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Vorbergzone 11 – Holderwäldele Traditional Cache

This cache has been archived.

Sissi Voss: Da dieser Cache seit Monaten inaktiv oder nicht zu finden ist, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.

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Hidden : 2/11/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

"Denke darüber nach, warum Du Leute an einen Ort führst, wenn Du einen Geocache versteckst. Wenn der Geocache der einzige Grund ist, finde einen besseren Ort" (aus den Groundspeak-Richtlinien).

Dieser Cache ist Teil eines „Geschichtlichen Rundganges über die ’Winkler Vorbergzone’ bei Bad Rotenfels“ - alle Caches dieser Runde sind an Plätzen von ortsgeschichtlicher Bedeutung ausgelegt. Hier die entsprechende Beschreibung:
 
„Dreiländereck“ Holderwäldele
Rund 6 Meter südöstlich des Caches befindet sich der Grenzpunkt zwischen den Gemarkungen Rotenfels, Oberndorf und Bischweier. Das Gebiet rechts der Murg gehörte bis in die 1970er noch teilweise zu Oberndorf und Bischweier, bis dort eine „Umgemarkung“ stattfand. Das heißt zwischen den einzelnen Gemeinden (Städte Kuppenheim und Gaggenau, Gemeinde Bischweier) fanden Grenzverlegungen statt. Grund war die von Gaggenau geplante und umgesetzte Erweiterung zum heutigen Gewerbegebiet auf Rotenfelser Gemarkung, und eine Ausweitung desselben in Richtung Bischweier. 
Schon vor über 300 Jahren wurden an dieser Stelle die ersten „Rechtsstreite“ bezüglich der Grenzen zwischen diesen Gemeinden dokumentiert. Grund war die damals noch wild verlaufende Murg, deren Bett und Überschwemmungsgebiet hier knapp 500 m breit war. Nach den jährlichen Sommer- oder Winterhochwässern waren jeweils die Grenzsteine weggespült, die Murg hatte sich ein neues Bett gesucht, viele Schwemmsteine, die „Murgwogges“ wurden angespült und es bildeten sich neue Sandbänke und Flussdurchstiche und -verläufe, welchen der von Bischweier und Oberndorf zum Hochwasserschutz betriebene aufwändige „Faschinenbau“ zur Deichsicherung nur wenig Einhalt gebot. Auf den Inseln und dem Brachland wuchsen Hecken und Unkräuter, unter anderem der schwarze Holunder, der dem Flurgewann den Namen gab. Ein landwirtschaftlicher Nutzen dieser Bruchfläche konnte deshalb nie erfolgen. Von Rotenfels aufwärts verlegte man die Murg schon um 1830, unterhalb Rotenfels bis Rastatt erst um 1850 in ihren heutigen Lauf, kanalisiert durch ein „doppeltes Trapezprofil“, und man schuf einen stabilen Hochwasserschutzdeich.
Durch das in den 2000er Jahren bundesweit verbesserte Hochwassermanagement baute man vor einigen Jahren die rechtsseitige Uferbefestigung im „Holderwäldele“ wieder zurück und versetzte den Hochwasserdeich bis nahe an die Bahnlinie. So entstand eine „Polder- bzw. Retentionsfläche“ als Hochwasserpuffer, die gleichzeitig einen ökologischen Baustein darstellt. Diese Fläche bleibt sich selbst überlassen und darf heute wieder überwachsen – wie damals vor 300 Jahren.
Der Wasserstand der Murg kann unter www.hvz.baden-wuerttemberg.de online eingesehen werden.

 
 
Spoiler und Hinweise
 
Art des Cachebehälters und Anbringung
kleine PE-Schraubdose bedeckt mit einem Ziegelbruchstück. Einfach zu finden. Bitte wieder schön bedecken.
 
Anfahrt und Parken
Es empfiehlt sich, den Cache von den Tennisplätzen Bischweier aus, oder vom Gartenabfallplatz aus anzugehen. Die Bahngleise müssen und dürfen nicht überquert werden, es besteht von der Bahnseite aus kein Zugang mehr!
Parken auch möglich, für die gesamte Cacherunde der "Vorbergzone", bei 48.82562,8.30864; 48.828198,8.29545; 48.833626,8.312769; 48.834493,8.309625 oder 48.828438,8.316436.
Um nur diesen Cache zu besuchen: Parken bei 48.827319,8.293175
Anfahrt ist nicht direkt möglich (Anliegerstraße, viel genutzter Landwirtschafts-, Wander- und Reitweg), keine Zufahrt direkt zum Cache möglich.
 
Bitte beachten
In der Nähe befindet sich ein elektrifiziertes Bahngleis. Der Cache ist in ausreichendem Abstand (50m) zum Gleiskörper versteckt! Bitte den Bahnbereich meiden.
Je nach Jahreszeit, und der Richtung, von der man den Cache angeht, variiert die Geländewertung bis ca. +/- 1 zu den angegebenen 2,5
Um den Bestand dieser geschichtlichen Cacherunde über die Vorbergzone zu wahren, wäre es schön, wenn wir Cacher hier beim Suchen besonders behutsam umgingen und auch nach dem CITO-Prinzip handeln könnten (Jeder darf was mitnehmen…).

Cache-Historie: Inaktiv wegen Ameisenbau vom 21.04.-01.10.2014, danach verlegt.

Additional Hints (Decrypt)

Arffrya haq Oebzorre, nz Shff rvarf I-Onhzrf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)