Pfarrkirche Hinterthiersee St. Nikolaus
Die Pfarrkirche St. Nikolaus scheint bereits in der Diözesanbeschreibung des Jahres 1315 als Filiale der Mutterkirche Langkampfen auf. Quellen über ihre Erbauung fehlen. Manche der älteren Bewohner sehen jedoch in St. Nikolaus die Mirakel- und Mutterkirche von Thiersee. Dies hängt mit einer aus der Pestzeit stammenden Sage zusammen:
Unter dem Altar tritt eine Quelle aus, der in früheren Zeiten, besonders aber als im 17. Jahrhundert die Pest wütete, große Heilkraft nachgesagt wurde. Von weither kamen Hilfesuchende, um das Wunderwasser zu holen. Nachdem nun der geschäftstüchtige Mesner begann, das Wasser zu verkaufen, soll es seine Heilkraft verloren haben.
Als der Kirchturm am 29. August des Jahres 1849 im Zuge von Umbauarbeiten einstürzte, wurde die Quelle verschüttet. Die herabfallenden Steine beschädigten die Altäre beinahe bis zur Unbrauchbarkeit und füllten die Kirche bis hoch über den Tabernakel mit Schutt. Der Wiederaufbau dauerte bis 1855. Die Quelle wurde zwar bei der letzten Renovierung wieder entdeckt und gefasst, doch das Mirakel ist in Vergessenheit geraten.
Erstinhalt: Logbuch mit Stift (bleibt in der Dose!), Taschenrechner, SD-Kartenleser, Engel (zum Tauschen)
Der Friedhof muss nicht betreten werden. Viel Spaß bei der Suche wünschen Drikolaus!