Wie bei den
Zwergen und
Kobolden in
Sage und
Märchen schwanken die Größenangaben für Goblins stark, zwischen wenigen
Zoll bis Kindergröße. Ebenso verfügen sie oft über
Zauberkräfte. In der
Folklore werden den Goblins zuweilen die freundlichen und hilfsbereiten, aber neckischen Hobgoblins oder Hobs entgegengestellt.
Eigentlich ist Goblin bloß das englische Wort für Kobold. Um die vielen verschiedenen Geschöpfe, die mit diesem Wort bezeichnet werden, besser unterscheiden zu können, hat sich (besonders im Rahmen der Fantasy-Literatur) auch im deutschen Sprachraum das Wort "Goblin" eingebürgert, ebenso wie "Kobold" in die englische Sprache eindrang.
Im Werk
William Shakespeares (
Die lustigen Weiber von Windsor,
Ein Sommernachtstraum) sind Hobgoblins
feenartige Wesen.
John Milton charakterisiert den Goblin in seiner
Schäferdichtung L’Allegro (1645) als fleißigen
Hausgeist, der bei der Hausarbeit und bei der Ernte hilft, aber von großer Statur ist, behaart und stark, ähnlich wie ein
Wilder Mann.
In
John Bunyans puritanischen Erbauungsschrift
Pilgerreise zur seligen Ewigkeit (1678) werden Hobgoblins hingegen, zusammen mit Satyrn und
Drachen, als Bewohner der
Höllengrube erwähnt.
George MacDonald beschrieb die Goblins in seinem Kinderbuch The Princess and the Goblin als scheußliche und missgebildete Kreaturen, die seit Jahrhunderten in Höhlen und Bergwerken im Gebirge hausen. Sie ertragen kein Sonnenlicht mehr und auch keinen Gesang, hassen die Menschen und versuchen diese zu unterwerfen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Goblin