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Die Limmatlinie 1940 - Das Tor zur Unterwelt Traditional Cache

Hidden : 3/16/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Einfacher Traditional Cache bei militärhistorischen Bauwerken.

Simple Traditional Cache next to historic military buildings.

Zur Geschichte: Die Limmatlinie oder Limmatstellung war eine militärische Verteidigungslinie der Schweizer Armee während des 2. Weltkrieges gegen einen gegnerischen Einfall von Norden. Die Armee bezog nach der Mobilmachung vom September 1939 eine Bereitschaftsaufstellung im Mittelland.

Die Limmatlinie erstreckte sich von Sargans über Walensee-Linth-Zürichsee-Limmat-Bözberg-Hauenstein bis zum Gempenplateau - mit Schwergewicht zwischen Zürichsee und Hauenstein - und war eine Art Fortsetzung der französischen Maginot-Linie. Die Soldaten nannten sie deshalb und weil der Bau der Stellungen unter hohem Zeitdruck erfolgte „Mag-I-No-Cho-Linie“ (Schweizerdeutsch, sinngemäss: Schaffe ich es noch?).

Der General beabsichtigte eine Bunkerlinie – wie am Rhein bereits weitgehend vorhanden – direkt an der Limmat zu bauen. Die Planer des 3. Armeekorps konnten den General jedoch davon überzeugen, die Abwehrfront in einer ersten Phase auf die bewaldeten Höhen südlich der Limmat zu verlegen, weil eine Abwehrstellung am Fluss von den nördlichen Höhen dominiert würde. Feindliche Übersetzaktionen sollten primär mit Artilleriefeuer von den Höhen zerschlagen werden. Gelang der gegnerische Übergang trotzdem, so sollte der nächste nachhaltige Widerstand auf der Linie der vorgeschobenen Stützpunkte Altstetten, Schlieren, Dietikon, Spreitenbach und Killwangen erfolgen.

Da die Zeit knapp war, die Truppe selber baute und bis Mitte 1940 keine einheitlichen Richtlinien vorhanden waren, wurde vielfach nach eigenen Plänen konstruiert. Die Befestigungen der drei Divisionen unterschieden sich stark. Der drei Kilometer breite Abschnitt der 6. Division zwischen Uetliberg, Waldegg und Urdorfer Senke bestand aus einem tiefgestaffelten System von Wechselstellungen, das an der Limmat begann und hinter der Reppisch aufhörte. Es gab keine verbunkerten Waffenstellungen, dafür aber Truppenunterstände. Nur durch die offene Urdorfer Senke verlief eine Tanksperre mit 18 betonierten Waffenständen.

Am 23. Juni 1940 – zwei Tage nach der Kapitulation Frankreichs – gab General Guisan den Befehl zum Stopp der Befestigungsarbeiten in den bisherigen Stellungen. Weil die Limmatstellung auf die Dauer nicht gehalten werden konnte, entschloss sich General Guisan am 10. Juli 1940 das Gros der Armee ins "Reduit National" zurückzuziehen.

Im Frühjahr 1944 wurde die Limmatstellung wieder bezogen. Bis zum Ende des Kalten Krieges blieb sie von militärischer Bedeutung.


Zur Location: Nördlich des Caches befinden sich weitere Eingänge zu Stollen der Limmatlinie, teilweise verschüttet unter erodiertem Sandstein. 30m westlich des Caches (Richtung Strasse) befindet sich die Einstiegsluke zu einem "Atomsicheren Unterstand (ASU)", wie im Kalten Krieg ab 1960 hunderte gebaut wurden.

ENGLISH:

History: The "Limmat Line" was a fortified defensive position built by the Swiss Army during World War II. It was designed to repel an enemy attack from the north. However, after the French capitulation in June 1940, most of the Swiss Army was ordered to retreat to the "Reduit", a defensive position in the Alps. In 1944, the Limmat Line regained importance and continued to be part of the Swiss military defensive strategy until the end of the Cold War.  

Location: To the north of the cache, you can find entries to several other military caves, mostly covered by the sandstone erosion. 30m to the west of the cache, you can see the entrance hatch of a "Atomsicherer Unterstand (ASU)" a shelter against nuclear fallout, of which hundreds were built during the Cold War after 1960.

(Quelle / source: Wikipedia)

Additional Hints (Decrypt)

Orgba / Pbapergr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)