 E 008° 25.943
Hier ist ein hellblaues Schild und wir benötigen ein paar Zahlen
A = Von der ersten 4 stelligen Jahreszahl, die erste Zahl minus der dritten Zahl
B = Von der ersten 4 stelligen Jahreszahl, die vierte Zahl
C = Von der ersten 4 stelligen Jahreszahl, die zweite Zahl plus die vierte Zahl
D = Von der zweiten 4 stelligen Jahreszahl, die dritte Zahl plus 3
E = Von der ersten 4 stelligen Jahreszahl, die vierte Zahl
F = Von der zweiten 4 stelligen Jahreszahl, die vierten Zahl plus 2
Final -
N 49° 19.ABC
E 008° 25.DEF

Das Altpörtel muss nicht betreten werden.
Macht euch die Mühe und besteigt den Turm (herrlicher Rundblick über die Stadt!).
Nach Umbauarbeiten im Innern des Turmes wurde eine Dauerausstellung im 1. Obergeschoß eingerichtet, die die Geschichte der Speyerer Stadtbefestigung und des Altpörtels dokumentiert.

Öffnungszeiten:
1. April bis 31. Oktober
Mo - Fr 10.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr
Sa - So 10.00 - 17.00 Uhr

Eintrittspreis: 1,00 - 1,50 -EUR pro Person (Ermäßigung für Gruppen etc.).
Kostenfreier Eintritt mit der SpeyerCARD.


                         
                            


Altpörtel

Das Altpörtel war das westliche Stadttor der Stadt Speyer. Mit einer Höhe von 55 Metern ist es eines der höchsten und bedeutendsten Stadttore Deutschlands. Es wurde im Jahr 1176 zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt. Es war einer von 68 Mauer- und Tortürmen der Freien Reichsstadt Speyer neben den 25 Kirchtürmen.

Weitere Information aus einem Log:
"Bei der Stadtzerstörung durch die Franzosen (1689) mussten die oberen Tortürme der Innenstadt verschwinden: Rheinpörtel, Neupörtel und Weidenpörtel; nur das Altpörtel blieb verschont. Es ist nun der Hauptzeuge für den Stolz der freien Reichsstadt. Eine Dauerausstellung im Obergeschoss unterrichtet anhand eines Tischplans, alter Zeichnungen und mit Erläuterungstafeln über Werden und Zerstörung, Umfang und Gestalt der Speyerer Befestigungsanlagen von der Römerzeit bis heute. Früher war das Altpörtel als zentraler Stadtturm Sitz des Feuerwächters und der Stadtwache, außerdem Hauptgefängnis der Reichsstadt. In den Wehrgang der Stadtmauer war es durch Pforten im zweiten Geschoss eingebunden. Beim großen Umbau verlegte man allerdings den Gang auf die Außenseite des Turms und brachte 1512 dafür die großen Steinkonsolen an, die heute ungenutzt über dem Erdgeschoss an der Stadtseite herausragen.
Der Torweg hat schön bearbeitete, durch die Stilwende von Romanik zu Gotik geprägte Portalgewände („Wormser Schule“). Die Rippen des Torgewölbes ruhten auf Figurenkonsolen in den vier Turmecken. Bald aber verengte man den Torraum auf das heutige Maß und baute eine Innentreppe ein. Auf der Feldseite sitzt das Tor vertieft in einer hohen, stichbogigen Blendnische. Sie barg das Fallgatter; dessen Gleitrinne ist durch eine spätere Gewändeverstärkung zugesetzt. Links ist in der Höhe des zweiten Geschosses eine vermauerte Pforte zu sehen. Sie führte auf den Wehrgang einer offenen Vortor-Kammer hinaus.
Die Zugbrücke war vom Turm an den Graben vorgeschoben. Das Erdgeschoss ist ein reiner Quaderbau, während in den Obergeschossen auch Backstein verwendet ist, der damals gerade wieder in Gebrauch kam. Eckquader zieren den Turm aber bis obenhin, in vornehm glatten Flächen, nicht in billigen, modischen Buckelquadern. In der Aufstockungszone, vom alten Wehrgeschoss ab, bilden sie eine regelmäßige Zahnung und sind anders gefärbt.
Das Spruchband am südlichen Pfostenfuß der Mittelarkaden verkündet auf Stadt- und Außenseite „1514“ als Baujahr der Galerie. Sie nimmt im Verein mit dem hohen, mit Ziergaupen besetzten Dach und dem Dachreiter dem Turm das Kriegerische. Noch heute beeindruckt das Altpörtel durch seine ausgewogene Architektur und die Höhe von 55m. Als Symbol der Bürgermacht steht der Turm am Ende der elegant geschwungenen Marktstraße, die ihn zum städtebaulichen Gegenpol des Bischofsdomes macht."

