– so nennt die Wittener Bildhauerin Christel Lechner ihre Skulpturen, die seit 2011 im Stadtbild von Gevelsberg zu sehen sind. An verschiedenen Standorten werden ihre Figuren so integriert, als begegneten die Bürgerinnen und Bürger ihren Nachbarn und Mitmenschen beim täglichen Gang durch die Stadt.
Zum 125jährigen Jubiläum der Stadt Gevelsberg bevölkerten die Alltagsmenschen der Künstlerin Christel Lechner zum ersten Mal die Gevelsberger Innenstadt. Die Skulpturen bewohnten die gesamte Mittelstraße – beginnend vom Ennepebogen bis hoch zum Timpen. Wie selbstverständlich fügten sich die Figuren dabei in das Alltagsgeschehen unserer Stadt ein.
Die Ausstellung hat die Aufmerksamkeit aller Menschen – ob Bürger oder Besucher – erregt. Vom Tag des Aufbaus an haben die Skulpturen Wärme, Lebensfreude und anrührende Menschlichkeit ausgestrahlt und die Menschen animiert, mit ihnen in Kontakt zu gehen. Und so war es nur allzu verständlich, dass ein wenig Wehmut mitspielte, als der Ausstellungszeitraum zu Ende ging und die Alltagsmenschen uns am 7. November verlassen mussten.
Kurz entschlossen wurde eine große Spendenaktion initiiert, um die Abwanderung der beliebten Neubürger aus Beton zu verhindern und Dank der großen Spendenbereitschaft der Bürgerstiftung der Stadtsparkasse Gevelsberg, des Gevelsberger Stadtrates, des Gevelsberger Heimatvereines, der heimischen Unternehmen und der vielen Bürgerinnen und Bürger konnten im Jahr 2012 insgesamt 18 Figuren dauerhaft in ihrer neuen Heimat Gevelsberg ankommen.
Der Künstlerin Christel Lechner ist es gelungen, die Menschen unserer Stadt zu erreichen und anzurühren. Sie hat den Bürgerinnen und Bürgern Gevelsbergs mit Ihren Figuren Glücksmomente im Alltag geschenkt.
Nehmen auch Sie sich die Zeit, die Bürger aus Beton zu betrachten und lassen Sie sich in ihren Bann ziehen.