St. Brigida-Kapelle
Diese Kapelle ist der Heiligen Brigida von Kildare im 6. Jahrhundert aus Irland gewidmet. Sie wird als Schutzheilige des Viehs angesehen und ihr Gedenktag findet am 1. Februar statt. Am Gedenktag von St. Brigida pilgern einige Gläubige aus der Umgebung zu diesem Ort.
St. Brigida-Kapelle
Um die Kapelle herum ist besonders an regnerischen Tagen festzustellen, dass der Grund sumpfig ist und nicht als stabiles Fudament für ein Gebäude dient. Daher wurde das Fudament für die Kapelle aus einer Schicht von Abfall der umliegenden Töpfereien gebildet. Die Tonscherben sind aus dem 15. und 16. Jahrhundert, wobei die jüngsten Scherben von 1550 sind. So liegt die Vermutung nahe, dass die erste Kapelle an diesem Ort in dem Jahr 1550 erbaut wurde. Weitere Informationen existieren über die erste Kapelle nicht mehr.
Aus Schriften lässt sich erfahren, dass die zweite Kapelle aus dem Jahr 1764 ist. Große Teile des Mauerwerks stammen auch heute noch aus jener Zeit. Dabei ist es nicht ersichtlich, ob es sich um einen Umbau oder eine Vergößerung der ersten Kapelle handelt.
Im Jahr 1867 wurde das Gebäude vergrößert und im Jahr 1974 durch Spenden der Landbevölkerung renoviert.
Hinter der Kapelle befindet sich eine Picknickanlage, die ihr gerne nutzen könnt.
Römerstraße
Die Kapelle befindet sich an der Hochstraße, die eine wichtige Verbindung zwischen Aachen und Eupen seit der Römerzeit bis 1830 war. So ist von der St. Birgida-Kapelle (255
°) das Philippenhaus aus zu sehen. Dieses Haus war der frühere Hof Merols. Es hat seinen Namen erhalten, als es im 19. Jahrhundert an den Kaufmann Philipp zu Aachen überging. Wenn ihr der Hochstraße weiter nach Eupen folgt, findet ihr das Schloss Merols vor, das heutzutage als Waldenburghaus bekannt ist. Dort liegt ein weiterer Cache
GC1JYW0.
Philippenhaus
Cache
An der Kapelle grenzt eine Picknickanlage, die perfekt für eine Rast ist. Seit dem Juni 2013 steht ein fest installierter Grill auf der Picknickfläche zur Verfügung. Sollten ihr den Grill nutzen, so reinigt bitte danach den Grillrost! Dieser Grill wurde von den Pfadfinder "KLJ Kettnis Turmfalken" erbaut. Parkplätze sind direkt vor Ort zu finden.
Am 1. Februar findet der Gedenktag von St. Brigida statt. Dann ist eine hohe Muggelgefahr und dieser Cache ist dann zu meiden, auch aus Respekt gegenüber den Gläubigen.
In der Umgebung gab es in der Vergangenheit mehrere Töpfereien, die ihre Fehlbrände und zerbrochene Tontöpfe in der Umgebung wegwarfen. Wenn ihr euch umschaut, könnt ihr vielleicht Jahrhunderte alte Tonscherben finden.
Grill auf der Picknickfläche
Quellenangaben:
Die Mutterpfarre und Hochbank Walhorn; Viktor Gielen; Verlag Pfarramt Walhorn