Geschichte des Turms
Das Altpörtel wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet und trat an die Stelle eines schon früher vorhandenen Tores. Der untere Teil des Turms wurde zwischen 1230 und 1250 erbaut; das oberste Turmgeschoß wurde in dem Zeitraum von 1512 bis 1514 hinzugefügt. Im Jahr 1511 wird unter den Amtspflichten der Bürgermeister auch aufgeführt: „Item das zu buwen". Die Jahreszahl 1514 am Altpörtel beweist, dass dieser Auftrag ausgeführt wurde. Der Turm überstand die Stadtzerstörung im Jahr 1689 während des Pfälzischen Erbfolgekriegs und ist einer der wenigen Überreste der mittelalterlichen Stadtbefestigung.
Die Sprengung des Turmes war schon vorbereitet, da machten Prior und Konvent des nahen Karmeliterklosters, in dem der französische Marschall Duras mit seiner Begleitung wohnte, darauf aufmerksam, dass bei Sprengung dieses Turms Gefahr für sein Stabsquartier bestehe. Der Prior sagte zu Marschall Duras: „Gar leicht könne das Kloster zerschmettern, für dessen Erhaltung der Marschall ja sein Wort gegeben habe". Duras meinte aber, seine Leute verstünden es wohl, den Turm dorthin zu werfen, wo er wolle. Als die Ingenieure mit brennenden Lunten auf das Signal des Marschalls warteten, fiel der ganze Karmeliterkonvent dem Marschall zu Füßen. Der Prior sprach: „Unser Kloster ist alt und baufällig, wenn auch des Turmes Sturz unsere Wohnung nicht begräbt, so werden doch diese morschen Mauern und lockeren Gewölbe unter dem gewaltigen Stoße der ungeheueren stürzenden Steinmasse erbeben und einbrechen. Drum Herr, habt Erbarmen und schont des Turmes". Der Marschall schaute vor sich hin und rief endlich: „Steht auf Kinder, der Turm soll stehen bleiben!" Daraufhin wurde das Altpörtel geschont, während die Stadt Speyer und der Dom zu einem Trümmerfeld wurden.
Das steile, 20 Meter hohe Dach wurde erst im Jahr 1708 aufgesetzt. Das Altpörtel war der wichtigste Torturm. Ursprünglich als Außentor errichtet, stellte es später die Verbindung zwischen Altstadt und der St. Gilgenvorstadt dar. Zwei Reihen von Schießscharten waren die einzigen Öffnungen an der Westseite. Sie waren zu Verteidigungszwecken angebracht. Die östliche Seite ist reicher gegliedert. Über dem Torbogen führte der Wehrgang um den Turm herum, von dem noch die einen Meter vorspringenden zehn Steinkonsolen erhalten sind. Sie bildeten einst die Verbindung zwischen den sich nördlich und südlich anschließenden Wehrmauern. Im Jahr 1773 stand neben dem Altpörtel, das über dem Speyerbach gebaut wurde, eine Lohmühle. Der Bach biegt hier nach Norden ab und fließt unter Häusern der Salzgasse hindurch.

Name des Turms
Im 18. Jahrhundert glaubte man den Namen Altpörtel auf eine lateinische Form „alta porta" (= hohes Tor) zurückführen zu können, doch diesen Namen hat es nie gegeben. In der ersten urkundlichen Erwähnung des Torturms aus dem Jahr 1197 heißt er schon „vetus porta" (lateinisch: „altes Tor"), im Gegensatz zum nicht mehr existierenden Neupörtel, der „nova porta".
Bedeutung des Turms In städtebaulicher Hinsicht war das Altpörtel der Abschluss einer repräsentativen Straße und bildete den Gegenpol zum Speyrer Dom. Die Straße zwischen dem Altpörtel und dem Kaiserdom war eine so genannte Triumphstraße, die lateinisch „Via Triumphalis" genannt wurde. Auf dieser 25 bis 50 Meter breiten Prachtstraße, die eine Länge von 700
Metern hat, zog der Kaiser an besonderen Festtagen mit großem Gefolge in den Dom. Heute ist die Straße zwischen Altpörtel allerdings um eine Häuserzeile schmaler.



Quelle: Wikipedia

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Additional Hints (Decrypt)

Npughat: Zrexg Rhpu qvr Yntr qre Qbfr tranh, qraa ahe na qvrfre Fgryyr oyrvog fvr uäatra, zntargvfpu.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)