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Geologie am Kreuzberg EarthCache

Hidden : 4/12/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Geologischer Aufbau des Kraichgaus


Hier in Tiefenbach - im Herzen des Kraichgaus - kann man an mehreren geologischen Aufschlüssen den Mittleren Keuper genau und live betrachten.

Eine Wanderung von der Kreuzberghalle über die Kreuzbergkapelle hier her lohnt sich immer und wird mit besonders schönen Aussichtspunkten belohnt!


Geologische Aufschlüsse am Tiefenbacher Kreuzberg

UPDATE: Seit April 2018 läuft unser Weg teilweise parallel zu dem GEO-Pfad Östringen und an Station 2 steht jetzt eine Tafel und die Tafel an Station 4 wurde geändert. Deshalb gibt es jetzt auch eine neue Frage 4.


Der Kraichgau ist eine hügelige Landschaft mit Lößabdeckung. Er wird begrenzt vom Odenwald im Norden, vom Schwarzwald im Süden, vom Neckar im Osten und vom Rheingraben im Westen. Geologisch ist der Kraichgau eine flache Mulde, die mit tertiären Ablagerungen aufgefüllt ist und nach Westen zum Rheingraben hin in Terassen abfällt.
Diese Ablagerungen kann man hier allerdings nicht finden, denn wir befinden uns in etwa 265m Höhe, wo der obere Keuper ansteht.

Ihr befindet euch hier auf den Tiefenbacher Keuperhängen, die aus Buntem Mergel, einem Substrat aus Ton und Kalk gebildet werden.
Der Bunte Mergel ist durch seine bröselige, wasserdurchlässige Beschaffenheit ein idealer Nährboden für Wein.

Wenn man vom angegebenen Parkplatz den Kreuzweg zur Kreuzbergkapelle hinauf läuft, kann man unterwegs sogenannte geologische Aufschlüsse finden. Geologische Aufschlüsse sind Stellen, an denen man die Gesteinsschichten offen sehen kann.

Am Anfang des Kreuzwegs, etwa auf 200m üNN könnt ihr am Boden die rote Farbe erkennen. Das ist Roter Mergel. Früher sagte man: "Tiefenbacher roter Dreck geht vom Schuh nie wieder weg!" Wenn ihr am Ende eurer Wanderung die Wanderschuhe wieder auszieht werdet ihr das auch feststellen.
Das Rot entsteht übrigens durch oxidierte Eisenverbindungen.

Etwas weiter oben, etwa ab 230m üNN könnt ihr an den Wegböschungen erste graugrüne Farbtöne erkennen. Das ist der Graugrüne Mergel. Die grüne Farbe entsteht durch glaukonische Beimengungen.
Der Rote Mergel und der Graugrüne Mergel liegt hier offen in wechselnden Schichten.

Ganz oben liegt dann der nährstoffarme und trockene Boden, der Stubensandstein.
Quelle: www.themenpark-umwelt.baden-wuerttemberg.de

Hier nun die Fragen für die Logbedingung:


Bei Station 1: N49° 10.335 E008° 48.205 findet ihr die erste Stelle an der ihr die Gesteinsschichten offen sehen könnt. Schaut euch ein paar der Gesteinsbrocken die da rumliegen mal genauer an.
Was fällt euch auf?
a) es glitzert!
b) die Brocken haben Löcher wie Schweizer Käse!
c) es riecht nach Erdöl!

Bei Station 2: N49° 10.295 E008° 48.285 findet ihr eine weitere Stelle unterhalb der Kreuzbergkapelle. Schaut euch den Steinbruch genau an.
Welche Farben könnt ihr hier erkennen?
a) blau, orange, grün und rot
b) grün und rot
c) rot, grün, lila, weiß und gelb.

Bei Station 3: N49° 10.246 E008° 48.435 ist hinter dem Weinberg eine weitere Stelle. Geht ruhig hin und fasst das Gestein mal an.
Wodurch unterscheiden sich der Rote und der Grüne Mergel?
a) nur durch die Farbe
b) durch Farbe und Konsistenz
c) nur durch die Konsistenz.

Angekommen am Informationsschild N49° 10.253 E008° 48.508 wollen wir natürlich auch wissen, ob ihr das gut durchgelesen habt. NEU!
Wann entstand die Brekkzie??
a) vor ca. 500 Millionen Jahren
b) vor ca. 210 Millionen Jahren
c) vor ca. 60 Millionen Jahren


Schickt uns einfach die Antworten an unseren GC-Account oder direkt per E-Mail an Cacher@alpenjodel.de und loggt direkt. Wenn irgendetwas mit den Antworten nicht stimmt, melden wir uns.

Über Bilder von euch, eurem GPS-Gerät oder der schönen Aussicht vor Ort würden wir uns sehr freuen!

Viel Spaß beim Erkunden der Gegend und Happy Caching wünschen

Fiddi und Hosch

Additional Hints (No hints available.)